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Cupra Ateca: Tuning von ABT

Die noch junge Marke CUPRA hat sich zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt. Mittlerweile entfällt ein Viertel aller Ateca-Verkäufe auf das sportliche Label. Besonders begehrenswert ist das neue Sondermodell „Limited Edition“, welches nur 1.999 Mal gebaut wird. Das Sammlerstück zeichnet sich jedoch nicht nur durch seine geringe Stückzahl aus, sondern begeistert zusätzlich mit seinen 20-Zoll-Rädern, einem Kohlefaser-Splitter und einem Heckspoiler. Optional ist ab Werk zudem eine Akrapovic-Auspuffanlage verfügbar. Doch es geht noch exklusiver und dynamischer, wie das neue Paket von ABT Sportsline zeigt.


Sondermodell mit Leistungssteigerung auf 350 PS

Der weltgrößte Veredler von Fahrzeugen für den VW- und Audi-Konzern pflegte beim CUPRA Ateca von Anfang an eine Partnerschaft mit dem Hersteller.

Das Unternehmen aus Kempten zeigt sein Können deshalb auch beim exklusiven neuen Sondermodell. Wesentlicher Bestandteil des Tuning-Pakets ist eine ABT Power Leistungssteigerung von 300 PS (221 kW) auf 350 PS (257 kW). Im Bereich von 2000 und 5200 U/min liegen außerdem enorme 440 statt der üblichen 400 Nm an. Erst bei 255 km/h – und damit 10 km/h später als beim Serienmodell – ist Schluss mit der Beschleunigung. Zudem verkürzt sich der Standardsprint: Von 0 auf 100 km/h dauert es zwei Zehntel weniger als üblich, so dass nun glatte 5,0 Sekunden im Datenblatt stehen.

Tieferlegung für Cupra Ateca

Zum neuen Leistungsvermögen passen die ABT Tieferlegungsfedern, die das Fahrzeug 25 bis 30 mm näher an den Asphalt holen. Davon profitiert nicht nur die Straßenlage, sondern auch die Optik des SUVs. Des Weiteren kommen die neuen 20-Zoll-Räder vom Typ ABT GR in den Radhäusern noch besser zur Geltung. Mit ihrer Lackierung in glossy black, Reifen der Größe 235/35 R20 und den zehn, sich zum Felgenhorn hin gabelnden Speichen sind sie ein beeindruckender Eyecatcher.

Somit wird die CUPRA Ateca Limited Edition durch eine Optimierung der Teilbereiche Motor, Fahrwerk und Felgen noch deutlich exklusiver. Auf Wunsch sind alle genannten Komponenten sowie zahlreiche weitere Leichtmetallräder bei ABT Sportsline auch einzeln erhältlich.

ABT Sportsline: Jubiläumsfeierei mit 230-PS-Polo

Die Zahlen sind leicht zu merken: Vor 40 Jahren leistete der erste VW Polo genau 40 PS und war nach heutigen Maßstäben geradezu ärmlich ausgestattet. Doch das hatte „der Kurze“ aus Wolfsburg mit vielen Kleinwagen der 70er gemein, denen der Jubilar dafür in vielen anderen Punkten deutlich überlegen war: Fahrsicherheit und Abrollkomfort etwa. Im Jahr 2015 ist der VW Polo dennoch eine ganz andere Welt, was insbesondere die von ABT Sportsline veredelte Variante beweist.


Mit seinen „New Generation“-Leistungssteigerungen, die auf einem eigens entwickelten Steuergerät basieren, leistet der Polo V bis zu 230 PS oder 169 kW (Basis 1,8 TSI mit 192 PS/ 141 kW) und präsentiert ein Drehmoment von maximal 360 Nm. „Um den zu schlagen, hätte man vor 40 Jahren schon den damals brandneuen Porsche Turbo auffahren müssen“, erinnert sich CEO Hans-Jürgen Abt, der seinerzeit gerade einmal 12 Lenze zählte. Doch auch mit dem 1.2 TSI lässt sich Staat machen: ABT Sportsline verwandelt hier serienmäßige 81 kW / 110 PS und 175 Nm in 103 kW / 140 PS und 220 Nm. Für optimales Kurvenverhalten verbauen die Allgäuer zudem optionale Sportfedern mit einer Tieferlegung von 25 Millimetern an der Vorder- und 30 Millimetern an der Hinterachse.

Doch egal wie viel Power unter der Haube steht: Im Gegensatz zu den 70ern, als selbst viele 911er noch stolz Stahlfelgen trugen, müssen stylische Leichtmetallräder heute einfach sein. Als Kontrast zu den 13-zölligen „Asphaltschneidern“ mit 135er Reifen des Ur-Polo offeriert ABT Sportsline heute ausschließlich 18-Zoll-Räder mit 215 Millimeter breiten Sohlen. Zur Wahl stehen die ER-C-Felgen des Fotofahrzeugs oder die Designs Z und DR – teilweise auch in verschiedenen Farbfinishs. Auch sonst trägt der Polo jede Menge stilvolles Ornat, auf das früher wohl sogar Fahrer von Supersportwagen neidisch gewesen wären. So zum Beispiel den Heckaufsatz auf Höhe der dritten Bremsleuchte und das coole Heckschürzenset, die beide in Carbonoptik ausgeführt sind. Hinzu kommt der sonore Endschalldämpfer mit zwei mächtigen Mittelrohren. Exklusiv für den 3-Türer kann zudem auch noch ein zweifarbiges Carbon-Folien-Set geordert werden.

Auch im Innenraum hätte ein Polo-Pilot von 1975 das aktuelle Luxus-Modell wohl kaum wiedererkannt. Immerhin sind Türverkleidungen aus Pappe genauso Vergangenheit wie der leidige Choke, offene Ablagen oder die „Gaspedal-Drahtschlinge“. Und dennoch: Türeinstiegsbeleuchtung mit ABT-Logo-Projektion in LED sowie passende Fußmatten sollte man sich zur Abrundung dann doch gönnen – schließlich wird der Polo nicht jedes Jahr 40.