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Parrot Anafi: Günstige Kameradrohne mit 4K-Kamera

Wer Luftaufnahmen in 4K-Auflösung aufnehmen möchte, wird nun mit einem neuen Drohnen-Modell möglicherweise fündig. Denn der französische Hersteller Parrot hat mit der Parrot Anafi eine neue Kameradrohne im Sortiment, die mit 4K-Aufnahmen, eine Flugzeit von rund 20 bis 25 Minuten, sehr leichtem Gewicht und einem schwenkbaren Kamera-Ausgleichssystem daherkommt. Die Parrot Anafi kostet aktuell 599,- Euro. Alternativ bietet der Hersteller mit der Parrot Anafi Extended ein Paket mit Reisetasche und zusätzlichen Akkus an.


4K-Kameradrohne: Nur 320 Gramm leicht und einfach zu bedienen

Die Anafi-Drohne des Herstellers Parrot verfolgt ein ähnliches Konzept wie die neue DJI Mavic 2 Pro / DJI Mavic 2 Zoom oder die DJI Mavic Air. Denn auch die Parrot Anafi ist mit klappbaren Auslegern ausgestattet und ist dadurch besonders leicht zu transportieren. Zum Lieferumfang gehören Drohne und Akku, Fernsteuerung, eine microSD-Karte mit 16 Gigabyte Speicher, ein USB-C-Kabel sowie eine mehrsprachige Anleitung. Wer die Parrot Anafi mit dem mitgelieferten USB-C-Kabel aufladen möchte, benötigt jedoch zusätzlich ein herkömmliches USB-Netzteil. Ein solches Netzteil gehört zwar nicht zum Lieferumfang, sollte jedoch in einem modernen Zuhause mit allerhand Smartphones und Technik in jedem Fall zu finden sein. Die Parrot Anafi ist vergleichsweise leicht und daher auch sehr filigran verarbeitet. Auf den ersten Blick vermittelt die Parrot Anafi daher einen eher weniger hochwertigen Eindruck – insbesondere im Vergleich zu DJIs Mavic 2 oder Mavic Air kann die Parrot Anafi in Sachen Materialauswahl nur bedingt mithalten.

Modern und vollgepackt mit Technik

Technisch ist die Parrot Anafi hingegen in jedem Fall ein ernstzunehmender Konkurrent.  So ist auch die Parrot Anafi mit GPS-gestützten Flug- und Aufnahmemodi, einer 4K-Kamera mitsamt 3-Achsen-Gimbal und sogar verlustfreiem 2,8x-Digitalzoom ausgestattet. Wichtig zu wissen: Da das Abfluggewicht mit 320 Gramm über der gesetzlichen Grenze von 250 Gramm liegt, wird für die Parrot Anafi eine entsprechende Drohnen-Plakette – das umgangssprachliche Drohnen-Kennzeichen – benötigt. Darüber hinaus benötigen Benutzer einer Parrot Anafi eine spezielle Drohnen-Haftpflichtversicherung. Die Haftpflichtversicherung für die Parrot Anafi kostet je nach Leistungsumfang und Anbieter rund 50,- Euro bis 150,- Euro pro Jahr. Im Idealfall wählt man Drohnen-Versicherungstarife, die eine private Haftpflichtversicherung einschließen und zugleich Drohnen oder andere Flugmodelle abdecken. Einen solchen Tarif gibt es beispielsweise von GetSafe für derzeit nur 38,28 pro Jahr bei einer Deckungssumme von 15 Millionen Euro und einer Selbstbeteiligung von 150,- Euro. Tipp: Die Leistungen einer Drohnen-Haftpflichtversicherung können sich stark voneinander unterscheiden. Einen Vergleich über drei verschiedene Drohnen-Haftpflichttarife gibt es hier.

Kamera der Parrot Anafi

Die Kamera der Parrot Anafi ist um 180 Grad in der Vertikalen steuerbar. Die Steuerung des Gimbals kann man mittels Kippschalter am Schulterbereich des Controllers vornehmen. So kann man die Kamera sowohl senkrecht nach unten als auch senkrecht nach oben bewegen. Der 3-Achsen-Gimbal sorgt dafür, dass die Kamerabewegungen ausgeglichen werden und das Videobild verwackelungsarm ist. Jedoch handelt es sich bei der Parrot Anafi im Vergleich zur DJI Mavic Air oder DJI Mavic 2 streng genommen lediglich um einen mechanischen Zwei-Achsen-Gimbal, da die dritte Achse lediglich digital stabilisiert wird. Die Kamera der Parrot Anafi zeichnet Videos bei echter 4K-Aufnahme bzw. 4.096 x 2.160 Pixeln mit bis zu 24 Bildern pro Sekunde und einer Bitrate von 100 Megabit pro Sekunde auf. Alternativ stehen natürlich auch UHD- (30fps) und FHD-Modi (60fps) zur Verfügung. Das Videomaterial wird stets in MP4 (H264) aufgezeichnet. Eine HDR-Funktion für Aufnahmen mit größerem Farb- und Helligkeitsbereich ist ebenfalls an Bord. Die Kamera verfügt über einen 1/2.4’’-CMOS-Sensor mit einer fixen Blende von f/2,4. So löst die 4K-Kamera in bis zu 21 Megapixeln auf. Der maximale verlustfreie Zoom liegt – abhängig von der Auflösung – bei 2,8x (FullHD) oder 1,4x (Cinema4K und UHD). Das Sichtfeld der Linse liegt bei natürlichen 84°. Fotos werden wahlweise im JPEG-Format oder im Adobe-eigenen DNG-Rohdatenformat aufgezeichnet.

Steuerung mit App und SkyController

Die Steuerung der Parrot Anafi wird mittels mitgeliefertem SkyController 3 und der kostenlos erhältlichen FreeFlight 6-App vorgenommen. Der Controller liegt dabei gut in der Hand und verfügt über physische Steuerknüppel, was die Bedienung einfach und sicher macht. Die Reichweite mittels WLAN liegt bei bis zu vier Kilometern. Das Livebild der Kamera wird ohne nennenswerte Verzögerung in HD-Auflösung bzw. 720p auf das Display des Smartphones gestreamt. Die intelligente Steuerung der Parrot Anafi geht mit zahlreichen Flugmodi daher. Unter anderem gibt es einen Verfolgungsmodus (Follow Me) oder einen Modus für Portraits aus der Luft. Mit dem Modus „Cameraman“ kann die Parrot Anafi beispielsweise gesteuert werden, während die Drohne ein vorher in der App markiertes Objekt stets in der Bildmitte bzw. im Fokus behält. So wird die Aufnahme von spektakulären Luftaufnahmen – egal ob Video oder Foto – zum Kinderspiel.

