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Carly für VW: Kodieren, Fehlerspeicher auslesen & mehr

Mit dem Carly-Adapter und der Carly-App wird das Kodieren oder die Tiefendiagnose des eigenen VWs zum Kinderspiel. Die vielseitige und einfach bedienbare Kombination aus OBD-Adapter und Smartphone-App ermöglicht tiefe Einblicke in die Elektronik des eigenen VWs oder das Kodieren und Freischalten von Sonder- oder Komfortfunktionen.

Mehr dazu: Carly für VW (VW, Audi, Seat, Skoda)


Carly für VAG (VW, Audi, Seat, Skoda)

Die Produktpalette des Anbieters Carly setzt sich hauptsächlich aus einem fahrzeugspezifischen OBD-Adapter und einer Smartphone-App zusammen. Letztere ist sowohl für iOS-Geräte als auch Android-Geräte erhältlich. Der Carly-Adapter wird einfach in den OBD-Port des VWs – meist im Fußraum unter dem Lenkrad – eingesteckt und verbindet sich anschließend kabellos via WiFi- oder Bluetooth-Verbindung mit dem eigenen Auto. Mit Hilfe der Applikation wird eine Verbindung zwischen Software und Auto-Elektronik hergestellt. So ist eine Autodiagnose auf Herstellerniveau oder ein so genannter Gebrauchtwagen-Check möglich. Außerdem können verschiedenste Parameter in Echtzeit angezeigt werden, so dass beispielsweise die Fehlersuche erleichtert wird.

Weiterlesen: Rabattcode / Gutschein für Carly

Des Weiteren bietet Carly eine individuelle Personalisierung des eigenen VWs, indem verschiedene Sonder- und Kodierfunktionen freigeschaltet oder angepasst werden können. Im einzelnen lauten die Funktionsumfänge von Carly wie folgt:

  • VAG-Fehlerdiagnose für VW, Audi, Seat, Skoda (inkl. DTC Fehler-Codes)
  • Fehlerspeicher auslesen / Fehlersuche vereinfachen
  • VAG-Fehlerspeicher löschen / einzelne Fehler löschen bei VW, Audi, Seat, Skoda)
  • VAG-Service zurücksetzen / Serviceintervall / Service Rückstellung bei VW, Audi, Seat, Skoda
  • VAG-Kodierung / Fahrzeug kodieren / VW kodieren / Audi kodieren / Seat kodieren / Skoda kodieren (Details siehe weiter unten)
  • Gebrauchtwagencheck
  • echte Kilometer des Fahrzeuges auslesen / Tachomanipulation aufdecken / Tacho Zurückstellung
  • Live-Daten / Parameter des Fahrzeuges anzeigen
  • Feststellbremse kalibrieren / in Wartuningsmodus versetzen
  • Video / TV während der Fahrt (Video in Motion) freischalten / kodieren
  • OBD Diagnose / OBD Readiness
  • OBD Livedaten anzeigen vom MOtorsteuergerät (Drehzalen, Temperaturen, Drücke / Ladedruck anzeigen,..)
  • und vieles mehr

Abgesehen von den zahlreichen Diagnose- und Fehlerspeicher-Funktionen bietet Carly für VAG aber auch die individuelle Kodierung der Beleuchtung – etwa das individuelle Einstellen von Scheinwerfern, Tagfahrleuchten, Rückleuchten, LED-Leuchten oder Innenraum-Leuchten. Neben dem Freischalten der TV-Funktion während der Fahrt ermöglicht Carly aber auch das Kodieren des Komfort-Steuergeräts und damit die Kodierung der Fenster- und Türen-Verriegelung oder das Aktivieren und Deaktivieren der akustischen Quittierung beim Auf- und Zuschließen. Wer möchte, kann auch auf das Kombi-Steuergerät zugreifen und beispielsweise den Gurtwarner beim VW /VAG-Modell deaktivieren. Wer Sonderfunktionen in der Vertragswerkstatt freischalten möchte, muss hier meist 50,- bis 100,- Euro pro Funktion berappen. Die Carly-App geht hingegen mit einem einmaligen Preis für den Adapter und die Pro-Version der Carly-App einher und ermöglicht daher das Kodieren des VWs „auf Lebenszeit“. Carly Plus-App für VAG-Modelle speichert in der Regel vor der Kodierung den Originalzustand und die Konfiguration der Steuergeräte ab. So wird jederzeit den Rücksprung auf den Originalzustand (Backup-Funktion) ermöglicht.

VW Golf VI GTI: Widebody-Kit extrem!

Liberty Walk, Rocket Bunny, Rauh-Welt Begriff – allesamt Namen, die in den letzten Jahren Kultstatus in der weltweiten Tuning-Szene erlangt haben. Die exklusivsten und teuersten Sportwagen werden bei diesem ganz speziellen Tuning-Stil so massiv in die Breite getrieben, dass man meinen könnte, es handle sich um Computer-Retuschen.


