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DJI Osmo Action: 4K-Kamera mit RockSteady-Bildstabilisierung

Das chinesische Unternehmen DJI Innovations ist bekannt für Kameradrohnen und mechanische Handheld-Gimbals. Nun wagt der Hersteller einen weiteren Schritt in den Bereich der Unterhaltungselektronik und bietet mit der DJI Osmo Action ab sofort eine Action-Kamera an. Die DJI Osmo Action verfügt über zwei Bildschirme, RockSteady-Bildstabilisierung, HDR-Videofunktionalität, eine achtfache Zeitlupen-Funktion oder App- und Sprachsteuerung. Mit einem Preis von 379,- Euro ist die DJI Osmo Action sogar günstiger als der derzeitige Platzhirsch GoPro HERO 7 Black (429,99 Euro).


DJI Osmo Action: Vergleich mit GoPro HERO 7 Black

DJI Osmo Action
Die neue DJI Osmo Action.

DJI Innovations wagt sich in den Bereich der Action-Kameras und präsentiert mit der DJI Osmo Action eine moderne GoPro-Alternative mit hoher Bildqualität und fülligem Funktionsumfang. Kennzeichnend ist beispielsweise das zweite, auf der Vorderseite verbaute Farbdisplay. Dieses zeigt nicht nur Parameter wie Videolaufzeit, Akkustand, Aufnahmemodus oder Auflösung, sondern auch das Livebild der Kamera an. Somit kann man die DJI Osmo Action auch fürs Vlogging oder zum Schießen eines Selfies benutzen, da man den Bildausschnitt deutlich komfortabler ausrichten kann. Die DJI Osmo Action verfügt – wie die GoPro HERO 7 Black – über einen 1/2,3-Zoll-CMOS-Sensor mit einer Bildauflösung von maximal 12 Megapixeln und einer maximalen 4K-Videoauflösung bei bis zu 60 fps. Die DJI Osmo Action nimmt Fotos wahlweise im herkömmlichen .jpg-Format oder alternativ im Adobe-eigenen DNG-Rohdatenformat auf.

Der 1.300 mAh große Akku ist austauschbar und sorgt für eine Videolaufzeit von etwa 93 Minuten (bei stabilisierter 4K-Aufnahme und einer Bildwiederholrate von 30 Bildern pro Sekunde). Ohne zusätzliches Tauchgehäuse liegt die Wasserdichtigkeit der DJI Osmo Action bei maximal 11 Metern. Mit einem optionalen Kameragehäuse kann man die DJI Osmo Action bei bis zu 60 Metern Wassertiefe verwenden. Zwei Mikrofone und zwei Status-LEDs sind ebenfalls an Bord.

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Die Steuerung der DJI Osmo Action wird entweder per rückseitigem Touchscreen-Display und insgesamt drei multifunktionalen Tasten oder per Sprachsteuerung und fünf Sprachbefehlen vorgenommen. Mit Hilfe der DJI Mimo-App und einem iOS- oder Android-Gerät kann die DJI Osmo Action aber auch per Smartphone gesteuert werden. Die Benutzeroberfläche namens „Action OS“ soll laut DJI besonders intuitiv und übersichtlich sein, damit der Benutzer schnell und unkompliziert zu den richtigen Aufnahmemodi oder Aufnahmeeinstellungen gelangen kann. Daher verfügt die DJI Osmo Action auch über eine QuickSwitch- bzw. Schnellwechsel-Taste, mit deren Hilfe schnell und einfach zwischen den Aufnahmemodi gewechselt werden kann. Mit Hilfe eines benutzerdefinierten Modus können spezielle Kameraeinstellungen abgespeichert und später in Sekundenschnelle abgerufen werden.

Die DJI Osmo Action ist mit der so genannten „RockSteady“-Bildstabilisierung ausgestattet – dem Pendant zur GoPro-Stabilisierung namens „HyperSmooth“. Im Ergebnis ermöglicht die DJI Osmo Action butterweiche und verwackelungsarme Videobilder unter fast allen Bedingungen, sogar während der 4K-Aufnahme bei maximalen 60 Bildern pro Sekunde. Außerdem spendiert DJI der DJI Osmo Action allerhand Aufnahmemodi, etwa einen HDR-Videomodus für besonders dynamische und detailreiche Aufnahmen. Zusätzlich sind aber auch achtfache Zeitlupen-Aufnahmen, Zeitraffer-Aufnahmen oder Intervall-Aufnahmen an Bord. Dank benutzerdefinierten Einstellungsmöglichkeiten kann man die Action-Kamera auch für Langzeitbelichtungen bei Nacht mit bis zu 120 Sekunden Belichtungszeit verwenden. Der Preis der DJI Osmo Action liegt ab Marktstart bei 379,- Euro. Die neue Action-Kamera ist ab sofort im Onlineshop des Herstellers bestellbar.