Preise und Verfügbarkeit

Die Parrot Anafi kostet derzeit 599,- Euro. Die Drohne ist sowohl bei Amazon.de als auch beim Parrot-Onlineshop sowie ausgewählten Retailern erhältlich. Die Parrot Anafi Extended ist mit 799,- Euro teurer, bietet jedoch dank zusätzlichen Akkus und einer praktischen Aufbewahrungstasche etwas mehr.

Tesla Model X: Tuning von delta4x4

Das Tesla Model X ist ein allradangetriebenes Sports Utility Vehicle der Oberklasse und kommt mit elektrischem Antrieb und Platz für bis zu sieben Personen daher. Delta4x4 hat sich den Premium-SUV zur Brust genommen und steigert insbesondere die Offroad-Performance des Tesla Model X.


Tesla Model X von delta4x4

Das Tesla Model X verfügt über eine satte Systemleistung von 611 PS und einen Elektromotor an jeder der beiden Achsen. Dabei gibt das elektrische SUV nicht nur auf der Straße, sondern auch abseits der Straße eine recht gute Figur ab. Delta4x4 – ein süddeutscher Geländewagen-Tuner – möchte nunmehr den Offroad-Charakter des Tesla Model X unterstreichen und rüstet dafür einen Radsatz fürs Grobe nach.

Tesla Model X: Offroad-Räder für mehr Geländetauglichkeit

Der Radsatz setzt sich aus der neuen Klassik_B-Felge in den Dimensionen 9,5 x 20 auf Terrain-Geländereifen der Größe 265/45 x 20 zusammen. Bei dieser Kombination sichert das grobe MT-Profil den Grip abseits der Straße, und der austauschbare Anfahrschutz-Ring der Klassik_B-Felge dient als Schutz, der die Energie bei Geländekontakten aufnimmt, damit die Felge selbst keinen Schaden nimmt – der beschädigte Ring kann dann leicht und preiswert ersetzt werden. Die neuen Geländeräder für den Tesla X kommen im Sommer in zwei Versionen auf den Markt: Als Klassik_B-Felge (mit Anfahrschutz-Ring) und als Klassik-Felge (ohne Anfahrschutz-Ring), zu Preisen ab 570 Euro pro Felge / der Kompletträdersatz (4 Felgen+4Reifen) schlägt dann mit dem Mud-Terrain-Reifen ab 3900 Euro zu Buche.

Optik-Tuning für Tesla Model X

Künftig soll auch der optische Auftritt des Tesla Model X modifiziert werden. Unter anderem plant der Tuner die Entwicklung eines Frontschutzbügels nach europäischen Sicherheitsnormen. Und damit die Fahreigenschaften im Gelände optimiert werden können, hat die Odelzhausener Tuning-Schmiede auch einen moderaten Höherlegungssatz für den Tesla X in der Pipeline – falls sich Nachfrage dafür ergibt. So sorgt delta4x4 dafür, dass der Tesla X im Geländeeinsatz auch all das halten kann, was seine innovative Antriebstechnik verspricht.

EU plant neue Drohnen-Gesetze

Ab dem Jahr 2019 will die EU neue Drohnen-Regularien einführen. Demnach sollen die stark fragmentierten, meist nationalen Drohnen-Verordnungen abgeschafft und EU-einheitliche Regelungen zum Umgang mit Drohnen geschaffen werden. Dazu gehören insbesondere Registrierungspflichten, Drohnen-Führerscheine oder Flugverbotszonen. Die konkreten Regeln wird die EU-Kommission noch ausarbeiten.

Details und Infos: EU-Drohnen-Regeln ab 2019


EU-weite Drohnen-Vorschriften ab 2019

Die EU plant eine Vereinheitlichung der Drohnen-Vorschriften und Drohnen-Gesetze. Die genauen und konkreten Vorschriften wird die EU-Kommission gemeinsam mit der EASA, der europäischen Agentur für Flugsicherheit, noch ausarbeiten. Schon am 12. Juni 2018 stimmte das Europaparlament mit den einzelnen Vertretern der EU-Nationen einer Änderung der bisher bestehenden EASA-Grundverordnung zu. Bisher war die EASA lediglich für größere Drohnen mit einem Abfluggewicht von mehr als 150 Kilogramm zuständig. Künftig soll die EASA aber auch im Rahmen von einheitlichen Sicherheitsvorschriften der EU-Mitgliedsstaaten zuständig sein – auch für kleinere Drohnen wie DJI Mavic 2, DJI Phantom 4 oder Parrot Anafi. Tritt die neue Grundverordnung in Kraft, werden sowohl EASA als auch entsprechende Aufsichtsbehörden der einzelnen Nationen beispielsweise Flugverbotszonen festlegen, in denen das Pilotieren von Drohnen grundsätzlich nicht erlaubt sein wird.

Darüber hinaus werden nicht nur verschiedene Vorschriften für den Benutzer, sondern auch für den Hersteller von Drohnen entwickelt. Die EU-Kommission arbeitet daher auch Regeln für die Hersteller aus, so dass DJI, Parrot und Co. in Zukunft mit Vorgaben für Sicherheitsfunktionen oder technische Eigenschaften rechnen müssen. Sicherheitsfunktionen wie Hindernissensoren, eine softwareseitige Begrenzung der maximalen Flughöhe und Flugreichweite könnten in naher Zukunft zur Pflicht werden.

Bisher fallen Drohnen mit einem Gewicht von weniger als 150 Kilogramm unter nationale Bestimmungen – hierzulande auch Drohnen-Verordnung genannt. Die EU-weite Drohnen-Verordnung sieht beispielsweise eine Unterteilung von Drohnen in den Betrieb vor – Open, Specific und Certified. Weiterhin soll es fünf Risikokategorien geben, die Drohnen nach ihrem Risiko basierend auf Gewicht, Bewegungsenergie, Bauform oder Sicherheitsfunktionen klassifizieren. www.Drohnen.de gibt bereits einen ersten Ausblick auf die kommenden EU-Drohnen-Regeln.

