Archiv der Kategorie: Tuner-News

Hyundai i30 Fastback N: Tuning mit Barracuda-Rädern

Besonders in der klassischen Hatchback- sprich Schrägheck-Ausführung ist der Hyundai i30 N ein echter Beststeller und trifft auf großen Anklang bei zumeist jungen Sportfahrern und in der Tuning-Szene. Daneben gibt es den N seit knapp einem Jahr alternativ aber auch in einer fünftürigen Fließhecklimousinen-Version, bei Hyundai Fastback genannt. Mit ihrem coupéhaften Design bietet diese sich natürlich ebenso als Basis für Individualisierungsmaßnahmen an. Dies beweist auch dieses mit einem Satz hochwertiger Barracuda Racing Wheels ausgerüstete Exemplar.


Hyundai i30 Fastback N: Tuning mit Barracuda-Rädern

In den Radkästen des grau lackierten Fastbacks drehen sich die Project 2.0-Felgen aus der Ultralight Series. Dank der Herstellung im fortschrittlichen Flowforming-Verfahrens wiegen sie in den eingesetzten Dimensionen 8,5×19 Zoll ET40 nur circa 9,3 Kilogramm. Das Finish in mattem Gunmetal begeistern dank des Metallic-Effekts im Lack durch ein tolles Farbenspiel, je nach Lichteinfall und Betrachtungswinkel. Die aufgezogenen Bereifungen messen 235/35R19.

Erhältlich ist die Project 2.0 natürlich nicht nur für den hier durch das als Barracuda-Markenbotschafterin fungierende Model Sabrina Doberstein präsentierten i30 Fastback N: Daneben sind diverse weitere gängige Anwendungen in 19 oder 20 Zoll für unterschiedlichste Fahrzeuge verfügbar.

Skoda Kodiaq RS: Tuning von JMS Fahrzeugteile und Milotec

Die leistungsstarken und auf sportliche Einsätze ausgelegten Topmodelle tragen bei Skoda traditionell das Kürzel RS. Bisher gab es solche Varianten – mit Ausnahme des zweitweise angebotenen Fabia RS – zumeist nur vom beliebten Octavia. Dies änderte sich jedoch 2019 wieder, denn dann startete die mit einem 240 PS starken Biturbo-Diesel angetriebene RS-Version des größten Skoda, dem Kodiaq. Mit seiner nachgeschärften Optik tritt er schon ab Werk stimmig auf, doch eine zusätzliche Verfeinerung ist natürlich immer eine Überlegung wert. So tritt dieses Exemplar hier nun noch dynamischer auf – dank einer Individualisierung durch Milotec und einen Satz Barracuda Racing Wheels.


Milotec-Tuningteile für Skoda Kodiaq RS

Milotec aus Wiesbaden ist ein ausgewiesener Spezialist im Bereich des Skoda-Tunings. So befindet sich aktuell ein komplettes Styling-Kit in Vorbereitung: Er wird eine Frontspoilerlippe, Türgriffschalen und ein Set Windabweiser für die seitlichen Fenster an den Türen. Das Heck erhält zudem durch einen Diffusor, einen Heckspoiler und eine Kofferraumgriffleiste einen noch sportlicheren Look. Abrundend wird es eine Fußstütze für das Interieur und einen Ladekantenschutz sowie weitere kleine Details geben.

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Barracuda Tzunamee EVO-Räder

Bei den durch JMS Fahrzeugteile montierten Felgen handelt es sich um die trendigen Barracuda Tzunamee EVO-Räder: Sie passen mit ihrem asymmetrischen Y-Speichen-Design und dem Finish Dark Gunmetal Brushed hervorragend zu der kantigen Karosserie des Kodiaq und verfügen über die Dimensionen 9×20 Zoll. Dank der Verwendung von 30-Millimeter-Spurverbreiterungen, die ebenso von Eibach stammen wie der Pro-Kits zur Tieferlegung um 30 Millimeter, sind die Felgen zudem perfekt in den Radkästen ausgerichtet. Die aufgezogenen Reifen messen 265/35R20.

