Archiv der Kategorie: Tuning-Szene

Was beim Turbolader zu beachten ist

Turbolader gelten gern als Synonym für effiziente Leistungssteigerung. Kein Wunder also, dass sie sich großer Beliebtheit erfreuen. Häufig sind Turbolader heute schon in Serienfahrzeugen verbaut. Allerdings bringen diese meist weniger Mehrleistung als nachträglich eingebaute Turbolader, die richtig konfiguriert werden. Mehr Power bringt mehr Fahrspaß, das ist klar. Wer einen Turbolader einbauen möchte oder das bereits getan hat, sollte bei all dem Fahrspaß nicht die Pflege des Turbos vergessen. Dieser Artikel gibt wichtige Tipps dazu, worauf beim Turbolader zu achten ist.


Turbolader der gleich in Auto eingebaut wird
Ein Turbolader verleiht dem Fahrzeug mehr Leistung und dem Fahrer mehr Fahrspaß! Bildquelle: Guitar Studio – 609342818 / Shutterstock.com

Schon beim Einbau eines Turboladers gibt es zahlreiche Kleinigkeiten zu beachten. Nur wer sich bestens mit Autos auskennt, sollte selbst Hand anlegen. Auf der sicheren Seite ist, wer bei einer Fachwerkstatt wie Caroobi den Turbolader wechseln lässt. In einer Fachwerkstatt wird sicher der zum Motor passende Turbolader eingebaut, außerdem haben die Experten oft noch gute Tipps zum Umgang mit dem Turbolader.

Korrekter Einbau eines Turboladers

Der Einbau eines Turboladers ist nicht leicht und wird bestenfalls von Profis durchgeführt. Wer es sich selbst zutraut den Turbolader einzubauen, weil er Erfahrung in diesem Bereich hat, sollte einige wichtige Dinge beachten:

  • Beim Einbau eines Turboladers muss die Kompatibilität mit dem Motor des Fahrzeugs beachtet werden. Am besten kauft man den Turbolader beim Autohändler des Vertrauens.
  • Vor dem Einbau ist ein Ölwechsel nötig, außerdem sollten auch der Ölfilter und der Luftfilter ausgetauscht werden.
  • Während des Einbaus des Turboladers müssen die Schutzklappen von Ölanschlüssen, Luftanschlüssen und Abgasanschlüssen entfernt sein.
  • Die Ölleitungen des Fahrzeugs müssen erneuert werden.
  • Es ist wichtig, auf die vom Hersteller angegebenen Drehmomente zu achten.

Nachdem der Turbolader erfolgreich eingebaut wurde, sollte das Auto nicht sofort gestartet werden. Stattdessen den Zündschlüssel vier bis fünf Mal drehen und den Start jedes Mal wieder abbrechen. Auf diese Weise wird genügend Öldruck im System aufgebaut. Zudem sollte der Motor nach dem ersten Start mit neuem Turbolader erst etwa vier Minuten nach Start mit Drehzahl belastet werden.

Mit Turbolader richtig fahren – so geht’s

Verfügt ein Auto standardmäßig über einen Turbolader oder wurde nachträglich mit einem ausgestattet, muss dies bei der Fahrweise beachtet werden. Werden Fahrzeuge mit Turbolader nicht richtig gefahren, kann es schnell zu Beschädigungen kommen. In so einem Fall endet der Fahrspaß in einem teuren Vergnügen. Um unnötige Kosten zu verhindern, sollte beim Fahren eines Autos mit Turbolader Folgendes beachtet werden:

  • Motor warmlaufen lassen: Bevor es richtig losgeht, sollte der Motor sich warmlaufen. Das passiert am besten nicht im Stand. Fahrten in einem Drehzahlbereich zwischen 1000 und 2500 Umdrehungen sind ideal für die ersten Kilometer. Der Motor muss sich nicht nur warmlaufen, sondern auch wieder auskühlen. Das gilt vor allem nach hohen Belastungen wie Fahrten auf der Autobahn. In einem solchen Fall sollte der Motor nicht direkt ausgeschalten werden. Eine Wartezeit von etwa einer halben Minute sollte ausreichen, damit die aufgestaute Wärme entweichen kann.
  • Turbolader immer gut schmieren: Bei Fahrzeugen mit Turbolader ist ein regelmäßiger Ölwechsel unerlässlich. Bei der Wahl des Öls sind die Angaben des Herstellers zwingend zu beachten, denn Motor und Turbolader teilen sich einen Ölkreislauf. Außerdem ist es sinnvoll, in einem Auto mit Turbolader immer etwa einen Liter Nachfüll-Öl als Reserve dabei zu haben.