Was beim Turbolader zu beachten ist

Turbolader gelten gern als Synonym für effiziente Leistungssteigerung. Kein Wunder also, dass sie sich großer Beliebtheit erfreuen. Häufig sind Turbolader heute schon in Serienfahrzeugen verbaut. Allerdings bringen diese meist weniger Mehrleistung als nachträglich eingebaute Turbolader, die richtig konfiguriert werden. Mehr Power bringt mehr Fahrspaß, das ist klar. Wer einen Turbolader einbauen möchte oder das bereits getan hat, sollte bei all dem Fahrspaß nicht die Pflege des Turbos vergessen. Dieser Artikel gibt wichtige Tipps dazu, worauf beim Turbolader zu achten ist.


Turbolader der gleich in Auto eingebaut wird
Ein Turbolader verleiht dem Fahrzeug mehr Leistung und dem Fahrer mehr Fahrspaß! Bildquelle: Guitar Studio – 609342818 / Shutterstock.com

Schon beim Einbau eines Turboladers gibt es zahlreiche Kleinigkeiten zu beachten. Nur wer sich bestens mit Autos auskennt, sollte selbst Hand anlegen. Auf der sicheren Seite ist, wer bei einer Fachwerkstatt wie Caroobi den Turbolader wechseln lässt. In einer Fachwerkstatt wird sicher der zum Motor passende Turbolader eingebaut, außerdem haben die Experten oft noch gute Tipps zum Umgang mit dem Turbolader.

Korrekter Einbau eines Turboladers

Der Einbau eines Turboladers ist nicht leicht und wird bestenfalls von Profis durchgeführt. Wer es sich selbst zutraut den Turbolader einzubauen, weil er Erfahrung in diesem Bereich hat, sollte einige wichtige Dinge beachten:

  • Beim Einbau eines Turboladers muss die Kompatibilität mit dem Motor des Fahrzeugs beachtet werden. Am besten kauft man den Turbolader beim Autohändler des Vertrauens.
  • Vor dem Einbau ist ein Ölwechsel nötig, außerdem sollten auch der Ölfilter und der Luftfilter ausgetauscht werden.
  • Während des Einbaus des Turboladers müssen die Schutzklappen von Ölanschlüssen, Luftanschlüssen und Abgasanschlüssen entfernt sein.
  • Die Ölleitungen des Fahrzeugs müssen erneuert werden.
  • Es ist wichtig, auf die vom Hersteller angegebenen Drehmomente zu achten.

Nachdem der Turbolader erfolgreich eingebaut wurde, sollte das Auto nicht sofort gestartet werden. Stattdessen den Zündschlüssel vier bis fünf Mal drehen und den Start jedes Mal wieder abbrechen. Auf diese Weise wird genügend Öldruck im System aufgebaut. Zudem sollte der Motor nach dem ersten Start mit neuem Turbolader erst etwa vier Minuten nach Start mit Drehzahl belastet werden.

Mit Turbolader richtig fahren – so geht’s

Verfügt ein Auto standardmäßig über einen Turbolader oder wurde nachträglich mit einem ausgestattet, muss dies bei der Fahrweise beachtet werden. Werden Fahrzeuge mit Turbolader nicht richtig gefahren, kann es schnell zu Beschädigungen kommen. In so einem Fall endet der Fahrspaß in einem teuren Vergnügen. Um unnötige Kosten zu verhindern, sollte beim Fahren eines Autos mit Turbolader Folgendes beachtet werden:

  • Motor warmlaufen lassen: Bevor es richtig losgeht, sollte der Motor sich warmlaufen. Das passiert am besten nicht im Stand. Fahrten in einem Drehzahlbereich zwischen 1000 und 2500 Umdrehungen sind ideal für die ersten Kilometer. Der Motor muss sich nicht nur warmlaufen, sondern auch wieder auskühlen. Das gilt vor allem nach hohen Belastungen wie Fahrten auf der Autobahn. In einem solchen Fall sollte der Motor nicht direkt ausgeschalten werden. Eine Wartezeit von etwa einer halben Minute sollte ausreichen, damit die aufgestaute Wärme entweichen kann.
  • Turbolader immer gut schmieren: Bei Fahrzeugen mit Turbolader ist ein regelmäßiger Ölwechsel unerlässlich. Bei der Wahl des Öls sind die Angaben des Herstellers zwingend zu beachten, denn Motor und Turbolader teilen sich einen Ölkreislauf. Außerdem ist es sinnvoll, in einem Auto mit Turbolader immer etwa einen Liter Nachfüll-Öl als Reserve dabei zu haben.

Erste Defekte des Turboladers machen sich über blauen Rauch aus dem Auspuff oder erhöhten Ölverbrauch bemerkbar. In solch einem Fall sollte man unbedingt schnellstmöglich in die Werkstatt fahren, um weitere Schäden zu vermeiden.

Fahrspaß mit Turbolader

Ein Turbolader sorgt effizient für mehr Fahrspaß. Damit dieser möglichst lange erhalten bleibt, muss der Turbo optimal gepflegt und gefahren werden. Wer sich an obige Tipps und Tricks hält, der wird sich für lange Zeit an seinem Auto inklusive Turbolader erfreuen. Ein Turbolader bedeutet trotz erhöhter Leistung übrigens nicht zwangsläufig auch einen erhöhten Verbrauch. Im Gegenteil, der Verbrauch kann sogar sinken. In Kombination mit den richtigen Reifen und anderen Zusatzteilen, kann der Fahrspaß noch erhöht werden. Wir wünschen viel Fahrspaß!

Barracuda: Mercedes C-Klasse Coupé (C205) mit Project 2.0-Rädern

Ein Kerngedanke des Tunings ist bekanntlich die Individualisierung des Fahrzeugs. Ein essenzieller Ansatzpunkt, um den eigenen Wagen in ein unverwechselbares Einzelstück zu verwandeln sind dabei natürlich die Felgen. Besonders vielfältig ist unter anderem auch das Angebot bei den Rädern aus dem Hause Barracuda Racing Wheels. Die Leichtmetallräder können optional in jeder Candy-Wunschfarbe oder RAL-Farbe beschichtet werden – somit sind dem Kunden quasi keine Grenzen gesetzt. Ein hervorragendes Beispiel, wie das Ergebnis aussehen kann, soll dieses C-Klasse-Exemplar zeigen.