Cupra Ateca: Tuning von ABT

Die noch junge Marke CUPRA hat sich zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt. Mittlerweile entfällt ein Viertel aller Ateca-Verkäufe auf das sportliche Label. Besonders begehrenswert ist das neue Sondermodell „Limited Edition“, welches nur 1.999 Mal gebaut wird. Das Sammlerstück zeichnet sich jedoch nicht nur durch seine geringe Stückzahl aus, sondern begeistert zusätzlich mit seinen 20-Zoll-Rädern, einem Kohlefaser-Splitter und einem Heckspoiler. Optional ist ab Werk zudem eine Akrapovic-Auspuffanlage verfügbar. Doch es geht noch exklusiver und dynamischer, wie das neue Paket von ABT Sportsline zeigt.


Sondermodell mit Leistungssteigerung auf 350 PS

Der weltgrößte Veredler von Fahrzeugen für den VW- und Audi-Konzern pflegte beim CUPRA Ateca von Anfang an eine Partnerschaft mit dem Hersteller.

Das Unternehmen aus Kempten zeigt sein Können deshalb auch beim exklusiven neuen Sondermodell. Wesentlicher Bestandteil des Tuning-Pakets ist eine ABT Power Leistungssteigerung von 300 PS (221 kW) auf 350 PS (257 kW). Im Bereich von 2000 und 5200 U/min liegen außerdem enorme 440 statt der üblichen 400 Nm an. Erst bei 255 km/h – und damit 10 km/h später als beim Serienmodell – ist Schluss mit der Beschleunigung. Zudem verkürzt sich der Standardsprint: Von 0 auf 100 km/h dauert es zwei Zehntel weniger als üblich, so dass nun glatte 5,0 Sekunden im Datenblatt stehen.

Tieferlegung für Cupra Ateca

Zum neuen Leistungsvermögen passen die ABT Tieferlegungsfedern, die das Fahrzeug 25 bis 30 mm näher an den Asphalt holen. Davon profitiert nicht nur die Straßenlage, sondern auch die Optik des SUVs. Des Weiteren kommen die neuen 20-Zoll-Räder vom Typ ABT GR in den Radhäusern noch besser zur Geltung. Mit ihrer Lackierung in glossy black, Reifen der Größe 235/35 R20 und den zehn, sich zum Felgenhorn hin gabelnden Speichen sind sie ein beeindruckender Eyecatcher.

Somit wird die CUPRA Ateca Limited Edition durch eine Optimierung der Teilbereiche Motor, Fahrwerk und Felgen noch deutlich exklusiver. Auf Wunsch sind alle genannten Komponenten sowie zahlreiche weitere Leichtmetallräder bei ABT Sportsline auch einzeln erhältlich.

Opel Astra H GTC: Tuning von JMS-Styling

Bereits seit 1992 gilt das Unternehmen JMS-Fahrzeugteile als fester Bestandteil in der Tuning-Szene. Aerodynamik-Bauteile, Tuningteile und sportliches Autozubehör sind die Kernkompetenzen des im süddeutschen Walddorfhäslach ansässigen Unternehmens. Insbesondere für die Fertigung von hauseigenen Bodykits sowie die Vermarktung und den Vertrieb von Barracuda- oder Cor.Speed-Felgen hat der JMS Fahrzeugteile GmbH große Bekanntheit verschafft. Beispielhaft hierfür ist der hier vorgestellte Opel Astra H in der GTC-Ausführung, der komplett mit JMS-Tuningteilen umgerüstet wurde.


Sportlichkeit durch Opel Astra H-Bodykit

Vor allen Dingen durch das Bodykit des Opel Astra H GTC gewinnt der bereits in der Serie sehr dynamische Dreitürer an Sportlichkeit. Das Opel Astra H-Bodykit setzt sich aus einer Frontspoiler-Lippe, Seitenschwellern sowie einem Heckdiffusor zusammen. Außerdem bekommt der vorgestellte Opel Astra eine Sportauspuffanlage im Racelook-Design ab Kat spendiert. Die Endrohre sind dabei mittig platziert. Wer möchte, erhält aber auch für den Opel passende Sportauspuffanlagen mit einseitig (jeweils links oder rechts) sowie beidseitig (zweiboardig) platzierten Endrohrspitzen.