Erste Defekte des Turboladers machen sich über blauen Rauch aus dem Auspuff oder erhöhten Ölverbrauch bemerkbar. In solch einem Fall sollte man unbedingt schnellstmöglich in die Werkstatt fahren, um weitere Schäden zu vermeiden.

Fahrspaß mit Turbolader

Ein Turbolader sorgt effizient für mehr Fahrspaß. Damit dieser möglichst lange erhalten bleibt, muss der Turbo optimal gepflegt und gefahren werden. Wer sich an obige Tipps und Tricks hält, der wird sich für lange Zeit an seinem Auto inklusive Turbolader erfreuen. Ein Turbolader bedeutet trotz erhöhter Leistung übrigens nicht zwangsläufig auch einen erhöhten Verbrauch. Im Gegenteil, der Verbrauch kann sogar sinken. In Kombination mit den richtigen Reifen und anderen Zusatzteilen, kann der Fahrspaß noch erhöht werden. Wir wünschen viel Fahrspaß!

Audi S3 (8P) mit Barracuda Project 3.0

Audi S3 (8P) mit Barracuda Project 3.0

Felgenhersteller Barracuda stellte vor Kurzem ein neuartiges, in Leichtbauweise gefertigtes Aluminium-Rad namens Project 3.0 vor. Das Project 3.0-Alurad von Barracuda zeichnet sich durch ein Speichendesign in Y-Art sowie filigrane Speichenkonturen aus. Zusammen mit Sabrina Doberstein und einem Audi S3 der Baureihe 8P stellt Barracuda das Project-3.0-Rad vor.


Topmodel Sabrina Doberstein

An dem dreitürigen Kompaktsportler, der hier gemeinsam mit dem aus der Mode- branche und dem Fernsehen bekannten Topmodel Sabrina Doberstein auftritt, sind die Project 3.0-Felgen in den Dimensionen 8,5×19 Zoll ET43 mit 5x112er Lochkreis (459 Euro) verbaut. Zur Montage kamen die eintragungsfreien und zugleich als Diebstahlschutz fungierenden Barracuda Racing Bolts in Rot zum Einsatz (9 Euro/Stück), während die Bereifung 225/35R19 misst. Übrigens trägt das Model ein T-Shirt und die Snapback Cap mit gesticktem Logo aus der Racewear-Kollektion des Felgenherstellers.

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Audi A3 8P mit Airride

Abseits von den neuen Rädern verfügt der S3 der Baureihe 8P über weitere Audi-Tuningteile – beispielsweise abgedunkelte Rückleuchten und im Innenraum über einen Überrollbügel von Wiechers. Fahrwerksseitig kommt bei diesem Kompaktsportler ein Luftfahrwerk zum Einsatz. Der Audi S3 8P mit Barracuda-Wheels wird auf der Essen Motor Show 2018 in Halle 7 am Stand D23 zu sehen sein.

500 PS für einen Kleinstwagen – JP Performance tunt den VW up!

Kann man aus einem Kleinstwagen einen Rennschlitten mit bis zu 500 PS machen? Der Tuning-Experte Jean Pierre Kraemer wollte es wissen und tritt auf seinem YouTube-Channel den eindrucksvollen Beweis an.


