Archiv der Kategorie: Tuning-Szene

Active Sound für VW Amarok: Brachialer V8-Sound von insidePerformance

Mit dem VW Amarok haben die Wolfsburger einen prächtigen Pick-Up im Programm, der sich sowohl optisch als auch technisch in jedem Falle sehen lassen kann. Trotz prächtiger Facelift-Motorisierungen – etwa dem seit 2016 angebotenen 3,0-Liter-V6-Diesel mit bis zu 224 PS – hapert es dem Lastesel nach wie vor am Sound. Der hessische Tuner insidePerformance.de schafft Abhilfe: Die Abgas- und Auspuff-Spezialisten bieten ab sofort ein Active Sound-System für den VW Amarok an, das brachialen V8-Sound für den VW Amarok ermöglicht.


Active Sound-System für VW Amarok

bildschirmfoto-2016-10-27-um-10-36-37Während viele Audi- und VW-Modelle – etwa der Audi A6 3.0 TDI oder der VW Golf VII GTD – bereits ab Werk mit einem Active Sound-System ausgeliefert werden, ist das bei vielen anderen VW-Modellen nicht der Fall. Hier ist die Nachrüstung eines Active Sound-Systems gefragt. Nachrüstkits sind mittlerweile bei vielen verschiedenen Anbietern erhältlich – im Detail unterscheiden sich die Systeme jedoch erheblich in ihren Klangmöglichkeiten, Konfigurationsmöglichkeiten und Steuerungsmöglichkeiten sowie im Einbau oder hinsichtlich Lieferumfang.

Infos und Preise: Active Sound-System für den VW Amarok

Was ist das Active Sound-System?

Bei einem Active Sound-System handelt es sich um einen künstlichen Geräuscherzeuger – sprich so genanntem Aktuator – der auf Basis der Drehzahl-Signale des Fahrzeugs einen künstlichen Auspuffsound moduliert. Der Aktuator oder auch Sound-Booster, eine schneckenförmige Komponente aus Edelstahl, ist dabei vergleichbar mit einem herkömmlichen Lautsprecher. Tiefe und sehr natürlich wirkende Frequenzen eines solchen Active Sound-Systems haben zur Folge, dass ein enorm realistischer V8-Sound erzeugt werden kann.

Ein Active Sound-System wirkt fast schon wie Hokuspokus – kaum zu glauben, dass der V8-Sound lediglich künstlich generiert wird und das Fahrzeug einzig mit einem vergleichsweise kleinen Vierzylinder- oder Sechszylinder-Dieselmotor ausgestattet ist. Auch im Falle des VW Amarok haben die eigentlich auf BMW-Modelle spezialisierten Tuner von insidePerformance.de satte Arbeit geleistet: Die Fahraufnahmen im Video machen deutlich, dass die Nachrüstung eines solchen Active Sound-Systems in jedem Falle eine gute Entscheidung für jeden Amarok-Fahrer sein dürfte:

Steuerung wahlweise per EDC-Schalter oder Bluetooth-App

Das Active Sound-System für den VW-Pickup kann natürlich auch hinsichtlich Lautstärke oder Klangfrequenz individuell eingestellt und konfiguriert werden. Einstellungen werden wahlweise mittels serienmäßigem EDC-Schalter im Fahrzeug-Interieur oder alternativ anhand einer kostenlosen Smartphone-App vorgenommen. insidePerformance.de bietet sowohl für iOS- als auch für Android-Geräte eine entsprechende Active Sound-App an, die im jeweiligen Apple App Store oder im Google Play Store zum kostenlosen Download bereitsteht. Vorteil der App: Das die Verbindung zum Active Sound-System mittels Bluetooth Lite statt WiFi vonstattengeht, ist keine spezielle WiFi-Einrichtung (Passworteingabe ect. pp.) notwendig. Die App wird einfach gestartet und in die Verbindung wird in der näheren Umgebung bzw. im Innenraum des Fahrzeugs sofort hergestellt. Damit bietet insidePerformance.de eine äußerst komfortable Lösung an, die sich von vielen anderen Systemen am Markt unterscheidet. Außerdem sind Montage als auch Lieferumfang auf das jeweilige Fahrzeugmodell abgestimmt.

