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Audi S3 (8P) mit Barracuda Project 3.0

Audi S3 (8P) mit Barracuda Project 3.0

Felgenhersteller Barracuda stellte vor Kurzem ein neuartiges, in Leichtbauweise gefertigtes Aluminium-Rad namens Project 3.0 vor. Das Project 3.0-Alurad von Barracuda zeichnet sich durch ein Speichendesign in Y-Art sowie filigrane Speichenkonturen aus. Zusammen mit Sabrina Doberstein und einem Audi S3 der Baureihe 8P stellt Barracuda das Project-3.0-Rad vor.


Topmodel Sabrina Doberstein

An dem dreitürigen Kompaktsportler, der hier gemeinsam mit dem aus der Mode- branche und dem Fernsehen bekannten Topmodel Sabrina Doberstein auftritt, sind die Project 3.0-Felgen in den Dimensionen 8,5×19 Zoll ET43 mit 5x112er Lochkreis (459 Euro) verbaut. Zur Montage kamen die eintragungsfreien und zugleich als Diebstahlschutz fungierenden Barracuda Racing Bolts in Rot zum Einsatz (9 Euro/Stück), während die Bereifung 225/35R19 misst. Übrigens trägt das Model ein T-Shirt und die Snapback Cap mit gesticktem Logo aus der Racewear-Kollektion des Felgenherstellers.

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Audi A3 8P mit Airride

Abseits von den neuen Rädern verfügt der S3 der Baureihe 8P über weitere Audi-Tuningteile – beispielsweise abgedunkelte Rückleuchten und im Innenraum über einen Überrollbügel von Wiechers. Fahrwerksseitig kommt bei diesem Kompaktsportler ein Luftfahrwerk zum Einsatz. Der Audi S3 8P mit Barracuda-Wheels wird auf der Essen Motor Show 2018 in Halle 7 am Stand D23 zu sehen sein.

Die Felgen von heute und morgen

Die Felgen von heute und morgen

Felgen gehören zu den Zubehörteilen, die ein Auto stark aufwerten können, denn exklusive Felgen verleihen selbst dem unspektakulärsten Fahrzeug eine gewisse Eleganz. Derzeit werden Autofelgen noch aus gewalztem Stahl gefertigt oder aus Leichtmetall gegossen bzw. geschmiedet.

Stahlfelgen werden, wie der Name bereits vermuten lässt, aus warmgewälztem Stahl mit einer hohen Streckgrenze (>600 MPa) hergestellt. Sie kommen besonders oft im Winter zum Einsatz, da sie resistenter gegen Feuchtigkeit in Verbindung mit Streusalz sind. Stahlfelgen sind zwar kostengünstiger, dafür jedoch weniger ansprechend als Leichtmetallfelgen. Während Nutzfahrzeuge häufig Felgen aus Stahlguss besitzen, werden bei Motorrädern auch schon solche aus Faserverbundwerkstoff (CFK) verwendet.

Leichtmetallfelgen gehören zunehmend zur Grundausstattung eines Autos. Meistens handelt es sich bei dem verwendeten Material um Aluminium. Felgen aus Magnesiumlegierungen gefertigt und mit einer Speziallackierung versehen, so wie Formel-1 Rennwagen sie haben, sind werden eher selten verwendet oder gekauft. Nicht zuletzt auch, weil sie vergleichsweise teuer sind. Wer dennoch unbedingt diese Felgen haben möchte, sollte sich im Internet mal beim entsprechenden Onlineanbieter für Felgen umsehen. Das lohnt sich nicht nur weil Leichtmetallfelgen ein Blickfang sind, sondern auch sehr effizient! Das geringe Gewicht der Felge reduziert Bewegungen der ungefederter Massen wie Rad, Radbefestigung und Bremsanlage und trägt zu einer schnellen Beschleunigung bei.

Alufelgen können gegossen oder geschmiedet sein. Bei geschmiedeten Aluminiumrädern wird das Material im Fertigungsprozess stark verdichtet, wodurch sich höhere Festigkeiten ergeben. Dadurch kann ein geschmiedetes Aluminiumrad wesentlich leichter ausfallen, als ein im Gussverfahren gefertigtes. In der Regel werden Leichtmetallfelgen mit einer Lackschicht überzogen. Die sogenannten Chromalufelgen erhalten eine Galvanisierung und dadurch eine hoch glänzende Oberfläche.

Während einteilige Leichtmetallfelgen aus nur einem Stück Metall bestehen, setzen sich mehrteilige aus Felgenbett und Felgenkranz zusammen, die zusammengeschraubt bzw. verschweißt werden müssen. Alufelgen, die aus zwei oder drei Teilen bestehen und bei denen ein Materialmix aus Aluminium sowie Magnesium verwendet wird, haben den Vorteil, ein geringeres Gewicht vorzuweisen.

Die SSB-Maschinenbau GmbH hat eine neue Technologie entwickelt, die Felgen mit Hilfe des sogenannten Flowforming herstellt. Dieses Herstellungsverfahren bringt einige Vorteile mit sich. Nach dem Gießen des Felgenrohlings werden beim Flowforming einige Teile ausgewalzt, was Rohstoff einspart. Ein weiterer Vorteil dieses Verfahrens: das Leichtmetall wird beim Auswalzen verdichtet, sodass Teile der Felge mit geringerem Material, dennoch höherer Stabilität hergestellt werden. Dieses Druckwalz-Verfahren verbindet die Vorzüge von gegossenen und geschmiedeten Leichtmetallfelgen. Im Flowforming-Verfahren hergestellte Alufelgen verfügen, ähnlich wie gegossene Alufelgen, über gehobene Designmöglichkeiten. Gleichzeitig weisen sie die Vorteile geschmiedeter Alufelgen auf, nämlich ein optimiertes Gewicht und eine hohe Festigkeit. Dadurch stellt Flowforming eine gute wirtschaftliche Alternative zum klassischen Schmieden sowie zum Felgen-Gussverfahren dar.