Auto Tuning im Motorraum
JP Performance macht aus einem kleinen VW up! einen Rennschlitten mit bis zu 500 PS. (Symbolbild) Bildquelle: DuxX – 601927340 / Shutterstock.com

Jean Pierre Kraemer hat Benzin im Blut. Als einer der bekanntesten Auto-Tuner Deutschlands lässt er seine mittlerweile 1,2 Millionen Abonnenten umfassende Fangemeinde auf YouTube an den Projekten seiner Firma JP Performance teilhaben. Nicht selten erreicht er mit einem dieser Videos über eine Millionen Zuschauer. Kein Wunder, dass auch schon das Fernsehen angeklopft hat und ihn für fahrzeugverrückte TV-Sendungen engagierte.

Wenig Platz für viel Motor

Eins seiner neusten Projekte setzt den ohnehin schon verrückten Aktionen des frechen Autonarrs die Krone auf. In einen handelsüblichen VW up!, einen schneeweißen noch dazu, hat der Dortmunder einen leistungsstarken Motor eingebaut, der es auf bis zu 500 Pferdestärken bringen soll. Das Hauptproblem des ambitionierten Tuning-Projekts: Auto sehr klein, Motor recht groß. Das neue Innenleben benötigt viel Platz im ohnehin schon knapp bemessenen Motorraum.

Hinzu kommt, dass der leistungsstarke Motor hohe Temperaturen erreicht und deshalb ordentlich gekühlt werden muss. Vom Werk aus hat der VW up! aber kaum Lüftungsschlitze oder ähnliches. Die Luftzirkulation ist nur durch ein schmales Gitterband gegeben. JP Performance hat zwar an der einen oder anderen Stelle noch ein bisschen fräsen können um weitere Luftschlitze zu schaffen, aber das reicht bei Weitem nicht aus. An einem ordentlichen Ladeluftkühler führt kein Weg vorbei.

Ursprünglich wollte das Team um JP die Kühlung seitlich am Motorblock befestigen, entschied sich letztlich aber aus Platzgründen doch dafür, den Kühler oberhalb des Antriebs zu positionieren. Damit die 450 bis 500 PS auf der Straße nicht für Motorglühen sorgen, sind außerdem ein Ölkühler und ein Wasserkühler verbaut. Die Testfahrt des putzigen Wolfsburgers mit Supermotor und Frontantrieb steht zwar noch aus, der bullige Sound lässt aber bereits jetzt die Erwartungen wachsen.

Tuning-König auf YouTube

Wer das nötige Kleingeld hat, der kann sich von JP Performance so gut wie jedes Fahrzeugmodell nach den eigenen Wünschen aufpimpen lassen. So ein spezielles Tuning machen natürlich nur die Hardcoreliebhaber. Wie viel Geld dabei wirklich in ein Auto fließt, ist für „normale“ KFZ-Besitzer kaum nachzuvollziehen. Oft entstehen für das Hobby Tuning hohe Kosten, die teilweise nur mit Finanzierungshilfen aus dem Internet getragen werden können.

Auf dem YouTube-Channel von JP Performance, wie die Tuning-Firma von Jean Pierre Kraemer in Dortmund heißt, können PS- und Tuning-Fans das verrückte Vorhaben mitverfolgen. Vom Kauf des VW up! im örtlichen Autohaus bis zur ersten Soundprobe wurde bisher alles mit der Kamera begleitet.

Bildquelle: DuxX – 601927340 / Shutterstock.com

JMS: Bodykit für den Audi A5 B9

Mit der bereits zweiten Generation des Audi A5 führen die Ingolstädter die Erfolgsgeschichte der A5-Generation fort. Dabei tritt der aktuelle Audi A5 B9 mit einem ebenso zeitlosen, formschönen und eleganten Design wie der Vorgänger auf. Ambitionierte A5 B9-Fahrer, die ihrem Schmuckstück ein noch sportlicheres Design verpassen möchten, werden nunmehr beim Spezialisten JMS Fahrzeugteile fündig – unter anderem mit einem Bodykit für den Audi A5 B9.