Opel Astra H GTC: Tuning von JMS-Styling

Zusätzlich wird die dynamische Optik mit Hilfe neuer Aluräder komplettiert. So steht das dreitürige Schrägheck auf stylischen 18-Zöllern der Marke OZ. Die OZ Superturismo-Felgen zeichnen sich dabei durch ein Vielspeichendesign und ein klassisches Oberflächen-Finish in Silber aus. Reifenseitig verfügt der getunte Opel Astra H GTC über Kumho-Pneus in der Dimension 225/40R18. Ergänzend wurde auch eine Tieferlegung nachgerüstet, die den Opel Astra mit Hilfe von H&R-Federn um 40 Millimetern an der Front und 30 Millimeter am Heck näher zum Boden bringen.

Seat Ateca 2.0 TSI Cupra: Power-Tuning von McChip-DKR

Der Tuner und Power-Spezialist McChip-DKR bietet für den ab Ende 2018 gebauten Seat Ateca 2.0 TSI Cupra ab sofort eine Leistungsoptimierung an. Das 2-Liter-Vierzylinder-Universaltriebwerk leistet in der Serie bereits beträchtliche 300 PS. Nach der Leistungssteigerung bei McChip-DKR können je nach Ausbaustufe entweder 350 PS oder 375 PS aus dem Direkteinspritzer herausgeholt werden.


McChip-DKR: Power-Tuning für Seat Ateca 2.0 TSI Cupra

Der im nordrhein-westfälischen Mechernich ansässige Chiptuning-Profi McChip-DKR bietet ab sofort für den Seat Ateca 2.0 TSI Cupra eine Leistungsoptimierung an. Die Serienleistung des 2-Liter-Vierzylinder-Direkteinspritzers liegt bei 300 PS und 400 Newtonmetern Drehmoment. Mit der Stage-1-Optimierung bei McChip-DKR stehen 350 PS und 440 Newtonmetern Drehmoment auf dem Datenblatt, was einer Mehrleistung von 49 PS und einem Mehrdrehmoment von 40 Newtonmetern entspricht. Zugleich wird die maximale Höchstgeschwindigkeit des Seat Ateca 2.0 TSI Cupra um 30 km/h auf 275 km/h angehoben. Alternativ stehen Leistungsoptimierungen in den Ausbaustufen Stage 2, Stage 3 und Stage 4 zur Auswahl, die jedoch mit dem Einbau zusätzlicher Hardware verbunden sind.

Seat Ateca 2.0 TSI Cupra: Power-Tuning von McChip-DKR
Bei mcchip-dkr ist eine Leistungsoptimierung für den Seat Ateca 2.0 TSI Cupra erhältlich. Foto: https://mcchip-dkr.com

Downpipe und Upgrade-Turbolader auch erhältlich

Entscheidet man sich bei McChip-DKR beispielsweise für das Stage 2-Tuning, verbaut der Tuner abgesehen von der Software-Optimierung auch eine passende Downpipe. Mit der zweiten Ausbaustufe dürfen sich Fahrerinnen und Fahrer des Seat Ateca 2.0 TSI Cupra über eine Gesamtleistung von 375 PS und 455 Newtonmetern Drehmoment freuen. Möchte man sich für die Stage 3- und Stage 4-Optimierung entscheiden, verbaut der Tuner zusätzlich zur modifizierten Software und der leistungsoptimierten Downpipe den hauseigenen mc470-Upgrade-Turbolader. In der höchsten Ausbaustufe (Stage 4) stehen dann satte 475 PS und beträchtliche 510 Newtonmeter Drehmoment auf dem Datenpapier des Seat Ateca 2.0 TSI Cupra.

Audi Q8: LUMMA-Tuning CLR 8S

Mit dem Q8 tritt auch Audi seit rund einem Jahr im boomenden Segment der Oberklasse-SUVs mit Coupé-artigem Heck an, welches bis dahin in der Hauptsache vom „Begründer“ dieser Fahrzeugsparte, dem BMW X6, sowie dem Mercedes-Benz GLE Coupé besetzt war.


Audi Q8: LUMMA-Tuning CLR 8S

Und wie seine Konkurrenten ist auch der Audi Q8 bereits werksseitig eine überaus stattliche, maskuline Erscheinung: eine markante Formensprache mit einem großformatigen Kühlergrill, breitschultrigen Kotflügeln und einem massivem Heck prägen seinen Auftritt. Den Styling-Spezialisten von LUMMA Design aus dem im Schwabenland gelegenen Winterlingen allerdings ging das – erwartungsgemäß – noch nicht weit genug. Und so schneiderten Horst Lumma und sein Team, seit mehr als drei Jahrzehnten eine der ersten Adressen für hochexklusive Fahrzeugveredelungen, dem Audi ein gleichermaßen extrovertiertes sowie elegantes Breitbau- Aerodynamikpaket auf den Leib, welches den Q8 zum LUMMA CLR 8S adelt.