Barracuda Project 2.0-Räder

Das Coupé der aktuellen Baureihe C205 steht auf einem Satz der besonders leichten Barracuda Project 2.0-Räder aus der Ultralight Series, die ein auffälliges Finish in Candyrot tragen. Ihre Dimensionen betragen 9×20 (699 Euro) und 10,5×20 Zoll (749 Euro), wobei die aufgezogenen Reifen 225/35R20 und 265/30R20 messen.

Diese Rad- und Reifen-Kombination ist mit einem Festigkeitsgutachten ausgerüstet, sodass eine Zulassung per Sondereintragung möglich ist. Ergänzt wird die Veredlung des Stuttgarter Coupés durch eine Tieferlegung um 45 Millimeter an der Vorder- und 40 Millimeter an der Hinterachse mittels eines KW Variante 3-Gewindefahrwerks.

DJI Mavic 2: Erste Leaks zur Kameradrohne 2018

Mit dem DJI Mavic der ersten Generation ist dem chinesischen Marktführer DJI Innovations ein Paukenschlag gelungen. Nun verdichten sich die Gerüchte, dass eine neue Generation des DJI Mavic auf den Markt kommt. Laut www.Drohnen.de könnte schon bald der neue DJI Mavic 2 veröffentlicht werden – und zwar in zwei Varianten: dem DJI Mavic 2 Pro und dem DJI Mavic 2 Zoom.

Mehr Infos: DJI Mavic 2 | Gerüchte und Leaks


DJI Mavic 2 Pro und DJI Mavic 2 Zoom

Das Online-Informationsportal rund um Drohnen und Multikopter stützt sich vor allen Dingen auf Leaks und Gerüchte, die eindeutig auf einen Nachfolger der DJI Mavic Pro-Kameradrohne hindeuten. Zum Beispiel wurde kürzlich vom Elektronik-Versandhandel „Argos“ ein Katalog geleakt, der erste Informationen zum DJI Mavic 2 preisgibt. Offenbar wird DJI Innovations den neuen DJI Mavic 2 in zwei unterschiedlichen Varianten anbieten – einem DJI Mavic 2 Pro und einem DJI Mavic 2 Zoom. Bei der Pro-Variante des DJI Mavic 2 soll wohl eine besonders hochwertige Kamera mit einem 1-Zoll-CMOS-Bildsensor zum Einsatz kommen. Die Zoom-Variante enthält wohl eine weitestgehend identische Kamera der derzeitigen Drohnen-Modelle – nur mit dem Unterschied, dass die Kamera einen zweifach-optischen Zoom ermöglicht. Entsprechend unterschiedlich könnten die Einsatzmöglichkeiten der neuen DJI Mavic 2-Varianten sein.

Bessere Flugzeit, optimierte Signalübertragung

Nicht nur kameraseitig, sondern auch bei den übrigen Fakten und Daten hat der Hersteller wohl allerhand Verbesserungen vorgenommen. Beispielsweise soll es eine 1080p-Livebild-Übertragung bei einer Reichweite von bis zu acht Kilometern (FCC) geben. Die Geschwindigkeit der neuen Kameradrohne soll bei bis zu 62 Kilometern pro Stunde liegen. Die Flugzeit wurde von rund 27 Minuten auf bis zu 31 Minuten ebenfalls optimiert. Selbstredend gibt es auch Verbesserungen bei der Sensorik und Hindernisvermeidung – beim DJI Mavic 2 sollen laut Gerüchteküche allerhand Sensoren in alle Richtungen verbaut werden.

Autokennzeichen kaufen: Online geht’s günstiger

Für fast alle Fahrzeuge, die am Straßenverkehr teilnehmen, sind Kfz-Kennzeichen Pflicht. Eine Ausnahme davon stellen zulassungsfreie Fahrzeuge dar, beispielsweise Mofas, die mit einem Versicherungskennzeichen fahren dürfen. Jeder andere Fahrzeughalter braucht amtliche Kennzeichen – und die gibt es nicht nur bei der Schildermacherei vor Ort. Im Gegenteil: Online sind Autokennzeichen der gleichen Qualität sogar deutlich günstiger erhältlich. Dieser Blogbeitrag beleuchtet die wichtigsten Punkte, die beim Schilderkauf im Word Wide Web wichtig sind.

Autokennzeichen bestellen: Drum prüfe, wo du kaufst

Wer Nummernschilder im Internet bestellen will, sollte sich die jeweilige Webseite in jedem Fall einmal genauer ansehen. Gerade bei amtlichen Fahrzeugkennzeichen kommt es darauf an, dass bestimmte Normen und Größen eingehalten werden, denn diese müssen deutschlandweit einheitlich sein – das regelt die Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV). Die Standardgröße von Autokennzeichen beträgt beispielsweise 520 x 110 Millimeter, Motorradkennzeichen sind hingegen nicht länglich, sondern eher rechteckig. Sie schlagen mit Maßen von 220 x 200 Millimeter zu Buche.

Kurzum: Online bestellte Fahrzeugkennzeichen sollten in jedem Fall den vorgegebenen Normen entsprechen – sonst sind sie nicht für die Nutzung im Straßenverkehr geeignet. Auch die Farbgestaltung muss stimmen. Bei herkömmlichen Nummernschildern – so der Gesetzestext – müssen „Unterscheidungszeichen und Erkennungsnummern […] mit schwarzer Beschriftung auf weißem schwarz gerandetem Grund auf ein Kennzeichenschild“ aufgebracht sein.

Sinnvoll ist es deshalb, den Shop auf Herz und Nieren zu prüfen: Direkt auf den ersten Blick sollte ersichtlich sein, dass der Onlineshop alle geforderten DIN-Formate in puncto Nummernschilder einhält. Wie bei anderen Shops auch, muss zwingend ein Impressum vorhanden sein, denn nur so kann man sicher gehen, dass es den Onlineshop auch wirklich gibt. Empfehlungen von Trusted Shops oder andere Auszeichnungen geben weitere Anhaltspunkte dafür, einen verlässlichen Schilderversand gefunden zu haben.

Nummernschilder zum Sparpreis einkaufen

Wer kennt sie nicht: Die Schilderprägereien, die sich meistens unweit der Zulassungsstelle befinden. Das ist ganz schön praktisch, denn direkt bei der Zulassung kann dann auch das Schild mitgenommen werden. Und dieses Alleinstellungsmerkmal wissen auch die lokalen Schildermacher zu schätzen – dort sind die Kennzeichenpreise oftmals horrend hoch. Es kann sich deshalb lohnen, Fahrzeugschilder online zu bestellen und in den Genuss einer erheblichen Ersparnis zu kommen.

