Active Sound Auspuff: V8-Sound für Diesel-Fahrzeuge auf Knopfdruck

Moderne Dieselfahrzeuge bieten ordentlich Drehmoment und Leistung satt. Nur der Sound der Selbstzünder bleibt unverändert und hält viele Tuner davon ab, sich einen Diesel anzuschaffen. Neuartige Active Sound-Systeme sollen Klang eines Selbstzünders auf ein neues Level heben und Dieselfahrzeuge auch in der Tuning-Szene beliebt machen.


Die ersten Active Sound-Systeme wurden serienmäßig in Turbodiesel-Motoren der Audi AG (z.B. Audi A6 3.0 TDI mit 313 PS) verbaut. Langsam aber sicher entwickeln sich diese werksseitigen Sound Booster zu einem Trend, der vor allen in der Tuning-Szene für frischen Wind sorgen könnte. Allgemein gesagt sind Active Sound-Systeme kompakte Lautsprecher, die einen Auspuffsound simulieren und somit für einen deutlich sportlicheren Eindruck sorgen. Was sich kaum glaubhaft anhört, funktioniert allerdings in der Praxis erstaunlich gut. Das Geheimnis liegt in den kleinen Steuergeräten, die auf Basis von den werksmäßigen Fahrsensoren des CAN-Bus-Systems den Auspuffklang überraschend realistisch ausrechnen und im Zusammenspiel mit den Lautsprechern ( = Aktoren / Aktuatoren) ausgeben können. Somit wird der Sound in Echtzeit den genauen Drehzahlen angepasst, so dass ein bemerkenswert realistischer Sound erzeugt wird.

Lautstärke und Soundprofile einstellbar

Darüber hinaus zeichnen sich Active Sound-Auspuffanlagen durch allerlei Gimmicks und Sonderfunktionen aus, die vor allen Dingen  technikbegeisterte Autofahrer überzeugen dürften. Denn neben der reinen Erzeugung eines realistischen Auspuffklangs lassen sich auch die Klangstufen individuell einstellen. Auf Wunsch können bis zu 15 verschiedene Soundstufen eingestellt und vom kernigen 6-Zylinder-Sound bis hin zum niedertourig brabbelnden V8-Sound die unterschiedlichsten Klangprofile ausgewählt werden. Auch die Lautstärke kann individuell eingestellt werden.

Active Sound-Aktuator von insidePerformance für die BMW 5er-Reihe.
Active Sound-Aktuator von insidePerformance für die BMW 5er-Reihe.

Einfache Montage und 100% rückrüstbar

Alle Funktionen der so genannten Sound Booster / Active Sound Exhaust System sind über die originalen Lenkrad-Tasten des Fahrzeugs sowie über den Hebel des Tempomaten einstellbar. Die Funktion der Bedienelemente wird dabei nicht beeinträchtigt. Zudem können bei Fahrzeugen mit Fahrerlebnisschalter bzw. Modi-Schalter (z.B. Sport,- Sport+- oder Comfort-Modus) die unterschiedlichen Klangprofile abgespeichert werden.

Die Montage eines Active Sound Boosters ist vergleichsweise einfach und kann selbst von Laien mit der mitgelieferten Montage- und Bedienungsanleitung ausgeführt werden. Wahlweise wird der Lautsprecher im Kofferraum untergebracht und der Sound durch ein kleines Rohr unter das Fahrzeug geleitet. Bei anderen Montagemöglichkeiten wird der Aktuator direkt an die serienmäßige Auspuffanlage geschweißt. Die Außengeräuscherzeuger sind wasserdicht und können zu 100% rückgerüstet werden.

Active Sound Tuning: BMW-Tuner bietet Systeme für Münchner Fahrzeuge an

Der hessische BMW-Tuner insidePerformance bietet die neue Active Sound-Technologie für vielerlei BMW-Modelle zum Nachrüsten an. Unter anderem hat der erfahrene Abgasanlagen-Profi die Active Sound-Systeme für die BMW 3er-Reihe (E9x, F3x), BMW 4er-Reihe (F3x) oder BMW 5er-Reihe (E6x, F1x) im Sortiment. Die Systeme können im Übrigen nicht nur an Diesel-Fahrzeugen, sondern auch an Benzinern montiert werden.

Der Tuner legt Wert auf eine einfache Montage und legt jeder Active Sound-Auspuffanlage eine ausführliche Bedienungsanleitung bei, so dass der Einbau einfach vonstattengehen soll. Einen Eindruck von der Technologie kann man sich auf http://www.insideperformance.de/active-sound/ sowie mit den folgenden Videos verschaffen.