Zum LUMMA CLR 8S-Exterieurprogramm gehören neben den augenfälligen Radlaufverbreiterungen an Vorder- und Hinterachse auch ein Frontspoileransatz und ein Motorhaubenaufsatz. Letzterer ist auch für das Q8-Serienfahrzeug ohne kompletten CLR 8S-Kit passend. Auf dem Weg zum Heck schweift der Blick des Betrachters über einen optisch perfekt passenden Seitenschwellersatz. Achtern finden sich neben einem Heckansatz mit Diffusor, welcher die 4-fach- Endrohrblenden perfekt integriert, ein Dachspoiler sowie eine dreiteilige Heckspoilerlippe – beides alternativ auch „solo“ passend für das Q8- Serienfahrzeug. Die neuen Aerodynamik-Komponenten für den Audi Q8 aus dem Hause LUMMA Design sind aus hochwertigen Materialien „Made in Germany“ gefertigt und können optional mit Sichtcarbon veredelt werden. Sie sind ab sofort verfügbar.

Zur adäquaten Füllung der verbreiterten Radhäuser offeriert LUMMA Design gleich zwei hauseigene Leichtmetallradsätze: Einen eleganten Auftritt pflegt der CLR 8S mit den LUMMA CLR 22 LX-Felgen, deren Optik von zehn filigranen, im Zentrum zusammenlaufenden V-Speichen mit gebürsteter Oberflächen bestimmt wird. Am CLR 8S kommt die CLR 22 LX in der Größenkombination 10×22 und 12×22 Zoll mit Bereifung der Dimensionen 285/40R22 vorne und 325/35R22 hinten zu Einsatz. Ergänzend offeriert LUMMA Designs Team aus hochqualifizierten Spezialisten für den Audi Q8 auch ein breites Sortiment von Interieur-Veredelungen, welche individuell nach Kundenwunsch ausgeführt werden, sowie Leistungssteigerungen für die Diesel- und Otto-Triebwerke der von 231 PS bis 340 PS reichenden Motorenpalette.

KTM X-BOW GT DSG & X-BOW R by Wimmer RST

Die Firma WIMMER Rennsporttechnik in der ehemaligen Hansestadt Solingen ist neben DEM Anlaufpunkt schlechthin für elektronische und mechanische Leistungssteigerung sowie diverseste Sonderformen von Sportabgasanlagen bekanntlich auch autorisierter Servicepartner des eigentlich auf Motorräder spezialisierten österreichischen Herstellers KTM. Eigentlich…


Sechs-Gang-DSG im KTM X-BOW

Ein KTM mit DSG-Getriebe: Das Sechs-Gang-DSG-Getriebe kommt dabei komplett mit Schalt-Paddles am Lenkrad, wie gewohnt kann in Zukunft auch der KTM X-BOW in den Ausführungen „R“, „RR“ und „GT“ in drei Fahr-Modi (D, S und manuell) betrieben werden. Ein weiterer Performance-Vorteil, dank noch schnellerer Schaltzeiten im Millisekunden-Bereich, man kann ab sofort beide Hände permanent am Lenkrad halten!

Anbauteile aus Carbon

Neben dem einzigartigen, bewährten Monocoque, das die Steifigkeit und die Sicherheit eines Formel-Monocoques in den Serien-Automobilbau brachte, sind bei dem Sondermodell „KTM X-BOW GT CARBON MIT DSG“ auch sämtliche Anbauteile aus dem Hightech-Werkstoff Kohlefaser: Sei es der komplette Unterboden, der dem KTM X-Bow dank ausgeklügelter Aerodynamik zu Abtriebswerten eines Formel-Rennfahrzeugs verhilft, seien es die „Bonnets“ genannten Karosserieteile an Front und Heck, oder die Rad- und Motorabdeckungen.