EU plant neue Drohnen-Gesetze

Ab dem Jahr 2019 will die EU neue Drohnen-Regularien einführen. Demnach sollen die stark fragmentierten, meist nationalen Drohnen-Verordnungen abgeschafft und EU-einheitliche Regelungen zum Umgang mit Drohnen geschaffen werden. Dazu gehören insbesondere Registrierungspflichten, Drohnen-Führerscheine oder Flugverbotszonen. Die konkreten Regeln wird die EU-Kommission noch ausarbeiten.

Details und Infos: EU-Drohnen-Regeln ab 2019


EU-weite Drohnen-Vorschriften ab 2019

Die EU plant eine Vereinheitlichung der Drohnen-Vorschriften und Drohnen-Gesetze. Die genauen und konkreten Vorschriften wird die EU-Kommission gemeinsam mit der EASA, der europäischen Agentur für Flugsicherheit, noch ausarbeiten. Schon am 12. Juni 2018 stimmte das Europaparlament mit den einzelnen Vertretern der EU-Nationen einer Änderung der bisher bestehenden EASA-Grundverordnung zu. Bisher war die EASA lediglich für größere Drohnen mit einem Abfluggewicht von mehr als 150 Kilogramm zuständig. Künftig soll die EASA aber auch im Rahmen von einheitlichen Sicherheitsvorschriften der EU-Mitgliedsstaaten zuständig sein – auch für kleinere Drohnen wie DJI Mavic 2, DJI Phantom 4 oder Parrot Anafi. Tritt die neue Grundverordnung in Kraft, werden sowohl EASA als auch entsprechende Aufsichtsbehörden der einzelnen Nationen beispielsweise Flugverbotszonen festlegen, in denen das Pilotieren von Drohnen grundsätzlich nicht erlaubt sein wird.

Darüber hinaus werden nicht nur verschiedene Vorschriften für den Benutzer, sondern auch für den Hersteller von Drohnen entwickelt. Die EU-Kommission arbeitet daher auch Regeln für die Hersteller aus, so dass DJI, Parrot und Co. in Zukunft mit Vorgaben für Sicherheitsfunktionen oder technische Eigenschaften rechnen müssen. Sicherheitsfunktionen wie Hindernissensoren, eine softwareseitige Begrenzung der maximalen Flughöhe und Flugreichweite könnten in naher Zukunft zur Pflicht werden.

Bisher fallen Drohnen mit einem Gewicht von weniger als 150 Kilogramm unter nationale Bestimmungen – hierzulande auch Drohnen-Verordnung genannt. Die EU-weite Drohnen-Verordnung sieht beispielsweise eine Unterteilung von Drohnen in den Betrieb vor – Open, Specific und Certified. Weiterhin soll es fünf Risikokategorien geben, die Drohnen nach ihrem Risiko basierend auf Gewicht, Bewegungsenergie, Bauform oder Sicherheitsfunktionen klassifizieren. www.Drohnen.de gibt bereits einen ersten Ausblick auf die kommenden EU-Drohnen-Regeln.

DJI Mavic 2: Erste Leaks zur Kameradrohne 2018

Mit dem DJI Mavic der ersten Generation ist dem chinesischen Marktführer DJI Innovations ein Paukenschlag gelungen. Nun verdichten sich die Gerüchte, dass eine neue Generation des DJI Mavic auf den Markt kommt. Laut www.Drohnen.de könnte schon bald der neue DJI Mavic 2 veröffentlicht werden – und zwar in zwei Varianten: dem DJI Mavic 2 Pro und dem DJI Mavic 2 Zoom.

Mehr Infos: DJI Mavic 2 | Gerüchte und Leaks


DJI Mavic 2 Pro und DJI Mavic 2 Zoom

Das Online-Informationsportal rund um Drohnen und Multikopter stützt sich vor allen Dingen auf Leaks und Gerüchte, die eindeutig auf einen Nachfolger der DJI Mavic Pro-Kameradrohne hindeuten. Zum Beispiel wurde kürzlich vom Elektronik-Versandhandel „Argos“ ein Katalog geleakt, der erste Informationen zum DJI Mavic 2 preisgibt. Offenbar wird DJI Innovations den neuen DJI Mavic 2 in zwei unterschiedlichen Varianten anbieten – einem DJI Mavic 2 Pro und einem DJI Mavic 2 Zoom. Bei der Pro-Variante des DJI Mavic 2 soll wohl eine besonders hochwertige Kamera mit einem 1-Zoll-CMOS-Bildsensor zum Einsatz kommen. Die Zoom-Variante enthält wohl eine weitestgehend identische Kamera der derzeitigen Drohnen-Modelle – nur mit dem Unterschied, dass die Kamera einen zweifach-optischen Zoom ermöglicht. Entsprechend unterschiedlich könnten die Einsatzmöglichkeiten der neuen DJI Mavic 2-Varianten sein.