Dass sich solche Umbauten auch ohne die – in Japan und den USA oftmals üblichen – Trennschleifer-Verstümmelung der Fahrzeuge umsetzen lassen, zeigen jetzt die Spezialisten von Ingo Noak Tuning aus dem hohen Norden Deutschlands. Sie entwickelten einen Widebody-Kit aus hochwertigem ABS-Kunststoff im charakteristischen Look der sichtbaren Verschraubungen – und zwar nicht für „unerreichbare“ Supersportwagen, sondern für den Kult-Kompaktsportler VW Golf VI GTI!

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Mit diesem präsentiert sich der Golf hemmungslos breitbeinig. An der Front verbaut Ingo Noak Tuning eine Cup-Frontspoilerlippe sowie einen Satz klassischer Scheinwerferblenden. Für eine deutliche, optische Tieferlegung der Golf-Silhouette kommen RLD Cup-Seitenschweller zum Einsatz. Formschön zeigt sich auch die Heckpartie mit Diffusor inklusive der Seitenteile sowie mittigem Splitter. In letzteren integriert Ingo Noak Tuning die 76 Millimeter durchmessenden Titan-Endrohre der speziellen, handgefertigten Edelstahl-Sportauspuffanlage aus hauseigener Produktion.

04_vw-golf-in-tuningDie stark konkaven Keskin-Felgen des Typs KT14 passen perfekt zum Widebody-Style und betonen optisch die sensationelle Breite des Fahrzeugs! Sie drehen sich an der Vorderachse im Format 8,5×20 Zoll mit 20 Millimetern Spurverbreiterung und an der Hinterachse in 11×20 Zoll sogar mit 50 Millimetern Spurverbreiterung. Bespannt wurden sie mit Hankook S1 Evo-Reifen in 235/30R20 sowie 285/25R20. Gegen den momentanen Trend von Airride-Fahrwerken setzt Ingo Noak Tuning bei seinem Showcar auf ein Old School-Gewindefahrwerk, welches jedoch für den speziellen Tiefgang maßgeschneiderte Federn erhielt.

ABT Sportsline: Jubiläumsfeierei mit 230-PS-Polo

Die Zahlen sind leicht zu merken: Vor 40 Jahren leistete der erste VW Polo genau 40 PS und war nach heutigen Maßstäben geradezu ärmlich ausgestattet. Doch das hatte „der Kurze“ aus Wolfsburg mit vielen Kleinwagen der 70er gemein, denen der Jubilar dafür in vielen anderen Punkten deutlich überlegen war: Fahrsicherheit und Abrollkomfort etwa. Im Jahr 2015 ist der VW Polo dennoch eine ganz andere Welt, was insbesondere die von ABT Sportsline veredelte Variante beweist.


Mit seinen „New Generation“-Leistungssteigerungen, die auf einem eigens entwickelten Steuergerät basieren, leistet der Polo V bis zu 230 PS oder 169 kW (Basis 1,8 TSI mit 192 PS/ 141 kW) und präsentiert ein Drehmoment von maximal 360 Nm. „Um den zu schlagen, hätte man vor 40 Jahren schon den damals brandneuen Porsche Turbo auffahren müssen“, erinnert sich CEO Hans-Jürgen Abt, der seinerzeit gerade einmal 12 Lenze zählte. Doch auch mit dem 1.2 TSI lässt sich Staat machen: ABT Sportsline verwandelt hier serienmäßige 81 kW / 110 PS und 175 Nm in 103 kW / 140 PS und 220 Nm. Für optimales Kurvenverhalten verbauen die Allgäuer zudem optionale Sportfedern mit einer Tieferlegung von 25 Millimetern an der Vorder- und 30 Millimetern an der Hinterachse.

Doch egal wie viel Power unter der Haube steht: Im Gegensatz zu den 70ern, als selbst viele 911er noch stolz Stahlfelgen trugen, müssen stylische Leichtmetallräder heute einfach sein. Als Kontrast zu den 13-zölligen „Asphaltschneidern“ mit 135er Reifen des Ur-Polo offeriert ABT Sportsline heute ausschließlich 18-Zoll-Räder mit 215 Millimeter breiten Sohlen. Zur Wahl stehen die ER-C-Felgen des Fotofahrzeugs oder die Designs Z und DR – teilweise auch in verschiedenen Farbfinishs. Auch sonst trägt der Polo jede Menge stilvolles Ornat, auf das früher wohl sogar Fahrer von Supersportwagen neidisch gewesen wären. So zum Beispiel den Heckaufsatz auf Höhe der dritten Bremsleuchte und das coole Heckschürzenset, die beide in Carbonoptik ausgeführt sind. Hinzu kommt der sonore Endschalldämpfer mit zwei mächtigen Mittelrohren. Exklusiv für den 3-Türer kann zudem auch noch ein zweifarbiges Carbon-Folien-Set geordert werden.

Auch im Innenraum hätte ein Polo-Pilot von 1975 das aktuelle Luxus-Modell wohl kaum wiedererkannt. Immerhin sind Türverkleidungen aus Pappe genauso Vergangenheit wie der leidige Choke, offene Ablagen oder die „Gaspedal-Drahtschlinge“. Und dennoch: Türeinstiegsbeleuchtung mit ABT-Logo-Projektion in LED sowie passende Fußmatten sollte man sich zur Abrundung dann doch gönnen – schließlich wird der Polo nicht jedes Jahr 40.