DJI Phantom 4: Drohne kann Autos verfolgen

Mit dem DJI Phantom 4 hat das chinesische Unternehmen DJI Innovations einen Einsteiger-Quadrocopter im Sortiment, der über vielfältige Flugfunktionen und technische Innovationen verfügt. Unter anderem erlaubt die Kamera-Drohne dank so genanntem „Follow Me„- sowie „Active Track„-Modus die Verfolgung eines Fahrzeugs – und macht die Produktion von Luftaufnahmen damit noch komfortabler.


bildschirmfoto-2016-03-02-um-00-37-07Auf Plattformen wie YouTube oder Vimeo tummeln sich unzählige Luftaufnahmen-Videos, in denen traumhafte Landschaften, märchenhafte Gebäude, gigantische Gewässer und prominente Ortschaften eine Hauptrolle einnehmen. Drohnen ermöglichen es selbst Laien, mit hochauflösenden Kameras spektakuläre Perspektiven einzunehmen und beeindruckendes Videomaterial zu erstellen. Dabei haben Drohnen auch in der Auto- und Tuning-Szene einen hohen Stellenwert eingenommen: Egal ob Werbefilm eines Fahrzeugherstellers, Veranstaltungsfilm vom Auto- und Tuning-Treffen oder ganz persönliche Fahraufnahmen vom eigenen Auto: Viele Auto- und Tuning-Freunde haben das Potenzial der Flugroboter erkannt und nutzen Drohnen wie den DJI Phantom 4 zur Produktion von einzigartigen Luftaufnahmen.

Zum ausführlichen Testbericht des DJI Phantom 4 geht’s hier lang: DJI Phantom 4: Review, Test und Erfahrungen

Follow Me: Drohne verfolgt Auto

Der führende Hersteller von Drohnen und Quadrocoptern – das chinesische Unternehmen DJI Innovations – macht Fahraufnahmen von Fahrzeugen mit dem aktuellsten Phantom-Modell besonders einfach. Kamera-Drohnen wie DJI Phantom 3, DJI Inspire 1 oder DJI Phantom 4 verfügen nämlich über einen so genannten Follow Me-Modus, in dem die Drohne einem Objekt automatisch folgen kann. Im Follow Me-Modus dient die Fernsteuerung des Quadrocopters als Referenz, damit das Fluggerät dem entsprechenden Besitzer in einer Höhe von rund 30 Metern bzw. einer Distanz von 20 Metern automatisch folgen kann. Fernsteuerungsbefehle sind nicht notwendig – alles geht vollautomatisch und zuverlässig vonstatten. Gleichzeitig kann die Drohne der Fernsteuerung – bzw. dem Benutzer – auch in anderen Situationen folgen, etwa beim Skifahren, Snowboarden, Wassersport oder Joggen.

Drohne kann Autos erkennen

Abseits vom herkömmlichen Follow Me-Modus verfügt das neueste Phantom-Modell – der DJI Phantom 4 – über einen so genannten ActiveTrack-Modus. Dieser ActiveTrack-Modus soll in ähnlicher Weise erlauben, dass der DJI Phantom 4 einem Objekt folgen kann. Einziger Unterschied: Es spielt keine Rolle, wo sich die Fernsteuerung der Kameradrohne befindet. Denn im Gegensatz zum Follow Me-Modus wird ein Objekt im ActiveTrack-Modus automatisch dank der intelligenten Kamerasensoren erkannt. Ein separater Tracker oder eine Fernsteuerung sind im ActiveTrack-Modus nicht notwendig. Um den Folgemodus auszuwählen genügt es, im Livebild der DJI GO-App ein entsprechendes Objekt auszuwählen und die GO-Taste zu drücken. Einzige Voraussetzung ist eine helle Umgebung sowie ein kontraststarkes Objekt, was in den meisten aller Fälle gut funktioniert. Die Kamera des DJI Phantom 4 bleibt indes auf das entsprechende Objekt ausgerichtet und ermöglicht, dass automatisch Fotos bzw. Videos von einem bewegten Motiv – etwa einem Fahrzeug – aufgezeichnet werden können. Wie gut die Active Track-Funktion des DJI Phantom 4 in der Praxis funktioniert, zeigt folgendes Video:

Lumma CLR 23 GT: 23 Zoll große Tuning-Felge für SUVs

Räder im XXL-Format sind immer gefragter, schließlich wachsen mit den steigenden Ansprüchen der Autofahrer auch die Abmessungen ihrer Fahrzeuge. Insbesondere im SUV-Segment sind Sportfelgen im XXL-Format stets beliebt und oft nachgefragt. Das Verlangen nach großen Rädern haben die Traditions-Veredeler von LUMMA Design mit Sitz im Schwabenland gelegenen Winterlingen erkannt und nunmehr das Sportfelgen-Programm erweitert.


