Garage zum Falten: Komfortabler Schutz bei richtigem Gebrauch

Soft- und Faltgaragen bieten ganzjährigen Schutz fürs eigene Auto und halten Schmutz und Vogelkot fern vom Lack. Doch wo liegen die Vor- und Nachteile von Softgaragen und auf was sollte man beim Kauf unbedingt achten?

Softgaragen sowie Faltgaragen sind eine kostengünstige Möglichkeit, das eigene Auto vor Schmutz, Vogelkot und äußeren Umweltbedingungen zu schützen. Sowohl im Innen- als auch Außenbereich bieten sie hinreichend Schutz gegen äußere Einwirkungen. Mit einer Schutzhaube fürs Auto schützt man den Lack vor Regen, Schnee und Hagel.

Hochwertige Materialien sind ein Muss

Beim Kauf einer Softgarage spielt die Qualität eine entscheidende Rolle. Hochwertige, reißfeste und temperaturstabile Materialien sind bei der Wahl der richtigen Faltgarage ein Muss. Außerdem darf die Faltgarage nicht zu groß oder zu klein sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte deshalb nur solche Soft- und Faltgaragen in Erwägung ziehen, die direkt für den entsprechenden Fahrzeugtyp zugeschnitten sind. Empfehlenswert sind beispielsweise Autoabdeckungen für BMW-Fahrzeuge, deren Preise zwischen 21 – 220 Euro variieren können. Neben einem hochwertigen und besonders robusten Material sollte eine Faltgarage über Gummizüge,  Gummibänder und Kordeln verfügen, damit eine feste Fixierung über dem Fahrzeug überhaupt möglich ist. Praktischer Vorteil von Faltgaragen: Sie schützen den Lack nicht nur vor Umwelteinflüssen, sondern beugen auch lästigem Schneefegen und Eiskratzen vor. Insofern sind Faltgaragen vor allen Dingen im Winter sowohl im Innen- als auch Außenbereich ein gern gekauftes Auto-Zubehör.

Atmungsaktive Stoffe und regelmäßiges Lüften

Bei Nutzung einer Softgarage sind atmungsaktive Stoffe und regelmäßige Lüftungen unumgänglich. Denn größter Nachteil der mobilen Faltgaragen ist, dass sich unabhängig von der Außentemperatur immer wieder Konsenswasser bilden kann. Solches Kondenswasser kann auf Dauer für Schimmel, schlechte Gerüche oder sogar Rost sorgen. Die meisten Faltgaragen werden deshalb aus mehrlagigen PPE-Fasern gefertigt, die einer Kondensatentwicklung vorbeugen sollen. Dennoch sollte man auf eine regelmäßige Lüftung – vor allen Dingen bei Oldtimern – nicht verzichten.

Achtung bei Benutzung im öffentlichen Raum

Neben Material, Kosten sowie Größe können sich Faltgaragen auch durch kleinere Details unterscheiden. Manche Hersteller statten ihre Produkte mit Reflektoren sowie Sichtfenstern für die Autokennzeichen aus, damit die Faltgarage auch ohne Bedenken im öffentlichen Raum benutzt werden kann. Damit gerade auf öffentlichen Stellplätzen hinreichend Sicherheit gewährleistet ist, sollte man beim Kauf einer Softgarage auf die richtige Farbe achten. Hellere Farben sind aufgrund ihrer besseren Sichtbarkeit zu bevorzugen.

Schäden am Lack durch Faltgarage?

Beim Kauf einer Faltgarage sollte man keine Kosten scheuen. Hochwertige Materialien sind ebenso wie weiche Innenfütterungen ideale Voraussetzungen für optimalen Lackschutz. Doch Achtung: Damit die Autoabdeckung nicht selbst für Schäden am Lack sorgt, sollte das Fahrzeug vor dem Abdecken ordentlich gereinigt werden. Ständige Bewegungen der Faltgarage können unter Umständen dazu führen, dass Schmutz und Dreck am Lack scheuert und für langfristige Schäden sorgt. Letztlich sollte man selbst entscheiden, ob eine Softgarage den eigenen Einsatzzwecken wirklich genügt und der Gebrauch auch praktikabel genug ist. Im alltäglichen Einsatz kann es sich unter Umständen lohnen, das Auto häufiger zu waschen, statt eine Falt- bzw. Softgarage zu nutzen.