Racelook Exclusive für das Audi A5 B9 Coupé

Für die S line-Frontschürze umfasst das Bodykit eine Frontlippe aus der bewährten Designlinie „Racelook Exclusive“. Die hintere Schürze wird im Rahmen des Audi-Tunings mit einem JMS-Heckdiffusor bestückt, der in Kombination mit einer Abgasanlage mit vier Endrohren mit einem Durchmesser von jeweils 90 Millimetern konzipiert ist. Das Bodykit für den Audi A5 B9 soll im Laufes des Sommer dieses Jahres auf den Markt kommen.

Sportauspuff für Audi A5 Coupé B9

Zugleich entwickelt JMS gemeinsam mit Eisenmann eine Sportabgasanlage mit vier ovalen, 90×70 Millimeter messenden Endrohren. Außerdem montiert der Tuning-Profi JMS Cor.Speed Challenge-Räder in der Dimension 10×20 Zoll. In Sachen Pneu wartet das Sportcoupé nunmehr mit 265/30R20er-Bereifung auf. Die Felgen bestechen durch das Sieben-Speichen-Design und einem hochwertigen Finish in Highgloss-Gunmetal-Polished. Außerdem montiert der Tuner ein KW-Gewindefahrwerk samt Tieferlegung um satte 50 Millimeter an der Vorderachse und 40 Millimeter an der Hinterachse.

Zieleinlauf für die Miss Tuning-Anwärterinnen

Die schönsten „Zwölf“ kämpfen weiter um den begehrten Titel der Miss Tuning 2017. Die Finalistinnen haben sich gegen 350 Bewerberinnen aus ganz Europa durchgesetzt und wollen vom 28. April bis 1. Mai weiter das Rennen um die Krone gewinnen. Neben dem Posieren vor Fotografen sowie Walks in Abendmode und in Beachwear müssen die PS-Liebhaberinnen ihre Schlagfertigkeit bei einer kurzen Video-Produktion zeigen. Die Jury entscheidet am Montag, 1. Mai, wer das Amt der aktuellen Miss Tuning Julia Oemler übernimmt.

Miss Tuning 2017

Wer bekommt den Titel Miss Tuning 2017? Bevor die Siegerin im Foyer Ost gekürt wird, gibt es viele Aufgaben zu bewältigen. Den Kandidatinnen stehen vier aufregende Messetage bevor. Backstage werden die Girls von einem Team aus Stylisten und Model Coaches unterstützt, sodass sie sich im Finale von ihrer besten Seite präsentieren können. Während der Tuning World Bodensee müssen sich die Thronanwärterinnen bei verschiedenen Aufgaben beweisen. Unter anderem werden sie einzeln und in der Gruppe fotografiert. Nicht nur lächeln, auch Charme und Moderationstalent sind gefragt, wenn jede Bewerberin am ersten Veranstaltungstag ein Thema zugelost bekommt und ein unterhaltsames Video dazu drehen muss. Die Bilder und Videos fließen in die Bewertung der Fachjury ein. In dieser sitzen Experten, Promis, Fotografen und Sponsoren. Am Montag bei der finalen Entscheidung stehen die Modelqualitäten der Tuning-Schönheiten im Fokus, sie präsentieren sich in drei Durchgängen in sexy Streetwear, Strandoutfit sowie eleganter Abendgarderobe.

Fotoshooting im romantischen Pescara in Italien

Die Gewinnerin erhält ein Fotoshooting mit dem Star- und Playboy-Fotografen Andreas Reiter im romantischen Pescara in Italien. Dort wird der neue Miss Tuning-Kalender produziert. Zudem wird die neue Schrauberkönigin an der Joker Trophy, einem Roadtrip quer durch die Metropolen Europas, teilnehmen. Während ihrer Amtszeit fährt die frischgebackene Miss Tuning einen Nissan Micra, der für sie während der Veranstaltung getunt wird. Die Zweit- und Drittplatzierten erhalten ein Taschengeld in Höhe von 500 und 250 Euro für den nächsten Shoppingtrip.