Aber Achtung: Natürlich ist das nur bei einer Wunschkennzeichenreservierung der Fall. Denn: Wer sich ein amtliches Fahrzeugkennzeichen zuteilen lässt, weiß vorher nicht, wie die Zahlen- und Buchstabenkombination lauten wird. Der Onlinekauf von Nummernschildern ergibt also nur dann Sinn, wenn bereits online ein Wunschkennzeichen reserviert wurde. Das kostet deutschlandweit einheitlich 12,80 €.

Hier lohnt es sich, die Vor- und Nachteile und auch die Kosten gegeneinander abzuwägen. Wer Kfz Kennzeichen online bestellt, spart oftmals bis zu 70 Prozent gegenüber dem regulären Preis vor Ort. Da kann sich die Ersparnis auch einmal auf über 10 Euro belaufen – womit die Kosten für die Reservierung des Wunschkennzeichens also wieder ausgeglichen werden. Und das Beste: Gleichzeitig lassen sich die Buchstaben und die Zahlen auch noch selbst auswählen, wobei Initialen, Spaß-Kombinationen (H-OT) oder das Geburtsdatum möglich sind.

Besondere Schilder für besondere Fahrzeuge

Sinnvoll ist es, vorab die unterschiedlichen Möglichkeiten der Zulassung zu checken: Überschreitet der Wagen beispielsweise schon die 30-Jahres-Marke, könnte es sich um einen Oldtimer handeln. Solche Fahrzeuge, deren Gesamtzustand noch überwiegend dem Original entspricht, können mit einem H-Kennzeichen zugelassen werden. Der Buchstabe H steht in diesem Fall für „historisch“ und bringt dem Fahrzeughalter besondere Vorteile. Fahrzeuge mit Oldtimerkennzeichen werden beispielsweise pauschal versteuert: 191,73 € (Auto), 46,02 € (Motorrad). Das ist gerade bei Wagen mit einem großen Motor von Vorteil.

Ebenfalls eine preisgünstigere Option könnte die Wahl von Saisonkennzeichen sein. Diese sind oftmals an „Schönwetterfahrzeugen“ zu finden: Cabrios, Wohnmobile, Motorräder – also alle Kraftfahrzeuge, die nicht permanent genutzt werden, sondern vornehmlich zu einer bestimmten Zeit im Jahr. Die Zulassungssaison ist vom Fahrzeughalter zwischen zwei und zehn Monaten frei wählbar. Nur innerhalb der Saison muss die Kraftfahrzeugsteuer entrichtet werden.

Solche Sonderkennzeichen gehen also mit einer steuerlichen Entlastung einher, die sich langfristig bemerkbar macht. Kurzfristig ist auch der Schilderpreis wieder einen Blick wert: Sonderkennzeichen können ebenfalls im Internet bestellt werden, wodurch auch die Anschaffungskosten geringer werden.

 

 

Oldtimer kaufen: Tipps und Ratschläge

Oldtimer bereiten nicht nur Spaß und erlauben einen völlig anderen Blick auf das Automobil, sondern eignen sich auch als tolle Wertanlage mit hoher Rendite. Oldtimer jenseits eines Alters von 30 Jahren und mehr bieten zugleich abhängig vom gewählten Modell eine hohe Alltagstauglichkeit und sind daher auch für Ausfahrten oder gar längere Fahrten in den Urlaub durchaus geeignet. Doch worauf sollte man beim Kaufen eines Oldtimers achten – und wo gibt es Oldtimer zum Kaufen? Wir klären die wichtigsten Fragen rund um den Kauf eines Oldtimers.

Oldtimer kaufen: Tipps und Ratschläge

Alte Autos wecken Erinnerungen und Emotionen. Die alte, bewährte Technik des Automobils begeistert dabei nicht nur ältere Herrschaften, sondern zunehmend auch junge Menschen. Doch wer in die Kiste der Oldtimer greifen möchte, kann schnell einen Alptraum statt Traum erleben. Beim Kauf eines Oldtimers sollte man sich daher von den schönen Rundungen der Karosserie sowie der auf den ersten Blick täuschend schönen Optik nicht blenden lassen. Oft kommt es vor, dass sich ein Oldtimer erst nach dem Kauf als finanzielles Desaster entpuppt. Unkonventionelle Reparaturen, Wartungsstau, Rost an der Karosserie oder tragenden Teilen wie Schweller und Co. sowie Schäden an Motor oder Antrieb können das vermeintliche Schätzchen schnell wertlos machen. Teure Folgereparaturen und technische Mängel mindern den Werterhalt eines Oldtimers – und mindern damit auch die Rendite, die beim Verkauf eines Oldtimers möglich wäre. Einen ersten Überblick über klassische Oldtimer gibt es im Internet. Beispielsweise hat der internationale Marktplatz Classic-Trader verschiedene Mercedes-Oldtimer im Angebot. Neben historischen PKWs gibt es hier aber auch historische Fahrzeuge anderer Kraftfahrzeugklassen – beispielsweise Traktoren, Zweiräder, Flugzeuge oder sogar Boote.

H-Zulassung: Das A und O beim Oldtimer-Kauf

Wer sich einen Oldtimer zulegen möchte, sollte daher noch genauer hinschauen, als es beim Neu- oder Gebrauchtwagenkauf der Fall ist. Als klassische Oldtimer gelten all jene Fahrzeuge, die mindestens 30 Jahre alt sind. So steht es auch in der Fahrzeug-Zulassungsverordnung zum Thema Oldtimer geschrieben. Dabei können nicht nur herkömmliche PKWs, sondern auch Motorräder, LKWs, Traktoren sowie Nutzfahrzeuge und Busse als Oldtimer gelten. Oldtimer erkennt man daher auch am so genannten H-Kennzeichen. Die damit einhergehende H-Zulassung eines Oldtimers ist die gebräuchlichste Form, ein Auto als Oldtimer einzustufen. Das H – es steht für „historisch“ – steht am Ende der Ziffern eines Kennzeichens. Damit ein historisches Auto mit einem Alter von mehr als 30 Jahren ein H-Kennzeichen erlangen kann, muss es allerdings einige Voraussetzungen erfüllen. Beispielsweise müssen alle hauptsächlichen Baugruppen dem Original entsprechen und das Fahrzeug muss einen guten Zustand aufweisen. Starke Gebrauchsspuren oder gar schwere technische Mängel können Grund dafür sein, dass ein Oldtimer keine H-Zulassung bekommen kann. Weiterhin muss das Fahrzeug die Hauptuntersuchung (HU) bestehen und allgemeinhin dem Anspruch eines „kraftfahrzeugtechnischen Kulturguts“ gerecht werden.

