Archiv der Kategorie: VW

Aspec: China-Tuning macht aus VW Scirocco R ein böses Monster

Der chinesische Tuner Aspec hat ein extremes Tuning-Programm für den VW Scirocco R im Programm. Das als Performance Project Volkswagen 430R – kurz PPV430R – bezeichnete Tuning-Projekt umfasst ein sattes Bodykit aus Carbon, einen prächtigen Heckspoiler sowie eine neue Motorhaube mit deftigen Lufteinlässen.


Aspec Tuning: Bodykit für VW Scirocco

Hierzulande ist Aspec ein recht unbekannter Nenner in der Auto- und Tuning-Welt. In China konnte sich Aspec jedoch bereits einen Namen machen: Extreme Bodykits, viel Carbon und extravagante Tuning-Komponenten sind kennzeichnend für Aspec. Das jüngste Tuning-Projekt – der VW Scirocco R mit PPV430R-Tuning – stellt die Prämissen des Tuners einmal mehr unter Beweis. Unter anderem montiert Aspec ein Bodykit aus Kohlefaser samt neuen Front- und Heckschürzen, Schwellern, Kotflügelverbreiterungen sowie Motorhaube.

In den verbreiterten Radhäusern des Volkswagens finden nunmehr 19 Zoll große Räder sowie 380 Millimeter große Bremsscheiben vorn und 340 Millimeter große Bremsscheiben hinten Platz. Sechs- bzw. Vierkolbenbremssättel sollen für die entsprechende Negativbeschleunigung sorgen. Die sind auch dringend notwendig, immer wird das serienmäßige 2-Liter-Triebwerk des VW Scirocco R gleichzeitig mit einer Leistungssteigerung auf 430 PS versehen. Technisch sorgen nebst Austausch-Turbo und neuer Software auch eine Klappensportauspuffanlage sowie Downpipes ihren Beitrag für eine Leistungssteigerung und ein verbessertes Ansprechverhalten.  Preislich macht Aspec keine Angaben zum extravaganten Tuning-Programm – ob das Bodykit auch in Deutschland erhältlich ist, ist aktuell unbekannt.

Active Sound für VW Amarok: Brachialer V8-Sound von insidePerformance

Mit dem VW Amarok haben die Wolfsburger einen prächtigen Pick-Up im Programm, der sich sowohl optisch als auch technisch in jedem Falle sehen lassen kann. Trotz prächtiger Facelift-Motorisierungen – etwa dem seit 2016 angebotenen 3,0-Liter-V6-Diesel mit bis zu 224 PS – hapert es dem Lastesel nach wie vor am Sound. Der hessische Tuner insidePerformance.de schafft Abhilfe: Die Abgas- und Auspuff-Spezialisten bieten ab sofort ein Active Sound-System für den VW Amarok an, das brachialen V8-Sound für den VW Amarok ermöglicht.


Active Sound-System für VW Amarok

bildschirmfoto-2016-10-27-um-10-36-37Während viele Audi- und VW-Modelle – etwa der Audi A6 3.0 TDI oder der VW Golf VII GTD – bereits ab Werk mit einem Active Sound-System ausgeliefert werden, ist das bei vielen anderen VW-Modellen nicht der Fall. Hier ist die Nachrüstung eines Active Sound-Systems gefragt. Nachrüstkits sind mittlerweile bei vielen verschiedenen Anbietern erhältlich – im Detail unterscheiden sich die Systeme jedoch erheblich in ihren Klangmöglichkeiten, Konfigurationsmöglichkeiten und Steuerungsmöglichkeiten sowie im Einbau oder hinsichtlich Lieferumfang.

Infos und Preise: Active Sound-System für den VW Amarok

Was ist das Active Sound-System?

Bei einem Active Sound-System handelt es sich um einen künstlichen Geräuscherzeuger – sprich so genanntem Aktuator – der auf Basis der Drehzahl-Signale des Fahrzeugs einen künstlichen Auspuffsound moduliert. Der Aktuator oder auch Sound-Booster, eine schneckenförmige Komponente aus Edelstahl, ist dabei vergleichbar mit einem herkömmlichen Lautsprecher. Tiefe und sehr natürlich wirkende Frequenzen eines solchen Active Sound-Systems haben zur Folge, dass ein enorm realistischer V8-Sound erzeugt werden kann.