Das internationale Messe-Event für Auto-Tuning, Lifestyle und Club-Szene findet von Freitag, 28. April bis Montag, 1. Mai 2017 statt und ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Kostenfreies Parken auf den offiziellen Messeparkplätzen. VIP-Parking 49 Euro für Fahrer und Beifahrer. Die Tageskarte kostet 14, ermäßigt und im Vorverkauf 12 Euro. Im Vorfeld können sich die Besucher Eintrittskarten online unter http://www.tuningworldbodensee.de/tickets sichern. Weitere Informationen unter: www.tuningworld.de und http://www.facebook.com/tuningworldbodensee. #tuningworldbodensee, #MISSTUNING

Tuningcars optimal verkaufen

Besonderheiten beim Verkauf getunter Autos

Immer mehr Tuningcars fahren auf deutschen Straßen, denn Fahrzeughalter nutzen zunehmend die Möglichkeiten, die Leistung ihres Autos durch Umbauten oder ein Chip-Tuning zu steigern. Außerdem werden viele Fahrzeuge auch optisch umgestylt. Auffällige Lackierungen, Bodykits oder eine besonders breite Bereifung geben dem Serienfahrzeug einen individuellen Touch. Wenn das Tuningcar jedoch verkauft werden soll, stoßen die Autobesitzer oft auf unvorhergesehene Probleme. Online-Portale, die sich auf den Ankauf gebrauchter PKW spezialisiert haben, bieten eine kostenlose und sichere Möglichkeit, wenn man seinen Gebrauchtwagen verkaufen möchte.

Warum ist ein Tuningcar schwieriger zu verkaufen?

Der Besitzer eines Tuningcars hat in der Regel viel Zeit, Mühe und Geld in die Umrüstung seines Autos investiert und betrachtet das Tuning als wertsteigernd. Immerhin ist das Auto leistungsstärker und hat einen stylischen Look, der die Blicke auf sich zieht. Wenn es darum geht, einen Käufer zu finden, kann aber gerade das ein Hindernis sein. Je ausgefallener das Design des Fahrzeugs ist und je mehr technisch verändert wurde, desto kleiner wird die Gruppe potentieller Käufer. Ein extravaganter Geschmack wird nicht von vielen Kaufinteressenten geteilt. Die Suche nach einem Käufer, der einen akzeptablen Preis zahlt, ist deshalb oft nervenaufreibend und langwierig. Der Wiederverkaufswert hängt jedoch von der Nachfrage ab. Aus diesem Grund sollte der Tuning-Fan darauf achten, dass die Umbauten nicht zu auffällig sind, da ansonsten die Zahl potentieller Käufer relativ gering ist und der Wiederverkaufswert deshalb sinkt.

Wie kann der Wiederverkaufswert eines Tuningcars gesteigert werden?

Käufer betrachten getunte Fahrzeuge meist besonders kritisch. Der Wiederverkaufswert ist wesentlich höher, wenn das Tuning technisch einwandfrei durchgeführt wurde und alle Einbauteile mit amtlichen Prüfzeichen versehen sind. Im Anschluss daran sollten die Veränderungen genehmigt und ordnungsgemäß in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden. Fehlen diese Genehmigungen, ist die Betriebserlaubnis nicht mehr gültig, wenn die Fahrzeugart verändert wurde oder nach dem Tuning veränderte Geräusch- sowie Abgaswerte gemessen werden. Ein wichtiger Punkt für Käufer ist die Reifen-Rad-Zusammenstellung. Diese sollte zum einen ebenfalls genehmigt werden und zum anderen muss sichergestellt sein, dass passende Ersatzreifen verfügbar sind. Vor dem Verkauf sollten also alle eventuell noch nicht vorhandenen Genehmigungen nachgeholt werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, das Tuning rückgängig zu machen. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn das Auto durch das Tuning optisch extrem verändert wurde und sich aus diesem Grund kein Käufer findet. Da diese Rückbaumaßnahmen jedoch sehr teuer werden können, sollte man den finanziellen Aufwand mit dem zu erwartenden Mehrerlös vergleichen.