Oldtimer-Gutachten und Oldtimer-Wertgutachten

Nebst H-Zulassung bietet es sich an, auf ein Oldtimer-Gutachten und optional ein Wertgutachten zu bestehen. Oftmals lassen Oldtimer-Verkäufer vor dem Verkauf ein spezielles Oldtimer-Gutachten durch eine unabhängige Prüforganisation – etwa bei der Dekra – erstellen. Das Gutachten hilft bei der Bewertung und Beurteilung des Zustands. Außerdem können durch das Wertgutachten etwaige Mängel und anstehende Reparaturen frühzeitig erkannt und gegebenenfalls behoben werden. In einem Wertgutachten werden Motor und Getriebe auf Ölspuren und Undichtigkeiten untersucht. Aber auch Fahrwerk, Bremsanlage, Karosserie oder Scheiben werden bei einem Oldtimer-Gutachten genau unter die Lupe genommen und im Rahmen einer Probefahrt überprüft. Die Investition in ein Oldtimer-Wertgutachten lohnt sich daher in jedem Fall. Darüber hinaus spielt nicht nur der rein optische und technische Zustand, sondern auch eine nachvollziehbare Historie in den Wert eines Oldtimers hinein. Zur nachvollziehbaren Historie gehören auch andere Fahrzeugunterlagen – beispielsweise Rechnungen und Belege über durchgeführte Reparaturen, Restaurierungen und Wartungsarbeiten. Bestenfalls sucht man sich beim Kauf eines Oldtimers einen spezialisierten Händler. Oldtimer-Händler bieten oftmals sogar eine Oldtimer-Garantie an, so dass man auf der sicheren Seite ist.

Autokredit: Tipps und Formen der Autofinanzierung

Nicht immer hat man die passenden Mittel, ein Auto zu kaufen. Oftmals greifen sowohl jüngere als auch ältere Menschen auf einen Autokredit zurück. Der Autofahrer verpflichtet sich dann, das Auto in monatlichen Raten abzubezahlen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten der Autofinanzierung. Neben der klassischen Finanzierung beim Autohändler greifen immer mehr Neu- und Gebrauchtwagenkäufer auf den Autokredit im Internet zurück. Doch inwiefern unterscheidet sich ein Autokredit vom herkömmlichen Ratenkredit? Welche Art der Finanzierung sollte man wählen und wo kann es unter Umständen Probleme geben? Wir klären über den Autokredit auf und geben Tipps für die Autofinanzierung.


Die Wahl des richtigen Autos

Schon bei der Wahl des Autos kommt es darauf an, die richtige Entscheidung zu treffen. So sollte der Neu- und Gebrauchtwagenkauf genau überlegt sein. Brauche ich das Fahrzeug wirklich, oder kann ich gegebenenfalls auf günstigere Verkehrsmittel – etwa ein Motorrad, Fahrrad, E-Bike oder öffentliche Verkehrsmittel – zurückgreifen? Auch die Art des Fahrzeugs sollte mit Bedacht gewählt werden. Wer eine Autofinanzierung mit Sicherungsübereignung wählt, ist nicht Eigentümer des Fahrzeugs. Im rechtlichen Sinne ist die Bank der eigentliche Eigentümer. So ist es zu empfehlen, ein zukunftssicheres Auto zu wählen. Dabei spielt auch die Ausstattung oder gar die Farbe eine Rolle. Jüngst hat das Unternehmen smava die Trends in der Automobilbranche unter die Lupe genommen. Innovationen wie Gestensteuerung, selbstlenkende Einparksysteme, Infotainment- und Entertainment-Systeme, Sicherheitssysteme oder Beleuchtungseinrichtungen auf Basis von moderner LED-Technik finden in unseren heutigen Fahrzeug-Modellen Einzug und werden in vielen Jahren zur Serienausstattung eines Gebrauchtfahrzeugs gehören.

Doch Achtung: Sinn macht eine Autofinanzierung eigentlich nur dann, wenn das Fahrzeug lange im Fuhrpark der Firma oder Familie verbleiben kann und letztlich mehr Vorteile als Nachteile bringt. Besonders hochpreisige Modelle mit individueller und teurer Ausstattung  oder gar Spaßfahrzeuge können zwar auch finanziert werden, doch letztlich sollte man wirklich überdenken, ob man nicht in mancherlei Hinsicht lieber ein paar Abstriche machen kann. Möchte man das finanzierte Auto während der Tilgung zusätzlich einem Tuning unterziehen, können die Gesamtkosten inklusive aller Unterhalts- und Reparaturkosten schnell in die Höhe gehen. Nicht zu vergessen die Zinsen, die man für das Darlehen zusätzlich drauflegt. Beim Autokredit sollte man daher einen Mittelweg zwischen gutem Werterhalt des Fahrzeugs und möglichst geringen Fixkosten wählen, damit die Autofinanzierung nicht zum Albtraum wird.Wer beispielsweise eine Familie plant, sollte im Idealfall auch ein familientaugliches Auto finanzieren. Zustand des Fahrzeugs sowie Laufleistung sollten möglichst gering und das Baujahr möglichst jung sein. Empfehlenswert ist auch, ein wertstabiles Modell zu wählen. So kann man sicherstellen, dass das Fahrzeug auch nach der Tilgung des Autokredits noch einen gewissen Wert behält. Gibt das Auto während des Ratenkredits den Geist auf, können hohe Reparaturkosten unter Umständen einen Verkauf des Fahrzeugs notwendig machen. Weil bei einer Autofinanzierung mit Sicherungsübereignung die Bank der eigentliche Eigentümer des Autos ist, darf auch nur die Bank das Fahrzeug verkaufen. Handelt es sich um einem Autokredit mit Sicherungsübereignung, muss das Fahrzeug bei vielen Banken zudem zwingend über eine Vollkaskoversicherung verfügen. Die Kosten einer Vollkaskoversicherung fürs Auto können hoch sein. Auch deshalb sollte man schon vor dem Autokauf und der Art der Autofinanzierung bei einem Kfz-Versicherer ein unverbindliches Angebot einholen und sich sichergehen, dass man die Versicherungsprämien der Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung auch regelmäßig bezahlen kann.