Groß, größer, 23 Zoll!

clr-23-gtDas neue SUV-Leichtmetallrad „LUMMA CLR 23 GT“ ist im XXL-Maß der Dimension 11×23 Zoll verfügbar. Eine Dimension, die kombiniert mit entsprechender Bereifung, selbst die Radkästen ausgewachsener Sports Utility Vehicles à la Porsche Cayenne, BMW X5 oder Range Rover Sport satt ausfüllt. Dass die Sportfelge  dennoch überaus dynamisch und filigran wirkt, ist sowohl ihrem konkaven Y-Speichen-Design als auch ihrem sportiven Finish in Mattschwarz mit mattpoliertem Designring in Silber zuzuschreiben. Dieser Eindruck bestätigt sich auch auf der Waage: Trotz ihrer gewaltigen Dimensionen bringt die im Hightech-Gussverfahren gefertige LUMMA CLR 23 GT nur rund 16 Kilogramm auf die Waage und ist damit ein echtes Leichtgewicht innerhalb der 23-Zoll-Riege.

Satter Preis – SUV-Fahrer stört das kaum

range-rover-clr-23-gt-3Die nigelnagelneue LUMMA CLR 23 GT-Sportfelge ist ab sofort zu einem Preis von 1.254 Euro bestellbar und auch sofort lieferbar. Verfügbar ist sie für fast alle SUVs mit 5-Loch-Anbindung, wie beispielsweise diverse Modelle aus den Portfolios von BMW, Mercedes-Benz, Porsche, Range Rover sowie japanischer Automobilhersteller. Auf Kundenwunsch kann die Sportfelge LUMMA CLR 23 GT selbstverständlich auch jederzeit in Sonderfarben gefertigt und geliefert werden.

V10 mit 765PS: GeigerCars setzt bei der Dodge Viper ACR einen drauf!

US-amerikanische Wagen sind schon immer Dreh- und Angelpunkt der Münchner Tuning-Spezialisten von GeigerCars gewesen. Egal ob Cadillac, Corvette oder Jeep – sowohl Klassiker und Musclecars, als auch gängige US-PKW werden von diesen seit über 30 Jahren gewartet, getunt und verkauft. Ein weiterer Klassiker – die Dodge Viper ACR – nahmen die Schrauber dabei kürzlich genauer ins Visier und verpassten dem Sportcoupé dabei einige Upgrades.

Stärkerer Motor dank Leistungskit

DSC_7586Aus dem sowieso schon leistungsstarken Racing Modell mit 654 PS und 8,4 Liter Hubraum hat GeigerCars noch einiges mehr rausgeholt und in Sachen Motorisierung deutlich was draufgelegt. So erhält die Viper ganze 111 PS mehr, was eine Gesamtleistung von satten 765 Pferdestärken entspricht. Das wurde anhand eines Leistungskits umgesetzt, welches sich grundlegend auf das Tuning des Saugmotors spezialisiert. Größere Einlassventile mit höherem Durchmesser, eine Sportnockenwelle, geportete Zylinderköpfe, doppelte Ventilfedern und Hydrostößel sorgen dabei für einen erheblichen Leistungsschub. Der V10-Motor arbeitet dabei mit einem überzeugenden Drehmoment von 920Nm bei 5500 U/min und wird dabei von einem angepassten Motorkühler inklusive Ölkühlanlage an der Hinterachse unterstützt.

Dodge Viper in Racingmanier

DSC_7621Für die Optik und einen erstklassigen Sound auf der Rennstrecke ist ebenfalls gesorgt. GeigerCars verbaut in der Viper ACR eine Sportauspuffanlage aus Edelstahl – ein Fächerkrümmer inklusive Sportkatalysator ist dabei für die typische Rennsportakustik verantwortlich und kümmert sich ebenso um eine verbesserte Abgasemission. Der Sportler verbraucht kombiniert übrigens 15,2 Liter.

Windschnittig und auffallende Optik

DSC_7627Um für eine hohe Aerodynamik und ein extravagantes Erscheinungsbild der Viper zu sorgen, werden mit dem „Extreme Aero Package“ durch Frontsplitter, Heckdiffusor und Doppel-Flaps für die Front ein paar zusätzliche Karosserieumbauten vorgenommen. Ebenso sind 11×19 und 13×19 Zoll große Alufelgensätze im GeigerCars-Stil erhältlich – inklusive Sensoren.

Kosten und Anpassungen

GeigerCars nimmt gleichzeitig mit einer Anpassung der Software auch einen hauseigenen Leistungsprüfstand vor. Inklusive Optimierungen und dem „Extreme Aero Package“ belaufen sich die Kosten für die umgebaute Viper ACR als Komplettfahrzeug auf ca. 219.000€, die Serienfahrzeuge sind dagegen ab 179.900€ erhältlich.