485 PS und 520 Nm

Der X-Bow GT und R, die schon im „Normalzustand“ zwanghaft die Blicke der Betrachter auf sich ziehen, wo immer die auftauchen, hat das Team von WIMMER Rennsporttechnik hin einer absoluten Sonderbehandlung unterzogen. So stellt einerseits das Triebwerk durch Softwareoptimierung und diverse Änderungen der beiden Boliden jetzt imposante 485 PS (= 357 kW) Power sowie 520 Nm maximales Drehmoment zur Verfügung, womit sich atemberaubende Beschleunigungswerte erzielen lassen: aus dem Stand auf 100 km/h in 2,97 Sekunden bzw. von 0 auf 200 km/h in 9,9 Sekunden!

Ganz ohne Scheibe ist beim R das Fahrerlebnis zusätzlich etwas ganz besonderes, der Helm drückt sich durch gewaltige Luftmassen, während hinten der Turbomotor grölt und faucht…. Herz was willst du mehr!?

Chevrolet Camaro mit Borbet BLX und GTX

Der neue Chevrolet Camaro hebt sich, insbesondere durch seine stark umgestaltete Front, optisch deutlich von seinem Vorgängermodell ab. Um nun auch noch mit den Felgen klar aus der Masse hervorzustechen empfehlen sich die Borbet-Felgen BLX und GTX.

Das BLX-Raddesign mit seinen markanten, pfeilartig zulaufenden Speichen und die GTX-Felge, die durch das reduzierte ungefederte Gewicht eine erhöhte Wendigkeit und Agilität verspricht, sind nun exklusiv für den Camaro erhältlich.

Das Premiumrad BLX ist in den Farbausführungen „black polished matt“ und „brilliant silver“ im Sortiment. Die Sportsfelge GTX ist in den Varianten „black rim polished matt“ und „titan glossy“ verfügbar.

BORBET GTX/BLX_Chevrolet Camaro

Größe: Breite: Einpresstiefe: LK/LZ: Verwendung:
20 Zoll 8,5 25 120/5 rundum

oder auf der Vorderachse

20 Zoll 10 35 120/5 Hinterachse

500 PS für einen Kleinstwagen – JP Performance tunt den VW up!

Kann man aus einem Kleinstwagen einen Rennschlitten mit bis zu 500 PS machen? Der Tuning-Experte Jean Pierre Kraemer wollte es wissen und tritt auf seinem YouTube-Channel den eindrucksvollen Beweis an.


Auto Tuning im Motorraum
JP Performance macht aus einem kleinen VW up! einen Rennschlitten mit bis zu 500 PS. (Symbolbild) Bildquelle: DuxX – 601927340 / Shutterstock.com

Jean Pierre Kraemer hat Benzin im Blut. Als einer der bekanntesten Auto-Tuner Deutschlands lässt er seine mittlerweile 1,2 Millionen Abonnenten umfassende Fangemeinde auf YouTube an den Projekten seiner Firma JP Performance teilhaben. Nicht selten erreicht er mit einem dieser Videos über eine Millionen Zuschauer. Kein Wunder, dass auch schon das Fernsehen angeklopft hat und ihn für fahrzeugverrückte TV-Sendungen engagierte.

Wenig Platz für viel Motor

Eins seiner neusten Projekte setzt den ohnehin schon verrückten Aktionen des frechen Autonarrs die Krone auf. In einen handelsüblichen VW up!, einen schneeweißen noch dazu, hat der Dortmunder einen leistungsstarken Motor eingebaut, der es auf bis zu 500 Pferdestärken bringen soll. Das Hauptproblem des ambitionierten Tuning-Projekts: Auto sehr klein, Motor recht groß. Das neue Innenleben benötigt viel Platz im ohnehin schon knapp bemessenen Motorraum.

Hinzu kommt, dass der leistungsstarke Motor hohe Temperaturen erreicht und deshalb ordentlich gekühlt werden muss. Vom Werk aus hat der VW up! aber kaum Lüftungsschlitze oder ähnliches. Die Luftzirkulation ist nur durch ein schmales Gitterband gegeben. JP Performance hat zwar an der einen oder anderen Stelle noch ein bisschen fräsen können um weitere Luftschlitze zu schaffen, aber das reicht bei Weitem nicht aus. An einem ordentlichen Ladeluftkühler führt kein Weg vorbei.

