Weltgrößtes BMW-Treffen

Das neuste Video ist am Start vom weltgrößten BMW-Treffen: BMW-Syndikat Asphaltfieber 2015. Das Video bietet gleichzeitig einen Vorgeschmack auf 2016.

Auch in diesem Jahr wird das aufwändig produzierte Video durch zahlreiche professionelle Luftaufnahmen aufgewertet. Eine Drohne vom Typ DJI Inspire 1 kreiste täglich über das Gelände und hielt die BMW- und Tuning Action auch aus der Luft fest (Achtung an alle Interessenten: man benötigt dafür eine Aufstiegsgenehmiung und vor allem eine Quadrocopter Haftpflichtversicherung!)

In diesem Jahr besuchten über 12.500 BMW-Fahrer das Event mit Ihren BMWs. Viel besucht war natürlich die 1/4 Meile auf der großen Startbahn. Nicht bloß als Zuschauer, sondern auch als Fahrer konnte man hier selbst an den Start gehen und den Nervenkitzel direkt erleben.

Außerdem wurde eine rauchende Drift-Challenge ausgetragen. Die Händlermeile war noch größer wie in den vergangenen Jahren. Größen wie AC Schnitzer, KW Automotive oder ZF und Z-Performance stellten hier ihre Produkte und Fahrzeuge aus.

 

BMW M4 Coupé: DTM-Sonderedition bekommt Extra-Tuning

In einer Kleinstauflage von nur 23 Exemplaren legte BMW im vergangenen Herbst das M4 Coupé-Sondermodell „DTM Champion Edition“ zu Ehren des amtierenden DTM-Champions Marco Wittmann auf. Die Limitierung der Stückzahl kam nicht von ungefähr, sondern leitete sich unmittelbar von Marco Wittmanns Startnummer 23 ab. Die Performance-Tuner von TVW Car Design aus dem schwäbischen Crailsheim verhalfen nun einem Exemplar dieser extrem seltenen Rarität zu noch mehr Exklusivität und Fahrdynamik.

Hommage an Marco Wittmann

01_M4-TVWAls Hommage an Marco Wittmanns Ice Watch BMW M4 DTM-Rennwagen grenzt sich die ausschließlich in Alpinweiß erhältliche DTM Champion Edition von ihren Standard-Brüdern äußerlich insbesondere durch mattschwarze Motorhauben und Heckklappen mit farbenfrohen Streifendesigns, orange umrandete BMW-Nieren sowie diverse weitere Decals (u.a. seitliche Charakterlinien, Startnummern, Flaggen und Schriftzüge) ab. Dazu sind schwarze Frontsplitter, schwarze Schwellerblades, Carbon-Frontflaps, Carbon-Spiegelkappen sowie Heckspoiler und Diffusoreinsätze aus der M Performance-Kollektion serienmäßig. Im Interieur finden sich neben reichlich Carbon auch Plaketten mit dem Schriftzug „DTM Champion Edition“ und fortlaufender Nummerierung der Sonderedition. Die Interieur- sowie die speziellen Einstiegsleisten sind mit der Unterschrift des 25-jährigen DTM-Racers verziert.

Leichtere BBS FI-Schmiedefelgen als Original-Ersatz

03_M4-TVWDie mattschwarzen 19-Zoll-Leichtmetallräder der DTM Champion Edition ersetzte TVW Car Design durch signifikant leichtere BBS FI-Schmiedefelgen in 9,5×20 Zoll (8,9 kg) an der Vorder- und 10,5×20 Zoll (9,2 kg) an der Hinterachse. Besohlt wurden die einteiligen Leichtbaufelgen mit Michelin Pilot Super Sport UHP-Gummis der Dimensionen 255/30R20 und 285/30R20. Für eine perfekte Straßenlage rüstete TVW Car Design das M4 Coupé darüber hinaus mit einem KW Clubsport Zwei-Wege-Gewindefahrwerk aus, das sich auf der Straße und auf der Rennstrecke gleichermaßen gut fühlt.