Sommertreffen 2016: Tuning-Treffen der Superlative begeistert mit Drag Race Night

Das markenoffene Sommertreffen 2016 vom 18. bis 21. August lädt auch in diesem Jahr zahlreiche Motor- und Tuningfreunde in den Eventpark Bautzen ein. Mit vielen Programm-Highlights und Schmankerln wie der Drag Race Night ist das Sommertreffen 2016 für jeden Tuning-Freund ein Muss.


Das markenoffene Auto- und Motorradtreffen schlechthin

_MG_3012 (2)Das markenoffene Auto- und Motorradtreffen in Bautzen geht bereits zur elften Auflage an den Start. Unter anderem begeistert das Wild Wild East Part II mit einem Drag Race bzw. einem Viertel-Meilen-Beschleunigungsrennen, einer Burnout-Area oder mit einem Show-und-Shine-Wettbewerb. Genießt die prickelnden Extreme, wenn die frische Abendbrise die erhitzten Körper abkühlt, das Adrenalin jedoch Blut und Puls in Wallung bringt und die Motoren nonstop aufheulen. Ob aktiv im Auto oder als anfeuernder Zuschauer, die Nacht wird legendär. Und nicht nur die! Klickt einfach durchs „Programm“ und erfahrt, was euch alles erwarten wird.

Ab sofort könnt Ihr Tickets im Shop bestellen und euch schon jetzt bewegende Momente sichern. Unter „Rent A Toilet“, bietet das Sommertreffen außerdem auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, eine eigene Miettoilette zu erwerben.

King of the Night – Top 64 KO-Battle

IMG_0032 (2)
Es wird dunkel auf der Meile, die Streckenbeleuchtung und Scheinwerfer gehen an. Heulende Motoren, qualmende Reifen, spektakuläre Lichtshows: Auch im Jahr 2016 dürfen sich Besucher auf atemberaubende Nachtrennen im Rahmen der Drag Race Night bereit machen. Am Samstagabend ab 20:00 Uhr werden  64 von Hand selektierte Fahrzeuge in einem gigantischen Achtelmeile-Shootout unter Flutlicht gegeneinander antreten. Dazu nimmt das Tuning-Treffen Bewerbungen bis zum 14. August 2016 um 18:00 Uhr entgegen. Bewerber müssen lediglich eine Mail an nightrace[at]mobiletiming.de mit folgenden Daten schicken (die Bestätigung folgt am 15.08.2016):

  •  Name
  • Anschrift
  • Telefonnummer
  • Fahrzeugbild
  • Fahrzeugdaten

Mindestvoraussetzungen

Die Fahrzeuge sollten natürlich bestimmte Mindestvoraussetzungen erfüllen. Dazu gehört ein sicherer Fahrzeugzustand, ein unterschriebener Haftpflichtverzicht sowie Licht am Fahrzeug – d.h. das Fahrzeug muss über mindestens einen Frontscheinwerfer und beide Rückleuchten bzw. Schlussleuchten verfügen.

Separate Gebühren werden für das Nightrace nicht fällig. Es genügt der reguläre Teilnahmezettel der ¼-Meile vom Tag. Gefahren wird eine 1/8 Meile im Rahmen des Nightrace! Die Startgebühr beträgt ab diesem Jahr aufgrund der zusätzlichen Anforderungen 15,00 € pro Teilnehmer. Diese ist mit Anmeldung in Bar zu entrichten.

Infos und genaue Daten findet ihr auf www.sommertreffen.com | www.facebook.com/sommertreffen

Romain Roulleau aus Frankreich gewinnt European Tuning Showdown

Er wird oft als die Champions League der Autoveredelung bezeichnet: Beim European Tuning Showdown auf der Tuning World Bodensee treten die 64 besten Boliden des Kontinents in Kopf-an-Kopf Duellen gegeneinander an. In diesem Jahr setzte sich Romain Roulleau mit seinem Chevrolet Corvair Coupé gegen sämtliche Konkurrenz durch. Der Lowrider mit dem Baujahr 1966 wurde von Roulleau komplett umgebaut und mit Airbrush, Pinstripes und Gold-Applikationen versehen. Bei der finalen Entscheidung punktete er gegen ein weiteres US-Car, den Dogde Charger von Lauritz Tatas aus Herzogenrath. Als komplett gecleantes Musclecar aus dem Jahr 1968 verdiente sich dieser mit einem 10 Zylinder Viper Motor mit 450 PS und individualisiertem Interieur den zweiten Platz. Auf dem dritten Platz landete Jon Livermore aus England mit seinem Mitsubishi Lancer Evo in Rennsportoptik, der mit einer Carbon-Karosserie sowie weiteren Carbonteilen ausgerüstet wurde.