 

Garage zum Falten: Komfortabler Schutz bei richtigem Gebrauch

Soft- und Faltgaragen bieten ganzjährigen Schutz fürs eigene Auto und halten Schmutz und Vogelkot fern vom Lack. Doch wo liegen die Vor- und Nachteile von Softgaragen und auf was sollte man beim Kauf unbedingt achten?

Softgaragen sowie Faltgaragen sind eine kostengünstige Möglichkeit, das eigene Auto vor Schmutz, Vogelkot und äußeren Umweltbedingungen zu schützen. Sowohl im Innen- als auch Außenbereich bieten sie hinreichend Schutz gegen äußere Einwirkungen. Mit einer Schutzhaube fürs Auto schützt man den Lack vor Regen, Schnee und Hagel.

Hochwertige Materialien sind ein Muss

Beim Kauf einer Softgarage spielt die Qualität eine entscheidende Rolle. Hochwertige, reißfeste und temperaturstabile Materialien sind bei der Wahl der richtigen Faltgarage ein Muss. Außerdem darf die Faltgarage nicht zu groß oder zu klein sein. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte deshalb nur solche Soft- und Faltgaragen in Erwägung ziehen, die direkt für den entsprechenden Fahrzeugtyp zugeschnitten sind. Empfehlenswert sind beispielsweise Autoabdeckungen für BMW-Fahrzeuge, deren Preise zwischen 21 – 220 Euro variieren können. Neben einem hochwertigen und besonders robusten Material sollte eine Faltgarage über Gummizüge,  Gummibänder und Kordeln verfügen, damit eine feste Fixierung über dem Fahrzeug überhaupt möglich ist. Praktischer Vorteil von Faltgaragen: Sie schützen den Lack nicht nur vor Umwelteinflüssen, sondern beugen auch lästigem Schneefegen und Eiskratzen vor. Insofern sind Faltgaragen vor allen Dingen im Winter sowohl im Innen- als auch Außenbereich ein gern gekauftes Auto-Zubehör.

Atmungsaktive Stoffe und regelmäßiges Lüften

Bei Nutzung einer Softgarage sind atmungsaktive Stoffe und regelmäßige Lüftungen unumgänglich. Denn größter Nachteil der mobilen Faltgaragen ist, dass sich unabhängig von der Außentemperatur immer wieder Konsenswasser bilden kann. Solches Kondenswasser kann auf Dauer für Schimmel, schlechte Gerüche oder sogar Rost sorgen. Die meisten Faltgaragen werden deshalb aus mehrlagigen PPE-Fasern gefertigt, die einer Kondensatentwicklung vorbeugen sollen. Dennoch sollte man auf eine regelmäßige Lüftung – vor allen Dingen bei Oldtimern – nicht verzichten.

Achtung bei Benutzung im öffentlichen Raum

Neben Material, Kosten sowie Größe können sich Faltgaragen auch durch kleinere Details unterscheiden. Manche Hersteller statten ihre Produkte mit Reflektoren sowie Sichtfenstern für die Autokennzeichen aus, damit die Faltgarage auch ohne Bedenken im öffentlichen Raum benutzt werden kann. Damit gerade auf öffentlichen Stellplätzen hinreichend Sicherheit gewährleistet ist, sollte man beim Kauf einer Softgarage auf die richtige Farbe achten. Hellere Farben sind aufgrund ihrer besseren Sichtbarkeit zu bevorzugen.

Schäden am Lack durch Faltgarage?

Beim Kauf einer Faltgarage sollte man keine Kosten scheuen. Hochwertige Materialien sind ebenso wie weiche Innenfütterungen ideale Voraussetzungen für optimalen Lackschutz. Doch Achtung: Damit die Autoabdeckung nicht selbst für Schäden am Lack sorgt, sollte das Fahrzeug vor dem Abdecken ordentlich gereinigt werden. Ständige Bewegungen der Faltgarage können unter Umständen dazu führen, dass Schmutz und Dreck am Lack scheuert und für langfristige Schäden sorgt. Letztlich sollte man selbst entscheiden, ob eine Softgarage den eigenen Einsatzzwecken wirklich genügt und der Gebrauch auch praktikabel genug ist. Im alltäglichen Einsatz kann es sich unter Umständen lohnen, das Auto häufiger zu waschen, statt eine Falt- bzw. Softgarage zu nutzen.

VW Golf VI GTI: Widebody-Kit extrem!