Carbon hier und da

08_M4-TVWEinen martialischen Sound emittiert auf Wunsch die Akrapovic Evolution Line-Titan-Abgasanlage, deren Carbon-Endrohre in einen speziellen Carbon-Heckdiffusor integriert wurden. Denn die Stellung der Abgasklappe – und damit die Stimmgewalt des M4-Reihensechszylinders – lässt sich über das Lenkrad justieren. Dieses Highend-Exhaust Sytem entwickelt gegenüber dem OEM-Auspuff nicht nur ein Power-Plus von 17,5 PS und 17,4 Nm, sondern spart darüber hinaus auch noch rund zehn Kilogramm Gewicht ein. Mittels einer Kombination der Titan-Abgasanlage mit einem K&N-Luftfilter-Upgrade sowie einem Zusatzsteuergerät steigerte TVW Car Design die Kraft des doppelt aufgeladenen 3,0-Liter-Triebwerks von serienmäßigen 431 PS / 550 Nm auf jetzt 517 PS / 700 Nm.

Damit spielt die DTM Champion Edition nach der Überarbeitung durch TVW Car Design nun auch technisch in einer anderen Liga, als „normale“ M4.

Mercedes-Benz GT S: Tuning von Loma-Wheels

Die Leidenschaft für Räder zeichnet für die Gründung der Firma Loma im Jahre 2008 in Baden-Württemberg verantwortlich. Unter der kreativen Federführung von Mario Radosavljevic – das ist übrigens der Mann, dem der Ruf vorauseilt, nie zu schlafen und immer erreichbar zu sein – werden Aluminium-Schmiederäder sowie exklusive Aerodynamik-Anbauteile gefertigt. Um ganzjährig sämtliche erforderlichen Tests für die Bereiche Rennsport und After-Market durchführen zu können, wird folgerichtig die Entscheidung getroffen, den Firmensitz – im Anschluss an einen „Zwischenstopp“ im katalanischen Barcelona – nach Marbella zu verlegen. Unweit von dort steht der Circuito Ascari zur Verfügung, der auch bei deutschen Rennteams sehr beliebt ist.

Loma GT1 Superlight mit konkavem Design

LOMA-Mercedes-GT8Das Objekt der Begierde ist im vorliegenden Fall kein Geringerer als ein Mercedes-AMG GT S. Ihm hat die Firma Chrometec aus Kleinrinderfeld eine Rad-Reifen-Kombination der besonderen Art verpasst: Exklusive Loma-Alufelgen vom konkav designten Typ Loma GT1 Superlight in den Größen 9.0J x 20“ und 11.0J x 21“ mit Piano-schwarzem Außenbett und Stern in Dark Titanium, sichtbarer Verschraubung und – wegen der Gasfüllung, bei der das Nachfüllen nicht notwendig sein soll – unsichtbaren Ventilen sind mit adäquater Bereifung in 265/30ZR20 (94Y) XL bzw. 305/25ZR21 (98Y) XL bezogen. Ebenfalls ist ein 30-mm-Tieferlegungssatz verbaut, der das Fahrzeug optisch tieferlegt. Und schließlich noch der Hinweis, dass für den GT S in Kürze sowohl eine brachial laute Klappenauspuffanlage als auch ein Satz Carbonteile für Außenspiegel und Interieur erhältlich sein werden.

Luxusfelgen nach Maßanfertigung

LOMA-Mercedes-GT2Nicht ohne Stolz weist Loma darauf hin, der einzige Schmiedefelgen-Hersteller in Europa zu sein, der Luxusfelgen nach Maß anfertigt. Für die geneigte Kundschaft bedeutet eine Bestellung über derartige Felgen mit Sicherheit erheblich weniger „Kopfschmerzen“, als eine Blind-Überweisung in die USA, ohne die Ware gesehen zu haben. Sämtliche Loma-Schmiederäder für die exklusivere Fahrzeugklasse werden nach der Philosophie hergestellt, dass nur hundertprozentige Zuverlässigkeit und Qualität zum Erfolg führen kann, und haben selbstverständlich den Segen des TÜVs. Andererseits können Festigkeitsgutachten von z. B. 740 kg pro Felge jederzeit erhöht oder verringert werden, wenn das gewünscht wird.

Der unangefochten gute Ruf von Loma-Produkten hat neben zwei direkten Anlaufstellen in den USA (New York City und Los Angeles) auch zu einer sehr effizienten Kooperation mit dem Porsche-Sportwagen-Zentrum im spanischen Marbella sowie dem Mercedes-AMG-Zentrum BELTRAN in Barcelona geführt.