Sven Schulz, Organisator des ETS, meint zur diesjährigen Auflage: „Die Internationalität und das Niveau der diesjährigen Teilnehmer erlebte im Vergleich zum Vorjahr nochmals eine Steigerung. Selbst uns als Veranstalter fällt die Kinnlade runter, wenn man diese geballte Fahrzeug-Qualität gebündelt in einer Halle nebeneinander stehen sieht. In Europa sucht dieses Event seinesgleichen.“

Weitere Informationen und Fotos zur European Tuning Showdown 2016 unter: www.tuningworldbodensee.de/ und www.facebook.com/tuningworldbodensee

Garage zum Falten: Komfortabler Schutz bei richtigem Gebrauch

Soft- und Faltgaragen bieten ganzjährigen Schutz fürs eigene Auto und halten Schmutz und Vogelkot fern vom Lack. Doch wo liegen die Vor- und Nachteile von Softgaragen und auf was sollte man beim Kauf unbedingt achten?

Softgaragen sowie Faltgaragen sind eine kostengünstige Möglichkeit, das eigene Auto vor Schmutz, Vogelkot und äußeren Umweltbedingungen zu schützen. Sowohl im Innen- als auch Außenbereich bieten sie hinreichend Schutz gegen äußere Einwirkungen. Mit einer Schutzhaube fürs Auto schützt man den Lack vor Regen, Schnee und Hagel.

Hochwertige Materialien sind ein Muss

Beim Kauf einer Softgarage spielt die Qualität eine entscheidende Rolle. Hochwertige, reißfeste und temperaturstabile Materialien sind bei der Wahl der richtigen Faltgarage ein Muss. Außerdem darf die Faltgarage nicht zu groß oder zu klein sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte deshalb nur solche Soft- und Faltgaragen in Erwägung ziehen, die direkt für den entsprechenden Fahrzeugtyp zugeschnitten sind. Empfehlenswert sind beispielsweise Autoabdeckungen für BMW-Fahrzeuge, deren Preise zwischen 21 – 220 Euro variieren können. Neben einem hochwertigen und besonders robusten Material sollte eine Faltgarage über Gummizüge,  Gummibänder und Kordeln verfügen, damit eine feste Fixierung über dem Fahrzeug überhaupt möglich ist. Praktischer Vorteil von Faltgaragen: Sie schützen den Lack nicht nur vor Umwelteinflüssen, sondern beugen auch lästigem Schneefegen und Eiskratzen vor. Insofern sind Faltgaragen vor allen Dingen im Winter sowohl im Innen- als auch Außenbereich ein gern gekauftes Auto-Zubehör.

Atmungsaktive Stoffe und regelmäßiges Lüften

Bei Nutzung einer Softgarage sind atmungsaktive Stoffe und regelmäßige Lüftungen unumgänglich. Denn größter Nachteil der mobilen Faltgaragen ist, dass sich unabhängig von der Außentemperatur immer wieder Konsenswasser bilden kann. Solches Kondenswasser kann auf Dauer für Schimmel, schlechte Gerüche oder sogar Rost sorgen. Die meisten Faltgaragen werden deshalb aus mehrlagigen PPE-Fasern gefertigt, die einer Kondensatentwicklung vorbeugen sollen. Dennoch sollte man auf eine regelmäßige Lüftung – vor allen Dingen bei Oldtimern – nicht verzichten.

Achtung bei Benutzung im öffentlichen Raum

Neben Material, Kosten sowie Größe können sich Faltgaragen auch durch kleinere Details unterscheiden. Manche Hersteller statten ihre Produkte mit Reflektoren sowie Sichtfenstern für die Autokennzeichen aus, damit die Faltgarage auch ohne Bedenken im öffentlichen Raum benutzt werden kann. Damit gerade auf öffentlichen Stellplätzen hinreichend Sicherheit gewährleistet ist, sollte man beim Kauf einer Softgarage auf die richtige Farbe achten. Hellere Farben sind aufgrund ihrer besseren Sichtbarkeit zu bevorzugen.

Schäden am Lack durch Faltgarage?

Beim Kauf einer Faltgarage sollte man keine Kosten scheuen. Hochwertige Materialien sind ebenso wie weiche Innenfütterungen ideale Voraussetzungen für optimalen Lackschutz. Doch Achtung: Damit die Autoabdeckung nicht selbst für Schäden am Lack sorgt, sollte das Fahrzeug vor dem Abdecken ordentlich gereinigt werden. Ständige Bewegungen der Faltgarage können unter Umständen dazu führen, dass Schmutz und Dreck am Lack scheuert und für langfristige Schäden sorgt. Letztlich sollte man selbst entscheiden, ob eine Softgarage den eigenen Einsatzzwecken wirklich genügt und der Gebrauch auch praktikabel genug ist. Im alltäglichen Einsatz kann es sich unter Umständen lohnen, das Auto häufiger zu waschen, statt eine Falt- bzw. Softgarage zu nutzen.