Liberty Walk, Rocket Bunny, Rauh-Welt Begriff – allesamt Namen, die in den letzten Jahren Kultstatus in der weltweiten Tuning-Szene erlangt haben. Die exklusivsten und teuersten Sportwagen werden bei diesem ganz speziellen Tuning-Stil so massiv in die Breite getrieben, dass man meinen könnte, es handle sich um Computer-Retuschen.


Dass sich solche Umbauten auch ohne die – in Japan und den USA oftmals üblichen – Trennschleifer-Verstümmelung der Fahrzeuge umsetzen lassen, zeigen jetzt die Spezialisten von Ingo Noak Tuning aus dem hohen Norden Deutschlands. Sie entwickelten einen Widebody-Kit aus hochwertigem ABS-Kunststoff im charakteristischen Look der sichtbaren Verschraubungen – und zwar nicht für „unerreichbare“ Supersportwagen, sondern für den Kult-Kompaktsportler VW Golf VI GTI!

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Mit diesem präsentiert sich der Golf hemmungslos breitbeinig. An der Front verbaut Ingo Noak Tuning eine Cup-Frontspoilerlippe sowie einen Satz klassischer Scheinwerferblenden. Für eine deutliche, optische Tieferlegung der Golf-Silhouette kommen RLD Cup-Seitenschweller zum Einsatz. Formschön zeigt sich auch die Heckpartie mit Diffusor inklusive der Seitenteile sowie mittigem Splitter. In letzteren integriert Ingo Noak Tuning die 76 Millimeter durchmessenden Titan-Endrohre der speziellen, handgefertigten Edelstahl-Sportauspuffanlage aus hauseigener Produktion.

04_vw-golf-in-tuningDie stark konkaven Keskin-Felgen des Typs KT14 passen perfekt zum Widebody-Style und betonen optisch die sensationelle Breite des Fahrzeugs! Sie drehen sich an der Vorderachse im Format 8,5×20 Zoll mit 20 Millimetern Spurverbreiterung und an der Hinterachse in 11×20 Zoll sogar mit 50 Millimetern Spurverbreiterung. Bespannt wurden sie mit Hankook S1 Evo-Reifen in 235/30R20 sowie 285/25R20. Gegen den momentanen Trend von Airride-Fahrwerken setzt Ingo Noak Tuning bei seinem Showcar auf ein Old School-Gewindefahrwerk, welches jedoch für den speziellen Tiefgang maßgeschneiderte Federn erhielt.

ABT Sportsline: Jubiläumsfeierei mit 230-PS-Polo

Die Zahlen sind leicht zu merken: Vor 40 Jahren leistete der erste VW Polo genau 40 PS und war nach heutigen Maßstäben geradezu ärmlich ausgestattet. Doch das hatte „der Kurze“ aus Wolfsburg mit vielen Kleinwagen der 70er gemein, denen der Jubilar dafür in vielen anderen Punkten deutlich überlegen war: Fahrsicherheit und Abrollkomfort etwa. Im Jahr 2015 ist der VW Polo dennoch eine ganz andere Welt, was insbesondere die von ABT Sportsline veredelte Variante beweist.


Mit seinen „New Generation“-Leistungssteigerungen, die auf einem eigens entwickelten Steuergerät basieren, leistet der Polo V bis zu 230 PS oder 169 kW (Basis 1,8 TSI mit 192 PS/ 141 kW) und präsentiert ein Drehmoment von maximal 360 Nm. „Um den zu schlagen, hätte man vor 40 Jahren schon den damals brandneuen Porsche Turbo auffahren müssen“, erinnert sich CEO Hans-Jürgen Abt, der seinerzeit gerade einmal 12 Lenze zählte. Doch auch mit dem 1.2 TSI lässt sich Staat machen: ABT Sportsline verwandelt hier serienmäßige 81 kW / 110 PS und 175 Nm in 103 kW / 140 PS und 220 Nm. Für optimales Kurvenverhalten verbauen die Allgäuer zudem optionale Sportfedern mit einer Tieferlegung von 25 Millimetern an der Vorder- und 30 Millimetern an der Hinterachse.