Mini Cooper mit Jetantrieb im Video: Dieser Brite hat sich selbst platt gemacht

Es gibt vergleichsweise normale Tuning-Fahrzeuge, die dank OEM-Look weniger auffällig sind. Es gibt aber auch ziemlich heftige Boliden, die bereits optisch etwas besonderes und einzigartiges sind. In jedem Falle auffällig und einzigartig ist der Mini Cooper von Andrew Pleszko, denn im Heck des Kleinwagens befindet sich ein Rolls Royce Viper-Turbojetantrieb!


Auf dem Snetterton Motor Racing Circuit, einer ehemaligen Flughafen-Landebahn und heutigen Motorsport-Rennstrecke, sollte der jetangetriebene Mini Cooper einen kleinen Demo-Run absolvieren. Doch alle beteiligten Mechaniker und Zuschauer staunten nicht schlecht, als es plötzlich zum Crash kam: Wie im Video zu sehen, verlor der Fahrer die Kontrolle über den Mini und raste geradewegs durch die Schutz- bzw. Leitplanke. Offenbar wollte Andrew Pleszko die Strecke erst einmal gemächlich befahren, um schließlich zu wenden und die Vorführung auf der Start-Ziel-Geraden erst dann zu beginnen. Warum das Fahrzeug plötzlich nicht mehr zu kontrollieren war, soll wohl auf einen Fehler zwischen Fahrer und Auto zurückzuführen sein. Genaueres ist noch nicht bekannt.

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Der Fahrer konnte das Unglück soweit unbeschadet überstehen: Lediglich ein paar wenige Untersuchungen und Vorsorgetests musste Pleszko über sich ergehen lassen, womit er das Krankenhaus glücklicherweise schnell wieder verlassen konnte. Dennoch: Das Fahrzeug wurde für derartige Frontal-Crashs in einem solchen Winkel nicht entwickelt. Die Sicherheitssysteme im Auto, etwa von der FIA zertifizierte Rennsitze oder Gurte und insbesondere die Leitplanken auf der Strecke sollen ihr Übriges getan haben und sind nicht daran unbeteiligt, dass der Crash derart glimpflich ausgegangen ist. Im Übrigen gibt es auf der Seite des britischen Mini-Teams noch einen klassischen Mini, der allerdings über einen Hubschrauberantrieb verfügt.

Rennsport vom Feinsten: Porsche GT3 Clubsport von Kaege

Der im rheinland-pfälzischen Stetten beheimatete Tuner und Porsche-Profi Kaege nimmt es mit dem Rennsport ganz genau: Das neueste Projekt umfasst nicht einfach nur den sowieso schon leistungsstarken Porsche 997 GT3, sondern vielmehr ein umfassendes Tuning- und Umbauprojekt zum Profi-Tracktool für Motorsport-Fans und Motorsport-Träumer.

Viel Gewichtseinsparung

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Samt Clubsportpaket leistet der Neunelfer (997) GT3 mit seinen 3,6 Litern Hubraum satte 415 PS. Kaege packt dank neuer Schalldämüferanlage, neuem Fächerkrümmer, geändertem Luftfilter sowie 200-Zellen-Kats rund 8 PS oben drauf, während das Fahrzeuggewicht um knapp sieben Kilogramm sinkt. Durch den Umbau der Hydraulikpumpe zu einer elektrischen Servopumpe verändert sich die Gewichtsverteilung von hinten nach vorn, verbessert sich das Ansprechverhalten und erhöht sich die Radleistung um weitere 10 PS. Der Einbau eines Einmassenschwungrades inklusive einer Sachs Sportkupplung erleichtert die Schwungmasse sowie das Fahrzeuggewicht um 8 kg, was wiederum zu ca. 5 PS Zusatzleitung führt. Der Umbau der Schaltung auf einen CAE-Shifter verringert den Weg vom Lenkrad zum Schalthebel und verkürzt zusätzlich die Schaltwege. Die installierte Lithium-Ionen-Batterie erspart ebenfalls 12 kg Gewicht. Ferner wurde das Gewicht durch eine RS-Heckscheibe, die Demontage des Navis und diverse Änderungen am Fahrzeug um weitere 20 kg reduziert.