Ein Active Sound-System wirkt fast schon wie Hokuspokus – kaum zu glauben, dass der V8-Sound lediglich künstlich generiert wird und das Fahrzeug einzig mit einem vergleichsweise kleinen Vierzylinder- oder Sechszylinder-Dieselmotor ausgestattet ist. Auch im Falle des VW Amarok haben die eigentlich auf BMW-Modelle spezialisierten Tuner von insidePerformance.de satte Arbeit geleistet: Die Fahraufnahmen im Video machen deutlich, dass die Nachrüstung eines solchen Active Sound-Systems in jedem Falle eine gute Entscheidung für jeden Amarok-Fahrer sein dürfte:

Steuerung wahlweise per EDC-Schalter oder Bluetooth-App

Das Active Sound-System für den VW-Pickup kann natürlich auch hinsichtlich Lautstärke oder Klangfrequenz individuell eingestellt und konfiguriert werden. Einstellungen werden wahlweise mittels serienmäßigem EDC-Schalter im Fahrzeug-Interieur oder alternativ anhand einer kostenlosen Smartphone-App vorgenommen. insidePerformance.de bietet sowohl für iOS- als auch für Android-Geräte eine entsprechende Active Sound-App an, die im jeweiligen Apple App Store oder im Google Play Store zum kostenlosen Download bereitsteht. Vorteil der App: Das die Verbindung zum Active Sound-System mittels Bluetooth Lite statt WiFi vonstattengeht, ist keine spezielle WiFi-Einrichtung (Passworteingabe ect. pp.) notwendig. Die App wird einfach gestartet und in die Verbindung wird in der näheren Umgebung bzw. im Innenraum des Fahrzeugs sofort hergestellt. Damit bietet insidePerformance.de eine äußerst komfortable Lösung an, die sich von vielen anderen Systemen am Markt unterscheidet. Außerdem sind Montage als auch Lieferumfang auf das jeweilige Fahrzeugmodell abgestimmt.

Endlich zu haben: Der neue Volkswagen e-Up!

Volkswagen startet ab sofort mit dem Vorverkauf des neuen e-up! in Europa. Neben der deutlich geschärften Linienführung, bietet der rein elektrisch angetriebene up! eine umfangreichere Serienausstattung mit raffinierter Smartphone-Integration und zusätzlichen Optionen für mehr Komfort. Der neue e-up! ist ab 26.900 Euro bestellbar.


Beim ersten Blick auf den kleinsten Volkswagen fallen zahlreiche Neuerungen auf: Vom Stoßfänger, über den Heckdiffusor, die Außenspiegel mit integrierten Blinkleuchten, die Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht und neu gestaltete Rückleuchten – der e-up! präsentiert sich dank neuer VW-Karosserieteile und allerhand Modifikationen in einem völlig neuen Look.

Bis zu 160 Kilometer reine E-Reichweite

detailpageAngetrieben wird der „Citystromer“ von einem kompakten Elektromotor mit 60 kW / 82 PS und einem Drehmoment von 210 Newtonmeter. So beschleunigt der e-up! von 0 auf 100 km/h in 13 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Die im Wagenboden integrierte Lithium-Ionen-Batterie verfügt über eine Kapazität von 18,7 kWh. Die durchschnittliche Reichweite des nur 1.139 kg schweren e-up! liegt damit, je nach Streckenprofil, Fahrstil und Zuladung bei bis zu 160 Kilometer. Sein Verbrauch von lediglich 11,7 kWh/100 km macht ihn zum Effizienzweltmeister und entspricht durchschnittlichen Fahrkosten von circa drei Euro auf 100 Kilometer.

Einstiegspreis bei 26.900 Euro

Serienmäßig sind beim e-up! wie bisher eine Climatronic, eine beheizbare Frontscheibe, ein Lederlenkrad und die City-Notbremsfunktion an Bord. Neu dazugekommen sind ein Regensensor, die Coming home/Leaving home-Funktion für das Licht, das Radio „composition phone“ mit Telefon-Freisprecheinrichtung und die Smartphone-Integration „maps + more dock“. Hierbei wird das Handy einfach über der Mittelkonsole eingeklinkt, via Bluetooth mit dem e-up! gekoppelt und schon wird das Smartphone per Volkswagen App zum Infotainmentsystem mit Navigationsfunktion und Bordcomputer. Weitere Optionen wie eine Rückfahrkamera, ein Multifunktionslenkrad, die CCS-Ladedose für schnelles Laden der Batterie und neue Außenfarben lassen außerdem viel Raum für individuelle Wünsche. Trotzdem ist der neue e-up! nicht teurer geworden: Sein Einstiegspreis liegt wie bisher bei 26.900 Euro.