Doch egal wie viel Power unter der Haube steht: Im Gegensatz zu den 70ern, als selbst viele 911er noch stolz Stahlfelgen trugen, müssen stylische Leichtmetallräder heute einfach sein. Als Kontrast zu den 13-zölligen „Asphaltschneidern“ mit 135er Reifen des Ur-Polo offeriert ABT Sportsline heute ausschließlich 18-Zoll-Räder mit 215 Millimeter breiten Sohlen. Zur Wahl stehen die ER-C-Felgen des Fotofahrzeugs oder die Designs Z und DR – teilweise auch in verschiedenen Farbfinishs. Auch sonst trägt der Polo jede Menge stilvolles Ornat, auf das früher wohl sogar Fahrer von Supersportwagen neidisch gewesen wären. So zum Beispiel den Heckaufsatz auf Höhe der dritten Bremsleuchte und das coole Heckschürzenset, die beide in Carbonoptik ausgeführt sind. Hinzu kommt der sonore Endschalldämpfer mit zwei mächtigen Mittelrohren. Exklusiv für den 3-Türer kann zudem auch noch ein zweifarbiges Carbon-Folien-Set geordert werden.

Auch im Innenraum hätte ein Polo-Pilot von 1975 das aktuelle Luxus-Modell wohl kaum wiedererkannt. Immerhin sind Türverkleidungen aus Pappe genauso Vergangenheit wie der leidige Choke, offene Ablagen oder die „Gaspedal-Drahtschlinge“. Und dennoch: Türeinstiegsbeleuchtung mit ABT-Logo-Projektion in LED sowie passende Fußmatten sollte man sich zur Abrundung dann doch gönnen – schließlich wird der Polo nicht jedes Jahr 40.

Autotuning für den kleinen Geldbeutel

Autotuning für den kleinen Geldbeutel ist eine heikle, aber nicht unmögliche Sache. Es muss nicht immer der Rad-Reifen-Satz oder der Komplettumbau für mehrere tausend Euro sein, wie einige Tuning-Hersteller und Tuning-Anbieter unter Beweis stellen wollen. Wir haben einige Tuning-Tipps zusammengestellt, die den Geldbeutel schonen und Anfängern den Weg zur aufgemotzten Karre erleichtern.


1. Erste Erfahrungen mit Tuning

Das erste Auto ist für die meisten Fahrer auch das Auto, an das sie sich ein Leben lang erinnern werden. Mobilität bedeutet Freiheit, Eigenständigkeit und Ungebundenheit – kein Wunder also, dass das erste Fahrzeug gerade bei Auto- und Tuning-Begeisterten eine große Rolle spielt. Mit dem ersten Auto sammelt man nicht nur seine ersten Erfahrungen im Straßenverkehr, sondern auch mit Tuning und Co. Dabei solltest du dich nicht hauptsächlich an anderen orientieren, sondern dein eigenes Ding durchziehen. Geschmack bleibt Geschmack – was dir gefällt, muss nicht zwangsweise auch anderen gefallen. Deshalb solltest du dir Zeit bei der Auswahl deines Tuning-Zubehörs lassen und dich über Preis, Qualität und Sicherheitsaspekte genau informieren.

2. ABE und Co. – es darf nicht nur schön aussehen!

IMG_5029In der Tuning-Welt gibt es die verrücktesten Dinge. Doch beim Kauf deines Zubehörs solltest du an erster Stelle darauf Acht geben, dass dein Tuning-Teil mit einer ABE – also einer Allgemeinen Betriebserlaubnis – ausgeliefert wird. Nur so kannst du sicher gehen, dass die Betriebserlaubnis des Autos auch nach Montage des Tuning-Zubehörs erhalten bleibt. Außerdem solltest du eine Kopie der ABE immer auch im Auto mit dir führen, damit du sie der Polizei bei einer Verkehrskontrolle vorlegen kannst. Neben der allgemeinen Betriebserlaubnis besteht bei Nutzung von Tuning-Zubehör auch die Möglichkeit einer Änderungsabnahme durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen. Eine solche Einzelabnahme ist jedoch extrem teuer und lohnt sich deshalb für Tuning-Einsteiger nicht. Was passiert, wenn ich Tuning-Teile ohne ABE montiere? Montierst du Tuning-Teile ohne ABE, kann die Betriebserlaubnis bzw. Fahrzeugzulassung deines Fahrzeugs erlöschen. Das gilt auch für deine Fahrzeugversicherung. Werden Polizisten während einer Verkehrskontrolle auf ein nicht eingetragenes Bauteil oder ein Bauteil ohne ABE aufmerksam, dürfen sie dein Fahrzeug sicherstellen. Die Kosten, um die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs zu zu erteilen und das Fahrzeug wieder zurück zu bekommen, können ins Unermessliche steigen. Deshalb solltest du dir niemals nicht zugelassene Tuning-Teile kaufen oder gar montieren.