Superleichte ATS-Räder und Sportpneus

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Auch räderseitig spart der Tuner beim Umbau des Porsche 997 kleinere Kilos ein. Die eigens für das Projekt in Rot beschichteten ATS-Räder in 9×19 bzw. 12×19 samt Michelin Pilot Cup2-Bereifung sparen zusätzliche 13,5 Kilogramm ein. Für die adäquate Straßenlage sorgt ein speziell abgestimmtes KW-Clubsportfahrwerk mit komplett in Uniball gelagerten Querlenkern und Spurstangen. Die bisher genannten Maßnahmen bringen übrigens in der Summe gut 60 Kilogramm Gewichtsersparnis und 23 Zusatz-PS.

Rennsport-Ambiente auch im Innenraum

Im Innenraum wird das Tracktool-Motto vollendet und auf die Spitze getrieben. Nach der Kaege-Kur sitzt es sich in Leichtbau-Sitzen samt Karo-Bezügen im Retro-Look. Außerdem wurden verschiedene Innenraum-Teile wie Mittelkonsole oder Überrollkäfig in Wagenfarbe lackiert oder das Lenkrad neu bezogen.

GeigerCars: Jeep Grand Cherokee SRT 6.4 HEMI V8 4×4

Die US-Car-Spezialisten von GeigerCars.de haben zur Saison 2015 den schon von Natur aus imposanten Jeep Grand Cherokee mit umfangreichen Performance-Modifikationen zum Häuptling aller Grand Cherokees erkoren.

Bärenstark und bis zu 295 km/h schnell

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Der unter der Haube des US-Boys arbeitende 6,4-Liter-HEMI-V8-Motor generiert nach dem Geiger-Kompressor-Upgrade nun noch deutlich mehr Power als sein schon in Serienausführung nicht zu verachtender kleiner Bruder. Der von GeigerCars installierte 2,9-Liter-Supercharger sorgt in Kombination mit einem Ladeluftkühler und einer Motorbearbeitung inkl. Austausch der Kolben sowie einer abschließenden Softwareabstimmung für eine brachiale Leistung von 718 PS und ein maximales Drehmoment von wuchtigen 776 Nm. Mit dem Power-Upgrade stieg selbstverständlich auch die Höchstgeschwindigkeit: Der GeigerCars-Grand Cherokee rennt nun mit bis zu 295 km/h durch die Prärie.

In nur 3,9 Sekunden auf Tempo Hundert

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Durch diese bärenstarken Werte macht der mit Achtgang-Automatikgetriebe ausgestattete Grand Cherokee nun dem Namen SRT, welcher für nichts geringeres als „Street and Racing Technology“ steht, alle Ehre. In einer Rekordzeit von gerade einmal 3,9 Sekunden katapultiert sich dieses Schwergewicht aus dem Stand auf 100 km/h und schnitzt damit sogar den Piloten echter Sportwagen tiefe Sorgenfalten ins Gesicht. Um dieses Maximum an Power genießen zu können, werden neben dem Grundpreis des Jeep Grand Cherokee von 66.900 Euro für das GeigerCars.de-Tuning weitere 23.900 Euro fällig. Passend zur neuen Motorisierung kann  ein großer Ölkühler installiert werden.

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Zusätzlich zu diesen weitreichenden Upgrades ist das Gesamtpaket des Jeep Grand Cherokee extrem attraktiv geschnürt. Dieser nämlich wartet bereits von Hause aus mit einer besonders reichhaltigen Serienausstattung auf: Neben der bereits genannten Achtgang-Automatik bringt der US-Amerikaner stets auch den aktiven, automatischen Allradantrieb Quadra-Trac Active-on-Demand, ein Fahrwerk mit Selec-TracTM-Assistenzsystem und adaptiver Dämpferregelung, ein Panorama-Glasdach, eine 2-Zonen-Klimaautomatik, eine hochwertige Lederausstattung, ein beheizbares Sport-Lederlenkrad mit integrierten Bedienelementen für Audiosystem und Bordcomputer, ein Harman Kardon 7.3-Surround-System und viele weitere Extras mit.

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Im Zuge dieser neuen Sportlichkeit bieten die Spezialisten von GeigerCars auch eine leistungsgerechte Fahrwerksmodifikation in Form von Sportfedern an, die durch ihre straffere Abstimmung zum einen die Seitenneigung reduzieren und durch die von ihnen generierte Tieferlegung den Fahrzeugschwerpunkt um einige Millimeter absenken. Ferner können für eine noch bessere Performance und Straßenlage spezielle VA/HA-Stabilisatoren montiert werden.