Preisvorteil von bis zu 4.380,- Euro dank E-Prämie

Seit Juli 2016 wird der Kauf von Elektrofahrzeugen von den Automobilherstellern und der Bundesregierung gefördert. Der Umweltbonus für Elektrofahrzeuge beträgt insgesamt 4.000 Euro, von dem 2.000 Euro über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden müssen. Da Volkswagen seinen Anteil von 2.000 Euro auf den Nettokaufpreis gewährt, ergibt sich sogar ein Preisvorteil von 4.380 Euro. Somit ist der neue e-up! in Deutschland derzeit für attraktive 22.520 Euro erhältlich.

Damit Elektromobilität in Deutschland weiter Fahrt aufnimmt, bereitet das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) für 2017 zusätzlich ein Förderprogramm zum Aufbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland vor. Insgesamt sollen 300 Millionen Euro in den nächsten Jahren zum Aufbau von AC-Normalladepunkten und DC-Schnellladesäulen bereitgestellt werden.

22. Internationales VW-Pfingsttreffen (12. – 15.05.2016)

Wild wild East heißt es alljährlich zu Pfingsten und diesem Aufruf folgen stetig zigtausend Besucher. Egal ob High-End getunt, Facelift – Tuning oder Serienausstattung. Egal ob Tuning für VW, Audi, Seat oder Skoda. Egal ob Sachse, Bayer, Westfale oder Friese – willkommen ist, wer automobilbegeistert ist, wer nur Spaß haben oder die Nacht zum Tage machen möchte.

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Warum genau das Treffen bei den Besuchern so beliebt ist, dafür gibt es sicher einige Gründe. Die Location, das Programm, die Atmosphäre oder die Besucher selbst? Man kann es nicht genau sagen, man kann wirklich nur jedem empfehlen, der noch nie im schönen Bautzen war, dies dringend nachzuholen. Dass sich eine Reise nach Bautzen lohnt, zeigt allein der Blick aufs Programm.

The Basics:

  • 1⁄4-Meile-Rennen mit großer Tribüne an der Rennstrecke
  • 1.000 € Preisgeld für den Speedmaster sowie jew. 100 € für die Klassenschnellsten
  • Show & Shine mit über 100 Pokalen
  • DB – Sound – Drag

The Specials:

  • NEU – ProET – Dragster Racing Challenges mit 1.500 € Preisgeldern
  • Burnout – Weltmeisterschaft und Burnout – Area für jedermann
  • Driftshows + Drifttaxi
  • Lowrider – Show
  • Motorrad – Stuntshow
  • Sexy Car Wash
  • Beachbar
  • Wild Wild East – Party auf 2 Bühnen mit Live-Acts, GoGo & Erotikshow
  • Höhenfeuerwerk

Das Int. VW-Pfingsttreffen, Deutschlands größtes VW & Audi–Event, nicht nur ein MUSS für Fans der Marke VW, Audi & Co. sondern für jedermann einen Besuch wert. 4 Tage sind möglich, 3 Tage das Optimum, 1 Tag ein Muss.

Alle Informationen zum Event gibt es unter:

VW Golf VI GTI: Widebody-Kit extrem!

Liberty Walk, Rocket Bunny, Rauh-Welt Begriff – allesamt Namen, die in den letzten Jahren Kultstatus in der weltweiten Tuning-Szene erlangt haben. Die exklusivsten und teuersten Sportwagen werden bei diesem ganz speziellen Tuning-Stil so massiv in die Breite getrieben, dass man meinen könnte, es handle sich um Computer-Retuschen.


Dass sich solche Umbauten auch ohne die – in Japan und den USA oftmals üblichen – Trennschleifer-Verstümmelung der Fahrzeuge umsetzen lassen, zeigen jetzt die Spezialisten von Ingo Noak Tuning aus dem hohen Norden Deutschlands. Sie entwickelten einen Widebody-Kit aus hochwertigem ABS-Kunststoff im charakteristischen Look der sichtbaren Verschraubungen – und zwar nicht für „unerreichbare“ Supersportwagen, sondern für den Kult-Kompaktsportler VW Golf VI GTI!