3. Günstiges Tuning-Zubehör – wo kaufen?

Günstiges Tuning-Zubehör gibt es wie Sand am Meer. Doch lass dich bei der Wahl der Komponenten nicht täuschen: Gerade bei Anbauteilen wie Felgen, Reifen, Fahrwerk, Bremsen oder Beleuchtung müssen nicht nur die gesetzlichen, sondern auch die verkehrstechnischen Anforderungen stets gewährleistet werden. Wir empfehlen dir den Blick und Vergleich auf Auto-Tuning-Foren oder in anderen Internet-Portalen. Erfahrene Tuner können dir dort bei der Wahl der richtigen Tuning-Komponenten behilflich sein. Abseits davon bieten Tuning-Messen wie die Tuning World Bodensee oder die Essen Motor Show die Möglichkeit, dich mit Gleichgesinnten auszutauschen und mit dem Händler bzw. Verkäufer direkt in Kontakt zu treten. Reduzierte Messepreise schonen außerdem den Geldbeutel.

4. Selber tunen oder tunen lassen?

IMG_8747Kleine Tuning-Maßnahmen kannst du getrost auch selber durchführen. Je nach Fahrzeugmodell und Geschick kannst du selbst Beleuchtung (Lampen und Scheinwerfer), Sportluftfilter und sogar Tuning-Zündkerzen selber wechseln. Doch Achtung: Wenn du besonders ungeschickt bist und zwei linke Hände hast, solltest du dir unbedingt bei solchen Maßnahmen helfen lassen. Denn nicht nur das Tuning-Teil an sich, sondern auch der Einbau muss qualitativ angemessen sein. Kommst du nicht weiter und hast du etwas kaputt gemacht (z.B. Befestigungspunkte), solltest du dir unbedingt einen Rat bei erfahrenden Tunern oder bei der nächstgelegenen KFZ-Werkstatt holen. Pfusch beim Schrauben will nun wirklich niemand sehen, weshalb du dich nicht nur nach einer ABE für das Tuning-Teil, sondern auch nach dem richtigen und ordnungsgemäßen Einbau unbedingt erkundigen solltest.

5. Welches Tuning lohnt sich als Anfänger besonders?

IMG_5116-2Als Anfänger lohnen sich nicht alle Tuning-Maßnahmen, denn das erste Auto ist nicht unbedingt von vornherein das beste und schönste. Dennoch kannst du dem Wagen deiner Träume etwas näher kommen, wenn du zum Beispiel Felgen und Räder wechselst. Vorteil: Verkaufst du dein erstes Auto wieder, kannst du die alten Räder wieder montieren und bekommst einen Teil für deine Tuning-Felgen wieder. Auch durch eine Folierung kannst du deinem Auto ein extrem individuelles Design verpassen. Das sieht nicht nur cool aus, sondern schon auch den Lack. Mit einer bisschen Übung kannst du einige Teile und Flächen deines Autos sogar selbst folieren. Ansonsten sind Tuning-Maßnahmen im Innenraum – Multimedia- und Entertainment-Anlagen, Sitzbezüge, Schaltknauf und Handbremse – aufgrund der großen Auswahl und der vergleichsweise geringen Kosten sehr beliebt.

Weltgrößtes BMW-Treffen

Das neuste Video ist am Start vom weltgrößten BMW-Treffen: BMW-Syndikat Asphaltfieber 2015. Das Video bietet gleichzeitig einen Vorgeschmack auf 2016.

Auch in diesem Jahr wird das aufwändig produzierte Video durch zahlreiche professionelle Luftaufnahmen aufgewertet. Eine Drohne vom Typ DJI Inspire 1 kreiste täglich über das Gelände und hielt die BMW- und Tuning Action auch aus der Luft fest (Achtung an alle Interessenten: man benötigt dafür eine Aufstiegsgenehmiung und vor allem eine Quadrocopter Haftpflichtversicherung!)

In diesem Jahr besuchten über 12.500 BMW-Fahrer das Event mit Ihren BMWs. Viel besucht war natürlich die 1/4 Meile auf der großen Startbahn. Nicht bloß als Zuschauer, sondern auch als Fahrer konnte man hier selbst an den Start gehen und den Nervenkitzel direkt erleben.

Außerdem wurde eine rauchende Drift-Challenge ausgetragen. Die Händlermeile war noch größer wie in den vergangenen Jahren. Größen wie AC Schnitzer, KW Automotive oder ZF und Z-Performance stellten hier ihre Produkte und Fahrzeuge aus.