Für ein Upgrade in Sachen Bereifung wird der Komplettradsatz, bestehend aus 10×22-Zoll-Alurädern und passender Bereifung der Dimension 305/35R22, 5.490 Euro fällig und wer sich für noch mehr Individualität zudem eine Fahrzeugfolierung wünscht, kann dies  ebenfalls bei GeigerCars durchführen lassen.

Nissan GT-R R35: Widebody von Prior-Design

Der Nissan R35 GT-R zählt schon als Serienmodell zu den brachialsten Sportwagen dieser Zeit und hat sich nicht umsonst den Spitznamen Godzilla erarbeitet. Die Tuning-Experten von Prior-Design verhelfen dem monströsen Asiaten nun mit ihrem maßgeschneiderten „PD750WB“-Bodykit zu einem noch atemberaubenderen Auftritt.

Tuning für den Nissan GT-R

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Prior-Design ist seit vielen Jahren ein absoluter Spezialist für Aerodynamik- und Performance-Kits und konzentriert sich hierbei mit Vorliebe auf Premium-Fahrzeuge des oberen Preissegments. Da war die Widebody-Veredelung des bereits seit Dezember 2007 produzierten Sportcoupés nur eine Frage der Zeit. Der flotte Japaner bietet ab Werk bereits martialische Power sowie eine unverwechselbare Optik, die von Prior-Design ein besonderes Maß an Sensibilität bei den weiteren Modifizierungsarbeiten verlangte. Dieser Herkules-Aufgabe zum Trotz gelang es den Entwicklern  in makelloser Manier, den wuchtigen Japaner auf neue Ebenen zu heben.

Widebodykit für Godzilla

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Das PD750-Bodykit besteht aus einer neuen Frontstoßstange, einer windschnittigen Frontlippe, Seitenschwellern sowie einem dreiteiligen Diffusor mit erweiterten Finnen, die im passend herausgearbeiteten Zusammenspiel für eine noch bessere Aerodynamik sorgen. Weiterhin ist es möglich, einen achtteiligen Verbreiterungssatz zu montieren, um das japanische Monster noch gewaltiger auftreten zu lassen. Alle Einzelteile des  Bodykits sind aus hochwertigen Carbon gefertigt. Wie zu erwarten, verfügt die neue Front über noch größere Lufteinlässe, die neben einer gewaltigen Optik auch noch das nötige Plus an Frischluft für den Ladeluftkühler und die große Bremsanlage bereitstellen. Insbesondere durch den ausladenden, dreiteiligen und mit hochwertigen Finnen versehenen Diffusor wirkt das Heck des monströsen GT-R extrem stämmig und dürfte für einige angsterfüllte Blicke sorgen.

720 PS und 820 Nm Drehmoment

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Neben der gewaltigen optischen Modifizierung wurde zusätzlich noch eine ordentliche Leistungssteigerung realisiert, wodurch der neue GT-R seiner brachialen Optik auch in Sachen Power absolut gerecht wird. Die Power des 3,8-Liter-V6-Motors wurde auf beängstigende 720 PS und 820 Nm Drehmoment angehoben. Damit diese gewaltige Leistung dem Supersportler nicht den Boden unter den Füßen wegschleudert, wurde ein in Zug- und Druckstufe individuell einstellbares KW-Gewindefahrwerk der Variante 3 installiert. Der hauseigene PD-Felgensatz in den Dimensionen 10,5×21 Zoll an der Vorder- und 13×21 Zoll an der Hinterachse sorgt nicht nur für eine gewaltige Portion Grip, sondern dank des farbigen Finishes auch für optische Akzente.

Für das passende, markerschütternde Gebrüll Godzillas sorgt obendrein ein Edelstahl-Sportauspuff inklusive zweier 200-Zellen-Rennkats sowie Klappensteuerung.

HG-Motorsport: Hardware-Upgrade für den neuen Audi TTS

Das aktuelle Top-Modell der brandneuen Audi TT-Baureihe (8S) trägt den Zusatz S im Namen und wird von einem bärenstarken 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner angetrieben, der schon im serienmäßigen Zustand 310 Pferdestärken sowie ein maximales Drehmoment von 380 Newtonmetern an die Antriebswellen schickt. Kombiniert mit dem im TTS-obligatorischen quattro-Allradantrieb ergibt sich so bereits eine sehr ordentliche Fahrdynamik.