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Mit diesem präsentiert sich der Golf hemmungslos breitbeinig. An der Front verbaut Ingo Noak Tuning eine Cup-Frontspoilerlippe sowie einen Satz klassischer Scheinwerferblenden. Für eine deutliche, optische Tieferlegung der Golf-Silhouette kommen RLD Cup-Seitenschweller zum Einsatz. Formschön zeigt sich auch die Heckpartie mit Diffusor inklusive der Seitenteile sowie mittigem Splitter. In letzteren integriert Ingo Noak Tuning die 76 Millimeter durchmessenden Titan-Endrohre der speziellen, handgefertigten Edelstahl-Sportauspuffanlage aus hauseigener Produktion.

04_vw-golf-in-tuningDie stark konkaven Keskin-Felgen des Typs KT14 passen perfekt zum Widebody-Style und betonen optisch die sensationelle Breite des Fahrzeugs! Sie drehen sich an der Vorderachse im Format 8,5×20 Zoll mit 20 Millimetern Spurverbreiterung und an der Hinterachse in 11×20 Zoll sogar mit 50 Millimetern Spurverbreiterung. Bespannt wurden sie mit Hankook S1 Evo-Reifen in 235/30R20 sowie 285/25R20. Gegen den momentanen Trend von Airride-Fahrwerken setzt Ingo Noak Tuning bei seinem Showcar auf ein Old School-Gewindefahrwerk, welches jedoch für den speziellen Tiefgang maßgeschneiderte Federn erhielt.

ABT Sportsline: Jubiläumsfeierei mit 230-PS-Polo

Die Zahlen sind leicht zu merken: Vor 40 Jahren leistete der erste VW Polo genau 40 PS und war nach heutigen Maßstäben geradezu ärmlich ausgestattet. Doch das hatte „der Kurze“ aus Wolfsburg mit vielen Kleinwagen der 70er gemein, denen der Jubilar dafür in vielen anderen Punkten deutlich überlegen war: Fahrsicherheit und Abrollkomfort etwa. Im Jahr 2015 ist der VW Polo dennoch eine ganz andere Welt, was insbesondere die von ABT Sportsline veredelte Variante beweist.


Mit seinen „New Generation“-Leistungssteigerungen, die auf einem eigens entwickelten Steuergerät basieren, leistet der Polo V bis zu 230 PS oder 169 kW (Basis 1,8 TSI mit 192 PS/ 141 kW) und präsentiert ein Drehmoment von maximal 360 Nm. „Um den zu schlagen, hätte man vor 40 Jahren schon den damals brandneuen Porsche Turbo auffahren müssen“, erinnert sich CEO Hans-Jürgen Abt, der seinerzeit gerade einmal 12 Lenze zählte. Doch auch mit dem 1.2 TSI lässt sich Staat machen: ABT Sportsline verwandelt hier serienmäßige 81 kW / 110 PS und 175 Nm in 103 kW / 140 PS und 220 Nm. Für optimales Kurvenverhalten verbauen die Allgäuer zudem optionale Sportfedern mit einer Tieferlegung von 25 Millimetern an der Vorder- und 30 Millimetern an der Hinterachse.

Doch egal wie viel Power unter der Haube steht: Im Gegensatz zu den 70ern, als selbst viele 911er noch stolz Stahlfelgen trugen, müssen stylische Leichtmetallräder heute einfach sein. Als Kontrast zu den 13-zölligen „Asphaltschneidern“ mit 135er Reifen des Ur-Polo offeriert ABT Sportsline heute ausschließlich 18-Zoll-Räder mit 215 Millimeter breiten Sohlen. Zur Wahl stehen die ER-C-Felgen des Fotofahrzeugs oder die Designs Z und DR – teilweise auch in verschiedenen Farbfinishs. Auch sonst trägt der Polo jede Menge stilvolles Ornat, auf das früher wohl sogar Fahrer von Supersportwagen neidisch gewesen wären. So zum Beispiel den Heckaufsatz auf Höhe der dritten Bremsleuchte und das coole Heckschürzenset, die beide in Carbonoptik ausgeführt sind. Hinzu kommt der sonore Endschalldämpfer mit zwei mächtigen Mittelrohren. Exklusiv für den 3-Türer kann zudem auch noch ein zweifarbiges Carbon-Folien-Set geordert werden.

Auch im Innenraum hätte ein Polo-Pilot von 1975 das aktuelle Luxus-Modell wohl kaum wiedererkannt. Immerhin sind Türverkleidungen aus Pappe genauso Vergangenheit wie der leidige Choke, offene Ablagen oder die „Gaspedal-Drahtschlinge“. Und dennoch: Türeinstiegsbeleuchtung mit ABT-Logo-Projektion in LED sowie passende Fußmatten sollte man sich zur Abrundung dann doch gönnen – schließlich wird der Polo nicht jedes Jahr 40.

