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EU plant neue Drohnen-Gesetze

Ab dem Jahr 2019 will die EU neue Drohnen-Regularien einführen. Demnach sollen die stark fragmentierten, meist nationalen Drohnen-Verordnungen abgeschafft und EU-einheitliche Regelungen zum Umgang mit Drohnen geschaffen werden. Dazu gehören insbesondere Registrierungspflichten, Drohnen-Führerscheine oder Flugverbotszonen. Die konkreten Regeln wird die EU-Kommission noch ausarbeiten.

Details und Infos: EU-Drohnen-Regeln ab 2019


EU-weite Drohnen-Vorschriften ab 2019

Die EU plant eine Vereinheitlichung der Drohnen-Vorschriften und Drohnen-Gesetze. Die genauen und konkreten Vorschriften wird die EU-Kommission gemeinsam mit der EASA, der europäischen Agentur für Flugsicherheit, noch ausarbeiten. Schon am 12. Juni 2018 stimmte das Europaparlament mit den einzelnen Vertretern der EU-Nationen einer Änderung der bisher bestehenden EASA-Grundverordnung zu. Bisher war die EASA lediglich für größere Drohnen mit einem Abfluggewicht von mehr als 150 Kilogramm zuständig. Künftig soll die EASA aber auch im Rahmen von einheitlichen Sicherheitsvorschriften der EU-Mitgliedsstaaten zuständig sein – auch für kleinere Drohnen wie DJI Mavic 2, DJI Phantom 4 oder Parrot Anafi. Tritt die neue Grundverordnung in Kraft, werden sowohl EASA als auch entsprechende Aufsichtsbehörden der einzelnen Nationen beispielsweise Flugverbotszonen festlegen, in denen das Pilotieren von Drohnen grundsätzlich nicht erlaubt sein wird.

Darüber hinaus werden nicht nur verschiedene Vorschriften für den Benutzer, sondern auch für den Hersteller von Drohnen entwickelt. Die EU-Kommission arbeitet daher auch Regeln für die Hersteller aus, so dass DJI, Parrot und Co. in Zukunft mit Vorgaben für Sicherheitsfunktionen oder technische Eigenschaften rechnen müssen. Sicherheitsfunktionen wie Hindernissensoren, eine softwareseitige Begrenzung der maximalen Flughöhe und Flugreichweite könnten in naher Zukunft zur Pflicht werden.

Bisher fallen Drohnen mit einem Gewicht von weniger als 150 Kilogramm unter nationale Bestimmungen – hierzulande auch Drohnen-Verordnung genannt. Die EU-weite Drohnen-Verordnung sieht beispielsweise eine Unterteilung von Drohnen in den Betrieb vor – Open, Specific und Certified. Weiterhin soll es fünf Risikokategorien geben, die Drohnen nach ihrem Risiko basierend auf Gewicht, Bewegungsenergie, Bauform oder Sicherheitsfunktionen klassifizieren. www.Drohnen.de gibt bereits einen ersten Ausblick auf die kommenden EU-Drohnen-Regeln.

DJI Mavic 2: Erste Leaks zur Kameradrohne 2018

Mit dem DJI Mavic der ersten Generation ist dem chinesischen Marktführer DJI Innovations ein Paukenschlag gelungen. Nun verdichten sich die Gerüchte, dass eine neue Generation des DJI Mavic auf den Markt kommt. Laut www.Drohnen.de könnte schon bald der neue DJI Mavic 2 veröffentlicht werden – und zwar in zwei Varianten: dem DJI Mavic 2 Pro und dem DJI Mavic 2 Zoom.

Mehr Infos: DJI Mavic 2 | Gerüchte und Leaks


DJI Mavic 2 Pro und DJI Mavic 2 Zoom

Das Online-Informationsportal rund um Drohnen und Multikopter stützt sich vor allen Dingen auf Leaks und Gerüchte, die eindeutig auf einen Nachfolger der DJI Mavic Pro-Kameradrohne hindeuten. Zum Beispiel wurde kürzlich vom Elektronik-Versandhandel „Argos“ ein Katalog geleakt, der erste Informationen zum DJI Mavic 2 preisgibt. Offenbar wird DJI Innovations den neuen DJI Mavic 2 in zwei unterschiedlichen Varianten anbieten – einem DJI Mavic 2 Pro und einem DJI Mavic 2 Zoom. Bei der Pro-Variante des DJI Mavic 2 soll wohl eine besonders hochwertige Kamera mit einem 1-Zoll-CMOS-Bildsensor zum Einsatz kommen. Die Zoom-Variante enthält wohl eine weitestgehend identische Kamera der derzeitigen Drohnen-Modelle – nur mit dem Unterschied, dass die Kamera einen zweifach-optischen Zoom ermöglicht. Entsprechend unterschiedlich könnten die Einsatzmöglichkeiten der neuen DJI Mavic 2-Varianten sein.