ABT Sportsline: Jubiläumsfeierei mit 230-PS-Polo

Die Zahlen sind leicht zu merken: Vor 40 Jahren leistete der erste VW Polo genau 40 PS und war nach heutigen Maßstäben geradezu ärmlich ausgestattet. Doch das hatte „der Kurze“ aus Wolfsburg mit vielen Kleinwagen der 70er gemein, denen der Jubilar dafür in vielen anderen Punkten deutlich überlegen war: Fahrsicherheit und Abrollkomfort etwa. Im Jahr 2015 ist der VW Polo dennoch eine ganz andere Welt, was insbesondere die von ABT Sportsline veredelte Variante beweist.


Mit seinen „New Generation“-Leistungssteigerungen, die auf einem eigens entwickelten Steuergerät basieren, leistet der Polo V bis zu 230 PS oder 169 kW (Basis 1,8 TSI mit 192 PS/ 141 kW) und präsentiert ein Drehmoment von maximal 360 Nm. „Um den zu schlagen, hätte man vor 40 Jahren schon den damals brandneuen Porsche Turbo auffahren müssen“, erinnert sich CEO Hans-Jürgen Abt, der seinerzeit gerade einmal 12 Lenze zählte. Doch auch mit dem 1.2 TSI lässt sich Staat machen: ABT Sportsline verwandelt hier serienmäßige 81 kW / 110 PS und 175 Nm in 103 kW / 140 PS und 220 Nm. Für optimales Kurvenverhalten verbauen die Allgäuer zudem optionale Sportfedern mit einer Tieferlegung von 25 Millimetern an der Vorder- und 30 Millimetern an der Hinterachse.

Doch egal wie viel Power unter der Haube steht: Im Gegensatz zu den 70ern, als selbst viele 911er noch stolz Stahlfelgen trugen, müssen stylische Leichtmetallräder heute einfach sein. Als Kontrast zu den 13-zölligen „Asphaltschneidern“ mit 135er Reifen des Ur-Polo offeriert ABT Sportsline heute ausschließlich 18-Zoll-Räder mit 215 Millimeter breiten Sohlen. Zur Wahl stehen die ER-C-Felgen des Fotofahrzeugs oder die Designs Z und DR – teilweise auch in verschiedenen Farbfinishs. Auch sonst trägt der Polo jede Menge stilvolles Ornat, auf das früher wohl sogar Fahrer von Supersportwagen neidisch gewesen wären. So zum Beispiel den Heckaufsatz auf Höhe der dritten Bremsleuchte und das coole Heckschürzenset, die beide in Carbonoptik ausgeführt sind. Hinzu kommt der sonore Endschalldämpfer mit zwei mächtigen Mittelrohren. Exklusiv für den 3-Türer kann zudem auch noch ein zweifarbiges Carbon-Folien-Set geordert werden.

Auch im Innenraum hätte ein Polo-Pilot von 1975 das aktuelle Luxus-Modell wohl kaum wiedererkannt. Immerhin sind Türverkleidungen aus Pappe genauso Vergangenheit wie der leidige Choke, offene Ablagen oder die „Gaspedal-Drahtschlinge“. Und dennoch: Türeinstiegsbeleuchtung mit ABT-Logo-Projektion in LED sowie passende Fußmatten sollte man sich zur Abrundung dann doch gönnen – schließlich wird der Polo nicht jedes Jahr 40.

Autotuning für den kleinen Geldbeutel

Autotuning für den kleinen Geldbeutel ist eine heikle, aber nicht unmögliche Sache. Es muss nicht immer der Rad-Reifen-Satz oder der Komplettumbau für mehrere tausend Euro sein, wie einige Tuning-Hersteller und Tuning-Anbieter unter Beweis stellen wollen. Wir haben einige Tuning-Tipps zusammengestellt, die den Geldbeutel schonen und Anfängern den Weg zur aufgemotzten Karre erleichtern.