Berechnung der Ausgaben

Hat man ein wertstabiles, zukunftssicheres und möglichst problemfreies Automodell gewählt, sollte man sich an die Berechnung der monatlichen Fixkosten machen. Möchte man eine Anzahlung leisten und die monatlichen Raten kleiner halten? Und wie beeinflusst die Laufzeit des Autokredits die Höhe der monatlichen Raten? Wie hoch sind meine Einkünfte und kann ich den Autokauf auf Pump mit meinen Ausgaben für Miete, Versicherungen, Urlaub, Partner oder Tier vereinbaren? Auch die allgemeine Lebenshaltung spielt mein Autokredit eine Rolle. Auch sollte man sich deshalb die Frage stellen, ob und auf was man bei der Inanspruchnahme eines Autokredits verzichten kann. Und zuletzt ist die Frage nach dem günstigsten Autokredit. Hier sind Ratenrechner der Banken sowie Kreditvergleiche wie auf smava empfehlenswert. Der günstigste Zinssatz muss dabei nicht immer zugleich den besten Autokredit entscheiden. Wichtig sind die Rahmenbedingungen der Autofinanzierung.

Autokredit auch ohne Sicherungsübereignung

Es gibt auch Autokredite mit einem geringen Zinssatz und ohne die Pflicht, den Kfz-Brief an die Bank zu übergeben und einer Sicherungsübereignung zuzustimmen. Manche Banken tragen dieses Risiko und bieten die sehr geringen Zinsmodalitäten auch bei einer Autofinanzierung ohne Sicherungsübereignung an. Im Gegenzug möchten die Banken nicht selten mehr über das genaue Fahrzeugmodell erfahren – die Angabe der genauen Fahrgestellnummer oder das Einsenden des Kaufvertrags können bei manchen Banken ebenfalls für geringere Darlehenskosten sorgen. Übrigens: Der schlussendlich festgelegte Zinssatz hängt bei vielen Banken zum Teil von der Bonität des Kunden ab.

Achtung auch bei Ballonkrediten oder Drei-Wege-Krediten

Der klassische Autokredit ähnelt weitestgehend dem klassischen Privatkredit – nur die Zinssätze sind niedriger und die Kosten insgesamt geringer. Der Vorteil: Mit der letzten Rate ist das Fahrzeug vollständig bezahlt. Von Anfang bis Ende während der Tilgungsfrist ist die monatliche Belastung festgesetzt.  Bei kurzen Laufzeiten ist die monatliche Belastung allerdings hoch, bei sehr langen Laufzeiten ist sie wiederum sehr niedrig. Alternativ kann man auch den so genannten Ballonkredit wählen. Vorteilhaft sind niedrige Ratenzahlungen, allerdings wird eine vergleichsweise große Abschlusszahlung fällig. Für diese Abschlusszahlung sollte man sich während der Tilgungsfrist entsprechend Rücklagen bilden oder eine Anschlussfinanzierung in Erwägung ziehen. Die Anschlussfinanzierung kann jedoch mit deutlich schlechteren Konditionen für den Kunden einhergehen – nicht selten werden Anschlussfinanzierungen zum lohnenden Geschäft für die Bank. Wichtig bei einem Ballonkredit ist, dass das Zinsniveau möglichst gering bleibt. Außerdem wird die Zielrate eines Ballonkredits meist niedriger bewertet als der reale Restwert des Fahrzeugs. Löst man das Fahrzeug ab, wird man vom Besitzer zum Eigentümer. Das Fahrzeug gehört nicht mehr der Bank. Ähnlich ist es auch mit dem Drei-Wege-Kredit. Nur mit dem Unterschied, dass meist noch eine Anzahlung fällig ist. Am Ende der Laufzeit kann der Kunde dann wählen, ob der Händler das Fahrzeug zurücknimmt. Dann muss das Fahrzeug allerdings in einem guten Zustand sein und darf eine vereinbarte Kilometerleistung nicht überschreiten. Im besten Fall muss das Fahrzeug gepflegt, unbeschädigt und regelmäßig in einer Vertragswerkstatt gewartet worden sein. Alternativ kann das Auto auch mit der vereinbarten Schlussrate übernommen werden. Die Schlussrate kann wiederum mit einer Anschlussfinanzierung abgestottert werden.

Autokredit online abschließen

Banken bieten unterschiedliche Möglichkeiten zum Abschluss eines Autokredits. Insbesondere Online-Kredite haben sich in der modernen Welt bewährt und können unter Umständen im Vergleich zur Hausbank bessere Konditionen bieten. Die Formulare können online ausgefüllt und die Kreditunterlagen postalisch eingesandt werden. Die Verifizierung erfolgt meistens per Postident-Verfahren. Es gibt aber auch Banken, die den Kunden per Videochat identifizieren. Der Nachteil: Gibt es Rückfragen, hat man es unter Umständen schwerer, einen geeigneten Gesprächspartner zu finden. Hier bietet sich eher die Hausbank an. Vertraut man auf die Hausbank, kann man die unverbindlichen Kreditangebote der anderen Kreditgeber vorlegen und mit dem Bankmitarbeiter verhandeln.

Online-Kfz-Zulassung: Autos mit i-Kfz an- und abmelden

Mit stundenlangem Rumsitzen auf der Zulassungsstelle soll nun Schluss sein: Mit i-Kfz können Autos online angemeldet und abgemeldet werden. Wir klären, wie die Online-Zulassung funktioniert, welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen und was bei der onlinebasierten Kfz-Zulassung zu beachten ist.

Erste Stufe: Internetbasierte Abmeldung (Außerbetriebsetzung)

Seit 01. Oktober 2017 können Fahrzeughalter durch das so genannte i-Kfz eine onlinebasierte Fahrzeug-Wiederzulassung nutzen. Das neue i-Kfz stellt dabei die zweite Stufe der digitalen Kfz-Zulassung unter Federführung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) dar. Bereits mit der ersten Stufe des i-Kfz hatten Fahrzeughalter seit 01. Januar 2015 die Möglichkeit, ab 01. Januar 2015 zugelassene Fahrzeuge im Internet abzumelden. Die Online-Abmeldung konnte – sofern vorhanden – wahlweise über ein dezentrales Online-Portal des Landes bzw. des kommunalen Straßenverkehrsamtes oder über das zentrale Portal des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) erfolgen.