Bessere Flugzeit, optimierte Signalübertragung

Nicht nur kameraseitig, sondern auch bei den übrigen Fakten und Daten hat der Hersteller wohl allerhand Verbesserungen vorgenommen. Beispielsweise soll es eine 1080p-Livebild-Übertragung bei einer Reichweite von bis zu acht Kilometern (FCC) geben. Die Geschwindigkeit der neuen Kameradrohne soll bei bis zu 62 Kilometern pro Stunde liegen. Die Flugzeit wurde von rund 27 Minuten auf bis zu 31 Minuten ebenfalls optimiert. Selbstredend gibt es auch Verbesserungen bei der Sensorik und Hindernisvermeidung – beim DJI Mavic 2 sollen laut Gerüchteküche allerhand Sensoren in alle Richtungen verbaut werden.

DJI Spark: Mini-Kameradrohne für Selfies

Mit dem DJI Spark debütiert eine neue Mini-Kameradrohne, die sich dank hoher Portabilität vor allen Dingen für Reisen, Action-Aufnahmen und Selfies – so genannten Dronies – eignen soll. Dabei beinhaltet der DJI Spark die DJI-typischen Sonderfunktionen – etwa das Verfolgen von Fahrzeugen oder anderen Objekten. Somit eignet sich die Mini-Drohne auch für Tuner und Auto-Veredler, die ihre Schmuckstücke in Aktion – aus einer atemberaubenden Perspektive – zeigen wollen.

DJI Spark: Test / Vergleich / Bewertung

Kennzeichen für DJI Spark und Drohnen: Zum Onlineshop


DJI Spark: Kameradrohne mit HD-Kamera und 12 Megapixel

DJI Spark Fly More Combo.

Der DJI Spark ist eine sehr kompakte und zugleich vergleichsweise leichte Kameradrohne. Die Steuerung der Mini-Drohne übernimmt wahlweise ein optionaler Controller oder alternativ ein herkömmliches Smartphone. Letzteres dient auch als umfängliche Bodenstation und zeigt nicht nur verschiedene Flugparameter wie Fluggeschwindigkeit oder Flugdistanz, sondern auch das Kamerabild der Kameradrohne in Echtzeit an. Mit einem Gewicht von rund 300 Gramm ist der DJI Spark sehr leicht – allerdings liegt die Drohne damit auch über der Gewichtsgrenze der neuen Drohnen-Verordnung, so dass Piloten den DJI Spark mit einem Drohnen-Kennzeichen versehen müssen. Im Übrigen kommt der DJI Spark mit einer 12-Megapixel-Kamera sowie einer Videoübertragung in bis zu 1080p bei 30 Bildern pro Sekunde daher. 4K-Aufnahmen sind beim DJI Spark leider nicht möglich und den teureren Modellen wie DJI Mavic Pro oder DJI Phantom 4 vorbehalten. Klappbare Ausleger halt der DJI Spark ebenfalls nicht – dafür bekommt die Mini-Drohne faltbare Propeller samt Schnellwechsel-Mechanismus spendiert, so dass der Winzling sehr komfortabel transportiert werden kann.

Gestensteuerung und intelligente Flugmodi

Die Flugzeit des DJI Spark liegt bei rund 16 Minuten.

Wer den DJI Spark nicht mittels optionaler Fernsteuerung oder virtuellen Josysticks auf dem Smartphone-Bildschirm pilotieren möchte, kann die Kameradrohne auch mittels Handbewegungen manövrieren. Der DJI Spark ist die erste DJI-Kameradrohne, die eine Gestensteuerung unterstützt. Je nach Arm- oder Handbewegung kann man die Position des DJI Spark variieren – auf Wunsch landet oder startet die Minidrohne sogar auf bzw. von der Handfläche. Mit Winkbewegungen ist es sogar möglich, dass der DJI Spark automatisch ein Foto, daher ein Selfie aus der Luft, schießt. Für einen komfortablen Videoschnitt unterstützt der DJI Spark unterschiedliche Flugmodi, so dass die Kameradrohne beispielsweise sehr sanfte Videoaufzeichnungen von einer Person aus unterschiedlichen Sichtwinkeln oder unterschiedlichen Flugpositionen erledigt. Zudem unterstützt der DJI Spark eine automatisierte Panorama-Funktion und kann Panorama-Fotos sowohl in vertikaler als auch horizontaler Sicht automatisch vollführen. Die Flugzeit des DJI Spark liegt bei rund 16 Minuten.

Preise und Verfügbarkeit

Der DJI Spark ist ab sofort in unterschiedlichen Farben erhältlich. Die Standalone-Variante kostet 599,- Euro, während auch eine Combo-Variante mit zusätzlichem Zubehör für 799,- zu haben ist.