1. Erste Erfahrungen mit Tuning

Das erste Auto ist für die meisten Fahrer auch das Auto, an das sie sich ein Leben lang erinnern werden. Mobilität bedeutet Freiheit, Eigenständigkeit und Ungebundenheit – kein Wunder also, dass das erste Fahrzeug gerade bei Auto- und Tuning-Begeisterten eine große Rolle spielt. Mit dem ersten Auto sammelt man nicht nur seine ersten Erfahrungen im Straßenverkehr, sondern auch mit Tuning und Co. Dabei solltest du dich nicht hauptsächlich an anderen orientieren, sondern dein eigenes Ding durchziehen. Geschmack bleibt Geschmack – was dir gefällt, muss nicht zwangsweise auch anderen gefallen. Deshalb solltest du dir Zeit bei der Auswahl deines Tuning-Zubehörs lassen und dich über Preis, Qualität und Sicherheitsaspekte genau informieren.

2. ABE und Co. – es darf nicht nur schön aussehen!

IMG_5029In der Tuning-Welt gibt es die verrücktesten Dinge. Doch beim Kauf deines Zubehörs solltest du an erster Stelle darauf Acht geben, dass dein Tuning-Teil mit einer ABE – also einer Allgemeinen Betriebserlaubnis – ausgeliefert wird. Nur so kannst du sicher gehen, dass die Betriebserlaubnis des Autos auch nach Montage des Tuning-Zubehörs erhalten bleibt. Außerdem solltest du eine Kopie der ABE immer auch im Auto mit dir führen, damit du sie der Polizei bei einer Verkehrskontrolle vorlegen kannst. Neben der allgemeinen Betriebserlaubnis besteht bei Nutzung von Tuning-Zubehör auch die Möglichkeit einer Änderungsabnahme durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen. Eine solche Einzelabnahme ist jedoch extrem teuer und lohnt sich deshalb für Tuning-Einsteiger nicht. Was passiert, wenn ich Tuning-Teile ohne ABE montiere? Montierst du Tuning-Teile ohne ABE, kann die Betriebserlaubnis bzw. Fahrzeugzulassung deines Fahrzeugs erlöschen. Das gilt auch für deine Fahrzeugversicherung. Werden Polizisten während einer Verkehrskontrolle auf ein nicht eingetragenes Bauteil oder ein Bauteil ohne ABE aufmerksam, dürfen sie dein Fahrzeug sicherstellen. Die Kosten, um die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs zu zu erteilen und das Fahrzeug wieder zurück zu bekommen, können ins Unermessliche steigen. Deshalb solltest du dir niemals nicht zugelassene Tuning-Teile kaufen oder gar montieren.

3. Günstiges Tuning-Zubehör – wo kaufen?

Günstiges Tuning-Zubehör gibt es wie Sand am Meer. Doch lass dich bei der Wahl der Komponenten nicht täuschen: Gerade bei Anbauteilen wie Felgen, Reifen, Fahrwerk, Bremsen oder Beleuchtung müssen nicht nur die gesetzlichen, sondern auch die verkehrstechnischen Anforderungen stets gewährleistet werden. Wir empfehlen dir den Blick und Vergleich auf Auto-Tuning-Foren oder in anderen Internet-Portalen. Erfahrene Tuner können dir dort bei der Wahl der richtigen Tuning-Komponenten behilflich sein. Abseits davon bieten Tuning-Messen wie die Tuning World Bodensee oder die Essen Motor Show die Möglichkeit, dich mit Gleichgesinnten auszutauschen und mit dem Händler bzw. Verkäufer direkt in Kontakt zu treten. Reduzierte Messepreise schonen außerdem den Geldbeutel.

4. Selber tunen oder tunen lassen?

IMG_8747Kleine Tuning-Maßnahmen kannst du getrost auch selber durchführen. Je nach Fahrzeugmodell und Geschick kannst du selbst Beleuchtung (Lampen und Scheinwerfer), Sportluftfilter und sogar Tuning-Zündkerzen selber wechseln. Doch Achtung: Wenn du besonders ungeschickt bist und zwei linke Hände hast, solltest du dir unbedingt bei solchen Maßnahmen helfen lassen. Denn nicht nur das Tuning-Teil an sich, sondern auch der Einbau muss qualitativ angemessen sein. Kommst du nicht weiter und hast du etwas kaputt gemacht (z.B. Befestigungspunkte), solltest du dir unbedingt einen Rat bei erfahrenden Tunern oder bei der nächstgelegenen KFZ-Werkstatt holen. Pfusch beim Schrauben will nun wirklich niemand sehen, weshalb du dich nicht nur nach einer ABE für das Tuning-Teil, sondern auch nach dem richtigen und ordnungsgemäßen Einbau unbedingt erkundigen solltest.