Zweite Stufe: Kfz-Zulassung online (Anmeldung)

Nunmehr können dieselben Fahrzeuge im Onlineverfahren wieder zugelassen werden. Wichtig zu wissen: Es folgen noch weitere Entwicklungsstufen bei der Online-Zulassungsstelle. Beispielsweise soll es in naher Zukunft (ab 2018) möglich sein, völlig neue als auch ältere Autos anzumelden oder eine generelle Ummeldung von Kraftfahrzeugen im Internet vorzunehmen. Für die An-, Ab- oder Ummeldung eines Fahrzeugs können daher in den kommenden Jahren unzählige, nervenaufreibende Behördengänge eingespart werden. Es ist damit zu rechnen, dass sowohl die personelle als auch technische Ausstattung der Kfz-Zulassungsstellen sowie der Straßenverkehrsämter zunehmend auf das neue Online-Zulassungsverfahren angepasst werden. Infos zu den Aufgaben und Dienstleistungen einer kommunalen Zulassungsstelle gibt es auf der jeweiligen Internetseite sowie in der Übersicht der Straßenverkehrsämter in Deutschland.

Voraussetzungen für die Online-Zulassung

Die internetbasierte Online-Zulassung von Kraftfahrzeugen geht bis dato mit allerhand Voraussetzungen und speziellen Eigenheiten einher. Möglich ist die Online-Zulassung entweder auf der Webseite des kommunalen Straßenverkehrsamtes oder beim entsprechenden Landesportal. Bisher können beispielsweise nur solche Fahrzeuge online ab- oder angemeldet werden können, die ihre Plaketten zur Kfz-Hauptuntersuchung von der Prüforganisation KÜS (Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger e.V) erhalten haben – dazu gehören im Übrigen nicht nur PKWs, sondern auch Motorräder oder Anhänger. Somit erfolgen Nachweis der bestandenen Hauptuntersuchung als auch Sicherheitsprüfung im Rahmen des Online-Zulassungsverfahrens durch einen Datenabgleich mit dem Zentralen Fahrzeugregister (ZFZR). Sind hier die Daten zur HU hinterlegt, kann die digitale Kfz-Zulassung im Internet durchgeführt und abgeschlossen werden. Bei der Online-Zulassung sollte man daher den aufgedruckten Expresscode auf dem HU-Bericht bereithalten. Bei der Online-Zulassung muss zudem die Fahrzeug-Identifikationsnummer (FIN) des Fahrzeugs vorliegen und angegeben werden.

Online-Wiederzulassung nur auf denselben Halter bei gleichem Wohnbezirk

Zugleich kann die internetbasierte Wiederzulassung eines Fahrzeugs nur dann erfolgen, wenn Halterin bzw. Halter den Wohnsitz im selben Wohnbezirk hat, in dem die Abmeldung bzw. Außerbetriebsetzung des Kraftfahrzeugs stattgefunden hat. Das bedeutet aber auch: Die Anmeldung ist nur möglich, wenn das Fahrzeug bereits im selben Zulassungsbezirk auf die Halterin bzw. den Halter nach dem 01. Januar 2015 zugelassen war. Seit 01. Januar 2015 vergeben Zulassungsstellen nämlich neuartige Plaketten und neue Zulassungsbescheinigungen mit verdecktem Sicherheitscode. Baujahr als auch Erstzulassung sind für die daher Online-Anmeldung unerheblich.

Freigerubbelter Sicherheitscode auf Zulassungsbescheinigung Teil I

Außerdem muss eine gültige Reservierung des Kennzeichens für die Wiederzulassung vorliegen. Wichtig auch: Die Zulassungsbescheinigung Teil I – der Fahrzeugschein – muss über den bei Außerbetriebsetzung freigelegten (freigerubbelten) Sicherheitscode verfügen. Dabei handelt es sich um eine Siegelplakette mit hinterlegten Sicherheitscode – ähnlich einem Rubbellos. Alle Fahrzeuge, die ab dem 01. Januar 2015 neu- oder wiederzugelassen worden sind, verfügen über eine solche Stempelplakette mit verdeckten Sicherheitscode im Fahrzeugschein. Bei der Wiederzulassung ist natürlich noch weiterhin die VB-Nummer der jeweiligen Versicherungsgesellschaft bzw. die Nummer der elektronischen Versicherungsbestätigung zum Nachweis der Kfz-Haftpflichtversicherung sowie ein gültiges Girokonto samt gültiger Bankdaten für das SEPA-Lastschriftverfahren (Kfz-Steuer und sonstige Abgaben) notwendig.

Identifikation mit e-Personalausweis wird vorausgesetzt

Für die digitale An- und Abmeldung eines Kraftfahrzeuges muss der Halter zugleich im Besitz eines neuen Personalausweises samt Online-Identifikation sein. Alternativ genügt auch ein elektronischer Aufenthaltstitel (eAT) für die Online-Beantragung. Für die Online-Identifikation mit dem neuen, elektronischen Personalausweis (nPA) muss ein entsprechendes Kartenlesegerät vorhanden und die Online-Ausweisfunktion (eID-Funktion) aktiviert sein. Alternativ zum Kartenlesegerät kann die Online-Identifikation mit neuem Personalausweis aber auch mit einem NFC-fähigen Smartphone sowie der Ausweis-App erfolgen.

TÜV- und Zulassungsplaketten werden per Post verschickt

Plaketten als auch Zulassungsbescheinigung Teil I werden nach erfolgter Online-Anmeldung per Postweg verschickt. Kostenlos ist die digitale Kfz-Zulassung natürlich nicht – sowohl bei der Online-Kfz-Abmeldung als auch bei der Online-Kfz-Anmeldung wird eine Gebühr von rund 6,10 Euro fällig, die wahlweise mittels Giropay oder mittels Kreditkarte entrichtet werden kann. Die Kosten der An- oder Abmeldung im Internet können im wenige Cent im Einzelfall variieren. Der Bescheid der Zulassungsstelle über die durchgeführte Außerbetriebsetzung oder die Neuanmeldung erfolgt postalisch oder per De-Mail. Zulassungsunterlagen sowie Stempelplakettenträger zum Selbstaufkleben auf das Kennzeichen werden per Post an die Halterin oder den Halter verschickt und müssen in Eigenregie angebracht werden. Als Abmelde- und Anmeldedatum gilt der Bearbeitungszeitpunkt der Zulassungsbehörde.