Bessere Flugzeit, optimierte Signalübertragung

Nicht nur kameraseitig, sondern auch bei den übrigen Fakten und Daten hat der Hersteller wohl allerhand Verbesserungen vorgenommen. Beispielsweise soll es eine 1080p-Livebild-Übertragung bei einer Reichweite von bis zu acht Kilometern (FCC) geben. Die Geschwindigkeit der neuen Kameradrohne soll bei bis zu 62 Kilometern pro Stunde liegen. Die Flugzeit wurde von rund 27 Minuten auf bis zu 31 Minuten ebenfalls optimiert. Selbstredend gibt es auch Verbesserungen bei der Sensorik und Hindernisvermeidung – beim DJI Mavic 2 sollen laut Gerüchteküche allerhand Sensoren in alle Richtungen verbaut werden.

DJI Spark: Mini-Kameradrohne für Selfies

Mit dem DJI Spark debütiert eine neue Mini-Kameradrohne, die sich dank hoher Portabilität vor allen Dingen für Reisen, Action-Aufnahmen und Selfies – so genannten Dronies – eignen soll. Dabei beinhaltet der DJI Spark die DJI-typischen Sonderfunktionen – etwa das Verfolgen von Fahrzeugen oder anderen Objekten. Somit eignet sich die Mini-Drohne auch für Tuner und Auto-Veredler, die ihre Schmuckstücke in Aktion – aus einer atemberaubenden Perspektive – zeigen wollen.

DJI Spark: Test / Vergleich / Bewertung

Kennzeichen für DJI Spark und Drohnen: Zum Onlineshop


DJI Spark: Kameradrohne mit HD-Kamera und 12 Megapixel

DJI Spark Fly More Combo.

Der DJI Spark ist eine sehr kompakte und zugleich vergleichsweise leichte Kameradrohne. Die Steuerung der Mini-Drohne übernimmt wahlweise ein optionaler Controller oder alternativ ein herkömmliches Smartphone. Letzteres dient auch als umfängliche Bodenstation und zeigt nicht nur verschiedene Flugparameter wie Fluggeschwindigkeit oder Flugdistanz, sondern auch das Kamerabild der Kameradrohne in Echtzeit an. Mit einem Gewicht von rund 300 Gramm ist der DJI Spark sehr leicht – allerdings liegt die Drohne damit auch über der Gewichtsgrenze der neuen Drohnen-Verordnung, so dass Piloten den DJI Spark mit einem Drohnen-Kennzeichen versehen müssen. Im Übrigen kommt der DJI Spark mit einer 12-Megapixel-Kamera sowie einer Videoübertragung in bis zu 1080p bei 30 Bildern pro Sekunde daher. 4K-Aufnahmen sind beim DJI Spark leider nicht möglich und den teureren Modellen wie DJI Mavic Pro oder DJI Phantom 4 vorbehalten. Klappbare Ausleger halt der DJI Spark ebenfalls nicht – dafür bekommt die Mini-Drohne faltbare Propeller samt Schnellwechsel-Mechanismus spendiert, so dass der Winzling sehr komfortabel transportiert werden kann.

Gestensteuerung und intelligente Flugmodi

Die Flugzeit des DJI Spark liegt bei rund 16 Minuten.

Wer den DJI Spark nicht mittels optionaler Fernsteuerung oder virtuellen Josysticks auf dem Smartphone-Bildschirm pilotieren möchte, kann die Kameradrohne auch mittels Handbewegungen manövrieren. Der DJI Spark ist die erste DJI-Kameradrohne, die eine Gestensteuerung unterstützt. Je nach Arm- oder Handbewegung kann man die Position des DJI Spark variieren – auf Wunsch landet oder startet die Minidrohne sogar auf bzw. von der Handfläche. Mit Winkbewegungen ist es sogar möglich, dass der DJI Spark automatisch ein Foto, daher ein Selfie aus der Luft, schießt. Für einen komfortablen Videoschnitt unterstützt der DJI Spark unterschiedliche Flugmodi, so dass die Kameradrohne beispielsweise sehr sanfte Videoaufzeichnungen von einer Person aus unterschiedlichen Sichtwinkeln oder unterschiedlichen Flugpositionen erledigt. Zudem unterstützt der DJI Spark eine automatisierte Panorama-Funktion und kann Panorama-Fotos sowohl in vertikaler als auch horizontaler Sicht automatisch vollführen. Die Flugzeit des DJI Spark liegt bei rund 16 Minuten.

Preise und Verfügbarkeit

Der DJI Spark ist ab sofort in unterschiedlichen Farben erhältlich. Die Standalone-Variante kostet 599,- Euro, während auch eine Combo-Variante mit zusätzlichem Zubehör für 799,- zu haben ist.