5. Welches Tuning lohnt sich als Anfänger besonders?

IMG_5116-2Als Anfänger lohnen sich nicht alle Tuning-Maßnahmen, denn das erste Auto ist nicht unbedingt von vornherein das beste und schönste. Dennoch kannst du dem Wagen deiner Träume etwas näher kommen, wenn du zum Beispiel Felgen und Räder wechselst. Vorteil: Verkaufst du dein erstes Auto wieder, kannst du die alten Räder wieder montieren und bekommst einen Teil für deine Tuning-Felgen wieder. Auch durch eine Folierung kannst du deinem Auto ein extrem individuelles Design verpassen. Das sieht nicht nur cool aus, sondern schon auch den Lack. Mit einer bisschen Übung kannst du einige Teile und Flächen deines Autos sogar selbst folieren. Ansonsten sind Tuning-Maßnahmen im Innenraum – Multimedia- und Entertainment-Anlagen, Sitzbezüge, Schaltknauf und Handbremse – aufgrund der großen Auswahl und der vergleichsweise geringen Kosten sehr beliebt.

BMW M4 Coupé: DTM-Sonderedition bekommt Extra-Tuning

In einer Kleinstauflage von nur 23 Exemplaren legte BMW im vergangenen Herbst das M4 Coupé-Sondermodell „DTM Champion Edition“ zu Ehren des amtierenden DTM-Champions Marco Wittmann auf. Die Limitierung der Stückzahl kam nicht von ungefähr, sondern leitete sich unmittelbar von Marco Wittmanns Startnummer 23 ab. Die Performance-Tuner von TVW Car Design aus dem schwäbischen Crailsheim verhalfen nun einem Exemplar dieser extrem seltenen Rarität zu noch mehr Exklusivität und Fahrdynamik.

Hommage an Marco Wittmann

01_M4-TVWAls Hommage an Marco Wittmanns Ice Watch BMW M4 DTM-Rennwagen grenzt sich die ausschließlich in Alpinweiß erhältliche DTM Champion Edition von ihren Standard-Brüdern äußerlich insbesondere durch mattschwarze Motorhauben und Heckklappen mit farbenfrohen Streifendesigns, orange umrandete BMW-Nieren sowie diverse weitere Decals (u.a. seitliche Charakterlinien, Startnummern, Flaggen und Schriftzüge) ab. Dazu sind schwarze Frontsplitter, schwarze Schwellerblades, Carbon-Frontflaps, Carbon-Spiegelkappen sowie Heckspoiler und Diffusoreinsätze aus der M Performance-Kollektion serienmäßig. Im Interieur finden sich neben reichlich Carbon auch Plaketten mit dem Schriftzug „DTM Champion Edition“ und fortlaufender Nummerierung der Sonderedition. Die Interieur- sowie die speziellen Einstiegsleisten sind mit der Unterschrift des 25-jährigen DTM-Racers verziert.

Leichtere BBS FI-Schmiedefelgen als Original-Ersatz

03_M4-TVWDie mattschwarzen 19-Zoll-Leichtmetallräder der DTM Champion Edition ersetzte TVW Car Design durch signifikant leichtere BBS FI-Schmiedefelgen in 9,5×20 Zoll (8,9 kg) an der Vorder- und 10,5×20 Zoll (9,2 kg) an der Hinterachse. Besohlt wurden die einteiligen Leichtbaufelgen mit Michelin Pilot Super Sport UHP-Gummis der Dimensionen 255/30R20 und 285/30R20. Für eine perfekte Straßenlage rüstete TVW Car Design das M4 Coupé darüber hinaus mit einem KW Clubsport Zwei-Wege-Gewindefahrwerk aus, das sich auf der Straße und auf der Rennstrecke gleichermaßen gut fühlt.

Carbon hier und da

08_M4-TVWEinen martialischen Sound emittiert auf Wunsch die Akrapovic Evolution Line-Titan-Abgasanlage, deren Carbon-Endrohre in einen speziellen Carbon-Heckdiffusor integriert wurden. Denn die Stellung der Abgasklappe – und damit die Stimmgewalt des M4-Reihensechszylinders – lässt sich über das Lenkrad justieren. Dieses Highend-Exhaust Sytem entwickelt gegenüber dem OEM-Auspuff nicht nur ein Power-Plus von 17,5 PS und 17,4 Nm, sondern spart darüber hinaus auch noch rund zehn Kilogramm Gewicht ein. Mittels einer Kombination der Titan-Abgasanlage mit einem K&N-Luftfilter-Upgrade sowie einem Zusatzsteuergerät steigerte TVW Car Design die Kraft des doppelt aufgeladenen 3,0-Liter-Triebwerks von serienmäßigen 431 PS / 550 Nm auf jetzt 517 PS / 700 Nm.

Damit spielt die DTM Champion Edition nach der Überarbeitung durch TVW Car Design nun auch technisch in einer anderen Liga, als „normale“ M4.