Online-Portale bieten gute Verkaufsmöglichkeiten

Mit der Nutzung eines Online-Portals erspart sich der Tuning-Fan die geschilderten Probleme. Vor dem Verkauf erfolgt eine kostenlose Bewertung, bei der ein fairer Preis ermittelt wird. Ist dieser Preis akzeptabel, kann der Verkauf innerhalb eines Tages inklusive der sofortigen Bezahlung abgeschlossen werden, sodass für den Verkäufer die langwierige Suche nach einem Kaufinteressenten entfällt. Als zusätzlicher Service werden auch alle Abmeldeformalitäten übernommen, sodass der Verkauf reibungslos und rechtssicher abgewickelt wird. Die Dienstleistungen der Online-Portale sind TÜV-zertifiziert und bieten eine hervorragende Möglichkeit, auch extravagante Tuningcars sehr schnell zu einem guten Preis zu verkaufen.

HURACÁN O.CT800 SUPERCHARGED

Die 1985 gegründete Firma Oberscheider hat sich inzwischen zu einem Unternehmen mit gut 50 Mitarbeitern entwickelt. Eine Leidenschaft im Unternehmen ist die 1994 entstandene O.CT Tuning mit Firmensitz in Lustenau (A) und in Widnau (CH). Ein Schwerpunkt liegt in der Entwicklung von Leistungssteigerungen, speziell in den Bereichen Hard- und Software. Mit dem IPRO (Intelligentes PROgrammierungssystem) sorgte O.CT Tuning schon für Aufsehen in der Tuningbranche. IPRO ermöglichte es damals auf einfachste Weise, Steuergeräte über die Diagnoseschnittstelle OBD-II zu programmieren. Das IPRO-System ist mittlerweile bereits in zweiter Generation auf dem Markt. Als weiteren Schwerpunkt hat sich O.CT Tuning mit der Kompressor-Technik auseinander gesetzt und kann brachiale Leistungspakete für Marken aus der VAG-Gruppe sowie US-Fahrzeuge aus dem Chrysler-Konzern anbieten. An dieser Stelle sei stellvertretend für die VAG-Gruppe der Audi R8 4S V10 plus 5.2 FSI erwähnt, der auch von 610 PS (= 449 kW) und 560 Nm auf 805 PS (= 592 kW) und 810 Nm „hochgedrückt“ wurde und damit seinem nachfolgend behandelten „kampferprobten Verwandten“ durchaus die Stirn bieten kann.

Lamborghini Huracán mit 805 PS und 810 Nm

Als Spezialist für Kompressor-Umbauten hat sich O.CT Tuning an den Stier aus Italien gewagt – gemeint ist der Lamborghini Huracán LP610-4 Spyder – und diesen aus der Reserve gelockt. Mit einem selbst entwickelten Kompressor-Kit verleiht der Tuner dem Lambo mit dem völlig zu Recht getragenen Namen Huracán jetzt das Prädikat Huracán plus, denn das ist er jetzt wirklich. Mit Fahrleistungen jenseits von Gut und Böse wirbelt der Stier in der Tuningszene jetzt Wind mit der Stärke eines Hurrikans auf. Der Umbau des Kompressors ist übrigens auch für den „kleineren“ Huracán mit reduzierten 580 PS zu realisieren. Die zum Paket passende, 20 kg leichtere und auf den Kompressor abgestimmte Abgasanlage tut den Rest dazu, somit werden die Fahrleistungen und der brachiale Sound zu dem, was man sich unter einem extremen Sturmtief vorstellt.

Die Beschleunigungswerte von 0-100 km/h in 2,7 s und 0-200 km/h in 8,1 s unterschreiten die Werkswerte des Lambos doch ganz beachtlich. Und die Endgeschwindigkeit liegt jetzt irgendwo jenseits der 325 km/h. Ein Testwagen für interessierte Kunden steht nach Terminabsprache bei O.CT Tuning zur Verfügung.

Piecha: Mercedes M-Klasse (ML164) wird zum EVORIAN RS

Als Spezialist für extrem sportliche Fahrzeuge wendet sich PIECHA aus Rottweil eher selten dem Thema SUVs zu. Wenn sich Firmen-Chef Marcus Piecha allerdings dazu entschließt, kann sich das Ergebnis sehen lassen. Das beweist das Styling- Kit EVORIAN RS für die letzte Generation der M-Klasse (Baureihe ML164), die bis 2011 gebaut wurde. Die Anbauteile von PIECHA sind made in Germany und passen für alle nach dem Facelift vom September 2009 gebauten Fahrzeuge und in der Regel auch für den technisch verwandten GL X164.