Ziemlich kranker Volkswagen: Oettinger Golf 500R

Bereits seit über 40 Jahren im Geschäft, zeigte Audi- und VW-Tuner Oettinger auf dem Wörthersee 2015 eine weitere Premiere: Mit einem sagenhaften Leistungsgewicht von nur 2,83 Kilogramm und einer 0-100-Beschleunigung von nur 3,4 Sekunden ist der Oettinger Golf 500R eine durchgestylte Rennsemmel auf Basis des Golf 7 R, die sich selbst zwischen leistungsstarken Supersportlern durchaus sehen lassen kann.

518 PS und 680 NM Drehmoment

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Vom 13. bis 17. Mai 2015 ließ Oettinger auf dem legendären GTI-Treffen am Wörthersee die Katze aus dem Sack: Kein Auto für den Showroom, sondern für die Rennstrecke, hieß es aus der Entwicklungsabteilung des Traditionalisten unter den VW- und Audi-Tunern. Der Fünfzylinder-TFSI wurde mit einem modifizierten Turbolader, einer Kennfeldanpassung sowie einem neuen Motorsteuergerät bestückt, womit der Friedrichsdorfer Traditionstuner eine Leistung von gewaltigen 518 PS bei 6.100 Umdrehungen pro Minute erreichen konnte. Das Drehmoment beläuft sich indes auf 680 Newtonmeter bei 3.600 Umdrehungen pro Minute. Weitere Leistungsstufen mit 600, 650 und 750 PS sollen in Kürze folgen. Um Standfestigkeit zu gewährleisten, wurden in das Triebwerk neue Hochleistungs-Schmiedekolben installiert und das Saugrohr marginal bearbeitet. Nebst eine geänderten Ansaugluftführung, einem modifizierten Wasser-Kühlkreislauf und einer modifizierten Wasser-Ladeluftkühlung erhält der Oettinger-Übergolf auch einen komplett neuen Abgasstrang. Der 500R verfügt über ein Hosenrohr mit Sportkatalysatoren sowie eine zweiflutig ab Kat verlaufende Rennauspuffanlage. Um auf Rennstrecken auf Zeitenjagd gehen zu können, sind Getriebe, Differenzialsperre und Kupplung angepasst worden.

Optisch ein heißer Leckerbissen

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Optisch ist der 500R im Vergleich zu seinem Serien-Pendanten um rund 100 Millimeter in der Breite gewachsen. Das Optik-Paket umfasst Frontschürze mit größeren Lufteinlässen, einen Frontsplitter aus Echtcarbon oder eine modifizierte Motorhaube mit integrierten Entlüftungen. Die hinteren Radhausverbreiterungen hat der Friedrichsdorfer Tuner für Zwei- und Viertürer ausgelegt. Markantes Zeichen am Heck sind die verbreiterte Schürze mit ihrem Heck-Diffusor aus Carbon und der zentralen Auspuffblende sowie der mächtige Heckflügel mit seinen Aero-Flaps. Technisch verfügt der 500R näherhin über Modifikationen in puncto Vorderachse, Hinterachs-Spurlenker sowie Bremsen. Für die Negativbeschleunigung zeigen sich Sechs-Kolben-Hochleistungs-Bremssättel und zweiteilige, gelochte und innenbelüftete Hochleistungs-Bremsscheiben (380 x 34 mm) mit Sportbremsbelägen und Stahlflex-Bremsleitungen verantwortlich. Räder- und fahrwerksseitig verfügt der 500R über ein 3-Wege-Clubsportfahrwerk aus dem Hause KW sowie ATS-Felgen in 10×20 Zoll samt 275/25 R20er-Bereifung. Für den Rennstreckeneinsatz werden ATS-Rennfelgen vom Typ GTR in 10×18 Zoll mit Dunlop Direzza in 285/30 R18 eingesetzt.

10405386_1067924436555939_7167408068462939404_nAuch der Innenraum blieb vor der Komplett-Individualisierung nicht verschont: Der Golf-Sportler wartet mit einer exklusiven Lederinnenausstattung mit schwarzem Alcantara auf den Sitzmittelbahnen auf. Passend zum Exterieur sind die Ziernähte in der Kontrastfarbe „Orange“ individualisiert. Veredelt sind die Rennsport-Schalensitze mit integrierten Kopfstützen und Gurtdurchführungen, das Dreispeichen-Sportlederlenkrad sowie die Türverkleidungen, Rücksitzbank und Kofferraumabdeckung.