Die Performance-Spezialisten von HG-Motorsport sahen jedoch in dieser Hinsicht freilich noch Optimierungspotenzial und entwickelten ein umfangreiches Hardware-Paket zur Leistungssteigerung des TFSI-Motors.

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Ihr Hauptaugenmerk legten die HG-Motorsport-Techniker auf eine optimierte Abgasentsorgung. Hier installierten die Hanseaten eine hauseigene Bull-X EGO-X-Auspuffanlage, die u.a. eine 3,5-Zoll-Downpipe inklusive 200-Zellen-HJS-Rennkatalysator sowie zwei Abgasklappen beinhaltet. Letztere werden durch das innovative Bull-X-Tronic-Modul gesteuert. Für eine verbesserte Motorthermik installierte HG-Motorsport ferner einen HF-Series-Doppel-DIN-Ladeluftkühler sowie einen wunderschönen Carbon-Intake mit Pipercross „DRY“-Filter. Bereits ohne (!) anschließende Software-Optimierung steigt mit diesen Komponenten die maximale Leistung des Audi TTS auf 336 PS, das Drehmoment legt parallel auf bis zu 427 Nm zu. Das Stimmvolumen des aufgeladenen Vierzylinders reicht mit der HG-Motorsport-Abgastechnik dank Klappensteuerung von zahmen Grollen bis hin zu ungehemmten Gebrüllt aus den beiden mit Carbon ummantelten Doppelendrohren.

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Optisch spendiert HG Motorsport dem aktuellen TT-Spitzensportler neben einer aufwändigen Folierung einen Satz dreiteiliger Schmidt-Felgen des Typs FS-Line, die sich rundum in der Dimension 9,5×20 Zoll mit Hankook S1 Evo-Bereifung in 245/30R20 in den Radkästen drehen. Für die Tieferlegung und die optimierte Straßenlage zeichnet derzeit noch ein KW-Gewindefahrwerk der Variante 2 verantwortlich, ein Upgrade auf die in Druck- und Zugstufe einstellbare Variante 3 erfolgt, sobald deren Entwicklung abgeschlossen ist.

Ziemlich kranker Volkswagen: Oettinger Golf 500R

Bereits seit über 40 Jahren im Geschäft, zeigte Audi- und VW-Tuner Oettinger auf dem Wörthersee 2015 eine weitere Premiere: Mit einem sagenhaften Leistungsgewicht von nur 2,83 Kilogramm und einer 0-100-Beschleunigung von nur 3,4 Sekunden ist der Oettinger Golf 500R eine durchgestylte Rennsemmel auf Basis des Golf 7 R, die sich selbst zwischen leistungsstarken Supersportlern durchaus sehen lassen kann.

518 PS und 680 NM Drehmoment

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Vom 13. bis 17. Mai 2015 ließ Oettinger auf dem legendären GTI-Treffen am Wörthersee die Katze aus dem Sack: Kein Auto für den Showroom, sondern für die Rennstrecke, hieß es aus der Entwicklungsabteilung des Traditionalisten unter den VW- und Audi-Tunern. Der Fünfzylinder-TFSI wurde mit einem modifizierten Turbolader, einer Kennfeldanpassung sowie einem neuen Motorsteuergerät bestückt, womit der Friedrichsdorfer Traditionstuner eine Leistung von gewaltigen 518 PS bei 6.100 Umdrehungen pro Minute erreichen konnte. Das Drehmoment beläuft sich indes auf 680 Newtonmeter bei 3.600 Umdrehungen pro Minute. Weitere Leistungsstufen mit 600, 650 und 750 PS sollen in Kürze folgen. Um Standfestigkeit zu gewährleisten, wurden in das Triebwerk neue Hochleistungs-Schmiedekolben installiert und das Saugrohr marginal bearbeitet. Nebst eine geänderten Ansaugluftführung, einem modifizierten Wasser-Kühlkreislauf und einer modifizierten Wasser-Ladeluftkühlung erhält der Oettinger-Übergolf auch einen komplett neuen Abgasstrang. Der 500R verfügt über ein Hosenrohr mit Sportkatalysatoren sowie eine zweiflutig ab Kat verlaufende Rennauspuffanlage. Um auf Rennstrecken auf Zeitenjagd gehen zu können, sind Getriebe, Differenzialsperre und Kupplung angepasst worden.