Spoilerecken und LED-Tagfahrlichter

Für ein frisches Gesicht sorgt ein Set mit dynamischen Spoilerecken und integrierten LED-Tagfahrlichteinsätzen. Ein weiteres Highlight sind die Leichtmetallräder vom Typ „dp1-CC Silver“, die im Dreiteiler-Look und mit hochglanzpolierten Edelstahlbetten beeindrucken. Die gewaltigen Maße betragen 10 und 11,5×22 Zoll. Das Beste aber kommt für das Heck. Der markanter gestylte Diffusor verkörpert Sportlichkeit in Reinkultur ohne Einbußen, denn auch als Zugfahrzeug lässt sich die M-Klasse weiter nutzen. Der Diffusor ist so konstruiert und vorbereitet, dass auch die Verwendung als Zugmaschine mit Anhängerkupplung gegeben ist. Für einen dynamischen Auftritt sorgt auch der PIECHA QUADRO-Umrüstsatz, der einfach auf den Original-Endschalldämpfer aufgeschraubt wird und perfekt mit dem Diffusor harmoniert.

Soundmodul für Diesel

Für einen noch schärferen Klang sorgt ein V8-Soundmodul, das besonders bei den Dieselmodellen mit mächtigem V8-Sound für Wohlklang sorgt. Dabei belässt es Marcus Piecha natürlich nicht nur beim schieren Schein: Wer möchte, erreicht durch den PIECHA Power Converter bei sämtlichen Antrieben ein wesentlich besseres Ansprechverhalten des Motors. Wer auch noch mehr PS und Drehmoment verlangt, kann zudem verschiedene Leistungssteigerungen installieren lassen.  Die M-Klasse macht ihre Sache jedoch nicht nur auf der Geraden gut, sondert wirft sich auch nonchalant in die Kurven. Bei ab September 2012 gebauten Fahrzeugen liefert PIECHA sportliche Fahrwerksfedern, welche den Schwerpunkt um 30 mm absenken. Spurverbreiterungen von 24 oder 30 mm pro Achse runden den selbstbewussten Auftritt ab. Für Fahrzeuge mit Luftfederung ist zudem ein spezielles Tieferlegungsmodul lieferbar. Und wenn man nach einer langen Fahrt irgendwann doch wieder aussteigen muss, sorgt die PIECHA LED-Schwellerbeleuchtung beim Aussteigen für einen finalen Show Act.

Aspec: China-Tuning macht aus VW Scirocco R ein böses Monster

Der chinesische Tuner Aspec hat ein extremes Tuning-Programm für den VW Scirocco R im Programm. Das als Performance Project Volkswagen 430R – kurz PPV430R – bezeichnete Tuning-Projekt umfasst ein sattes Bodykit aus Carbon, einen prächtigen Heckspoiler sowie eine neue Motorhaube mit deftigen Lufteinlässen.


Aspec Tuning: Bodykit für VW Scirocco

Hierzulande ist Aspec ein recht unbekannter Nenner in der Auto- und Tuning-Welt. In China konnte sich Aspec jedoch bereits einen Namen machen: Extreme Bodykits, viel Carbon und extravagante Tuning-Komponenten sind kennzeichnend für Aspec. Das jüngste Tuning-Projekt – der VW Scirocco R mit PPV430R-Tuning – stellt die Prämissen des Tuners einmal mehr unter Beweis. Unter anderem montiert Aspec ein Bodykit aus Kohlefaser samt neuen Front- und Heckschürzen, Schwellern, Kotflügelverbreiterungen sowie Motorhaube.