Ursprünglich wollte das Team um JP die Kühlung seitlich am Motorblock befestigen, entschied sich letztlich aber aus Platzgründen doch dafür, den Kühler oberhalb des Antriebs zu positionieren. Damit die 450 bis 500 PS auf der Straße nicht für Motorglühen sorgen, sind außerdem ein Ölkühler und ein Wasserkühler verbaut. Die Testfahrt des putzigen Wolfsburgers mit Supermotor und Frontantrieb steht zwar noch aus, der bullige Sound lässt aber bereits jetzt die Erwartungen wachsen.

Tuning-König auf YouTube

Wer das nötige Kleingeld hat, der kann sich von JP Performance so gut wie jedes Fahrzeugmodell nach den eigenen Wünschen aufpimpen lassen. So ein spezielles Tuning machen natürlich nur die Hardcoreliebhaber. Wie viel Geld dabei wirklich in ein Auto fließt, ist für „normale“ KFZ-Besitzer kaum nachzuvollziehen. Oft entstehen für das Hobby Tuning hohe Kosten, die teilweise nur mit Finanzierungshilfen aus dem Internet getragen werden können.

Auf dem YouTube-Channel von JP Performance, wie die Tuning-Firma von Jean Pierre Kraemer in Dortmund heißt, können PS- und Tuning-Fans das verrückte Vorhaben mitverfolgen. Vom Kauf des VW up! im örtlichen Autohaus bis zur ersten Soundprobe wurde bisher alles mit der Kamera begleitet.

Bildquelle: DuxX – 601927340 / Shutterstock.com

HURACÁN O.CT800 SUPERCHARGED

Die 1985 gegründete Firma Oberscheider hat sich inzwischen zu einem Unternehmen mit gut 50 Mitarbeitern entwickelt. Eine Leidenschaft im Unternehmen ist die 1994 entstandene O.CT Tuning mit Firmensitz in Lustenau (A) und in Widnau (CH). Ein Schwerpunkt liegt in der Entwicklung von Leistungssteigerungen, speziell in den Bereichen Hard- und Software. Mit dem IPRO (Intelligentes PROgrammierungssystem) sorgte O.CT Tuning schon für Aufsehen in der Tuningbranche. IPRO ermöglichte es damals auf einfachste Weise, Steuergeräte über die Diagnoseschnittstelle OBD-II zu programmieren. Das IPRO-System ist mittlerweile bereits in zweiter Generation auf dem Markt. Als weiteren Schwerpunkt hat sich O.CT Tuning mit der Kompressor-Technik auseinander gesetzt und kann brachiale Leistungspakete für Marken aus der VAG-Gruppe sowie US-Fahrzeuge aus dem Chrysler-Konzern anbieten. An dieser Stelle sei stellvertretend für die VAG-Gruppe der Audi R8 4S V10 plus 5.2 FSI erwähnt, der auch von 610 PS (= 449 kW) und 560 Nm auf 805 PS (= 592 kW) und 810 Nm „hochgedrückt“ wurde und damit seinem nachfolgend behandelten „kampferprobten Verwandten“ durchaus die Stirn bieten kann.

Lamborghini Huracán mit 805 PS und 810 Nm

Als Spezialist für Kompressor-Umbauten hat sich O.CT Tuning an den Stier aus Italien gewagt – gemeint ist der Lamborghini Huracán LP610-4 Spyder – und diesen aus der Reserve gelockt. Mit einem selbst entwickelten Kompressor-Kit verleiht der Tuner dem Lambo mit dem völlig zu Recht getragenen Namen Huracán jetzt das Prädikat Huracán plus, denn das ist er jetzt wirklich. Mit Fahrleistungen jenseits von Gut und Böse wirbelt der Stier in der Tuningszene jetzt Wind mit der Stärke eines Hurrikans auf. Der Umbau des Kompressors ist übrigens auch für den „kleineren“ Huracán mit reduzierten 580 PS zu realisieren. Die zum Paket passende, 20 kg leichtere und auf den Kompressor abgestimmte Abgasanlage tut den Rest dazu, somit werden die Fahrleistungen und der brachiale Sound zu dem, was man sich unter einem extremen Sturmtief vorstellt.

Die Beschleunigungswerte von 0-100 km/h in 2,7 s und 0-200 km/h in 8,1 s unterschreiten die Werkswerte des Lambos doch ganz beachtlich. Und die Endgeschwindigkeit liegt jetzt irgendwo jenseits der 325 km/h. Ein Testwagen für interessierte Kunden steht nach Terminabsprache bei O.CT Tuning zur Verfügung.