Optisch ein heißer Leckerbissen

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Optisch ist der 500R im Vergleich zu seinem Serien-Pendanten um rund 100 Millimeter in der Breite gewachsen. Das Optik-Paket umfasst Frontschürze mit größeren Lufteinlässen, einen Frontsplitter aus Echtcarbon oder eine modifizierte Motorhaube mit integrierten Entlüftungen. Die hinteren Radhausverbreiterungen hat der Friedrichsdorfer Tuner für Zwei- und Viertürer ausgelegt. Markantes Zeichen am Heck sind die verbreiterte Schürze mit ihrem Heck-Diffusor aus Carbon und der zentralen Auspuffblende sowie der mächtige Heckflügel mit seinen Aero-Flaps. Technisch verfügt der 500R näherhin über Modifikationen in puncto Vorderachse, Hinterachs-Spurlenker sowie Bremsen. Für die Negativbeschleunigung zeigen sich Sechs-Kolben-Hochleistungs-Bremssättel und zweiteilige, gelochte und innenbelüftete Hochleistungs-Bremsscheiben (380 x 34 mm) mit Sportbremsbelägen und Stahlflex-Bremsleitungen verantwortlich. Räder- und fahrwerksseitig verfügt der 500R über ein 3-Wege-Clubsportfahrwerk aus dem Hause KW sowie ATS-Felgen in 10×20 Zoll samt 275/25 R20er-Bereifung. Für den Rennstreckeneinsatz werden ATS-Rennfelgen vom Typ GTR in 10×18 Zoll mit Dunlop Direzza in 285/30 R18 eingesetzt.

10405386_1067924436555939_7167408068462939404_nAuch der Innenraum blieb vor der Komplett-Individualisierung nicht verschont: Der Golf-Sportler wartet mit einer exklusiven Lederinnenausstattung mit schwarzem Alcantara auf den Sitzmittelbahnen auf. Passend zum Exterieur sind die Ziernähte in der Kontrastfarbe „Orange“ individualisiert. Veredelt sind die Rennsport-Schalensitze mit integrierten Kopfstützen und Gurtdurchführungen, das Dreispeichen-Sportlederlenkrad sowie die Türverkleidungen, Rücksitzbank und Kofferraumabdeckung.

Audi RS6 4G: Tuning von CDC-Performance

Mit satten 695 PS und unglaublichen 861 Newtonmetern Drehmoment ist der neueste Pampersbomber aus dem Hause CDC Performance für nahezu jeden Feind in freier Wildbahn gewappnet. Nebst einem durchgestylten Individualisierungsprogramm verändert CDC auch die Technik des Audi RS6 4G in puncto Abgasanlage oder Fahrwerk.

CDC aus dem schönen Neuenmarkt versteht sich als Exklusiv-Veredler. Drum wird nicht nur die Leistung des Audi RS6 auf 695 PS und 861 Newtonmeter Drehmoment angehoben, sondern es werden auch umfangreiche Maßnahmen in Bezug auf Fahrwerk, Radsatz oder Abgasanlage direkt vor Ort in Angriff genommen. Nach Tuning-Kur steht der stärkste aller A6 auf dreiteiligen FORGED C-VUH Leichtmetallfelgen mit konkavem Design, die speziell aus Aluminium per CNC gefräst und unter Berücksichtigung der besonders groß dimensionierten Keramik-Bremsanlage in Sachen Größe, Design und Finish angefertigt worden sind. Die hier montierten Räder weisen Dimensionen der Größe 10,5×22.0 samt 295/25-22er Pneus an der Hinterachse sowie 10.0×22.0 mit 295/25-22er Sportreifen an der Vorderachse auf. Die Reifen sind auf Geschwindigkeiten von bis zu 314 km/h ausgelegt, die man mit dem getunten Audi RS6 in vergleichsweise kurzer Zeit recht schnell erreichen dürfte.

Das Fahrwerk wurde mit einer elektronischen Tieferlegung insoweit modifiziert, dass der Audi bis zu einer Geschwindigkeit von 90 km/h leicht tiefer liegt und bei höheren Geschwindigkeiten die originalen OEM-Werte eingehalten werden. Abgasseitig verbaut CDC eine Abgasanlage aus eigenem Hause samt Klappensystem für brüllenden V8-Sound auf Knopfdruck.