In den verbreiterten Radhäusern des Volkswagens finden nunmehr 19 Zoll große Räder sowie 380 Millimeter große Bremsscheiben vorn und 340 Millimeter große Bremsscheiben hinten Platz. Sechs- bzw. Vierkolbenbremssättel sollen für die entsprechende Negativbeschleunigung sorgen. Die sind auch dringend notwendig, immer wird das serienmäßige 2-Liter-Triebwerk des VW Scirocco R gleichzeitig mit einer Leistungssteigerung auf 430 PS versehen. Technisch sorgen nebst Austausch-Turbo und neuer Software auch eine Klappensportauspuffanlage sowie Downpipes ihren Beitrag für eine Leistungssteigerung und ein verbessertes Ansprechverhalten.  Preislich macht Aspec keine Angaben zum extravaganten Tuning-Programm – ob das Bodykit auch in Deutschland erhältlich ist, ist aktuell unbekannt.

BMW M4 F82 Coupé mit Folierung in mattem Battleship-Grey

Qualitativ hochwertiges Car-Wrapping – aufgebracht mit höchster Präzision – ist seit weit über einem Jahrzehnt bekanntermaßen die unumstößliche Devise der Firma Cam-Shaft am niederrheinischen Kempen. Umbauten mit Sportfahrwerken, Sportauspuffanlagen, Ladeluftkühlern, Felgen sowie Carbon-Teile wurden seit je her der Kundschaft mit angeboten. Seit einigen Jahren sind die Kempener zusätzlich noch eingetragener Stützpunkt des führenden Tuners aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, nämlich PP-Performance, für den Raum NRW / Westdeutschland, was das Komplettpaket inkl. der hochwertiger Softwareoptimierung aus einer Hand abrundet. Sowohl personelle Aufstockung, als auch bauliche Erweiterungen der Tuning-Werkstatt mit einem hauseigenen Maha LPS3000 Allradprüfstand, ließen nicht lange auf sich warten. Diese Kombination ermöglicht ein Komplettpaket aus Leistungssteigerung, Tuningzubehör, Fahrwerksoptimierung und Fahrzeugdesign. Alles unter einem Dach.

BMW M4 Coupé mit 520 PS

Bei der neuesten Präsentation von Cam-Shaft handelt es sich um einen BMW M4, dem das Team die Leistungssteigerung der Stufe 1 programmierte. Weitere Leistungsstufen bietet Cam-Shaft natürlich auf Anfrage auch an. Bei dieser eintragungsfähigen Version stehen jetzt immerhin 520 PS (= 382 kW) Leistung sowie 720 Nm maximales Drehmoment mit entriegelter V-Max Sperre zur Verfügung. Inklusive der Programmierung der Schubabschaltung mit dem typischen Auspuffblubbern – bekannt vom BMW M4 GTS – und der Leistungsmessung schlägt die Stufe 1 mit 2.199,00 Euro zu Buche. Das Gutachten und die Eintragung der Leistungssteigerung ziehen nochmals 249,00 Euro nach sich.

Die von Cam-Shaft installierten KW-Gewindefedern erlauben eine individuelle Höhenverstellung in Verbindung mit dem serienmäßigen Fahrwerk von 5 bis hin zu 30 mm, wobei die adaptive Serien-Dämpferregelung aktiv bleibt. Fahrzeugspezifische Federraten generieren neben einer schöneren Optik auch ein besseres Einlenkverhalten. Die Rad-Reifen-Kombination aus BBS-Felgen vom Typ CH-R mit der Dimensionen 245/30ZR21 auf 9,5×21 vorne bzw. 295/25ZR21 in Verbindung mit einer 10,5×21 breiten Felge hinten füllen die Radkästen standesgemäß aus und verleihen dem M4 eine noch aggressivere Optik. Der Titan-Endschalldämpfer aus der Slip-on-Linie von Akrapovic verfügt nicht nur über eine Klappensteuerung, sondern selbstverständlich auch über die notwendige ABE. Das Cam-Shaft-Team hat zur Perfektionierung auch ein Endrohrset in Titan verbaut. Um die Metamorphose vom biederen Serienfahrzeug zum sportlichen Einzelstück abzurunden, wurde der Bolide aus dem Hause BMW in einem matten Battleship-grey veredelt – zu einem Preis von 2.000,00 Euro.