 

BMW M4 Coupé: DTM-Sonderedition bekommt Extra-Tuning

In einer Kleinstauflage von nur 23 Exemplaren legte BMW im vergangenen Herbst das M4 Coupé-Sondermodell „DTM Champion Edition“ zu Ehren des amtierenden DTM-Champions Marco Wittmann auf. Die Limitierung der Stückzahl kam nicht von ungefähr, sondern leitete sich unmittelbar von Marco Wittmanns Startnummer 23 ab. Die Performance-Tuner von TVW Car Design aus dem schwäbischen Crailsheim verhalfen nun einem Exemplar dieser extrem seltenen Rarität zu noch mehr Exklusivität und Fahrdynamik.

Hommage an Marco Wittmann

01_M4-TVWAls Hommage an Marco Wittmanns Ice Watch BMW M4 DTM-Rennwagen grenzt sich die ausschließlich in Alpinweiß erhältliche DTM Champion Edition von ihren Standard-Brüdern äußerlich insbesondere durch mattschwarze Motorhauben und Heckklappen mit farbenfrohen Streifendesigns, orange umrandete BMW-Nieren sowie diverse weitere Decals (u.a. seitliche Charakterlinien, Startnummern, Flaggen und Schriftzüge) ab. Dazu sind schwarze Frontsplitter, schwarze Schwellerblades, Carbon-Frontflaps, Carbon-Spiegelkappen sowie Heckspoiler und Diffusoreinsätze aus der M Performance-Kollektion serienmäßig. Im Interieur finden sich neben reichlich Carbon auch Plaketten mit dem Schriftzug „DTM Champion Edition“ und fortlaufender Nummerierung der Sonderedition. Die Interieur- sowie die speziellen Einstiegsleisten sind mit der Unterschrift des 25-jährigen DTM-Racers verziert.

Leichtere BBS FI-Schmiedefelgen als Original-Ersatz

03_M4-TVWDie mattschwarzen 19-Zoll-Leichtmetallräder der DTM Champion Edition ersetzte TVW Car Design durch signifikant leichtere BBS FI-Schmiedefelgen in 9,5×20 Zoll (8,9 kg) an der Vorder- und 10,5×20 Zoll (9,2 kg) an der Hinterachse. Besohlt wurden die einteiligen Leichtbaufelgen mit Michelin Pilot Super Sport UHP-Gummis der Dimensionen 255/30R20 und 285/30R20. Für eine perfekte Straßenlage rüstete TVW Car Design das M4 Coupé darüber hinaus mit einem KW Clubsport Zwei-Wege-Gewindefahrwerk aus, das sich auf der Straße und auf der Rennstrecke gleichermaßen gut fühlt.

Carbon hier und da

08_M4-TVWEinen martialischen Sound emittiert auf Wunsch die Akrapovic Evolution Line-Titan-Abgasanlage, deren Carbon-Endrohre in einen speziellen Carbon-Heckdiffusor integriert wurden. Denn die Stellung der Abgasklappe – und damit die Stimmgewalt des M4-Reihensechszylinders – lässt sich über das Lenkrad justieren. Dieses Highend-Exhaust Sytem entwickelt gegenüber dem OEM-Auspuff nicht nur ein Power-Plus von 17,5 PS und 17,4 Nm, sondern spart darüber hinaus auch noch rund zehn Kilogramm Gewicht ein. Mittels einer Kombination der Titan-Abgasanlage mit einem K&N-Luftfilter-Upgrade sowie einem Zusatzsteuergerät steigerte TVW Car Design die Kraft des doppelt aufgeladenen 3,0-Liter-Triebwerks von serienmäßigen 431 PS / 550 Nm auf jetzt 517 PS / 700 Nm.

Damit spielt die DTM Champion Edition nach der Überarbeitung durch TVW Car Design nun auch technisch in einer anderen Liga, als „normale“ M4.

Mercedes-Benz GT S: Tuning von Loma-Wheels

Die Leidenschaft für Räder zeichnet für die Gründung der Firma Loma im Jahre 2008 in Baden-Württemberg verantwortlich. Unter der kreativen Federführung von Mario Radosavljevic – das ist übrigens der Mann, dem der Ruf vorauseilt, nie zu schlafen und immer erreichbar zu sein – werden Aluminium-Schmiederäder sowie exklusive Aerodynamik-Anbauteile gefertigt. Um ganzjährig sämtliche erforderlichen Tests für die Bereiche Rennsport und After-Market durchführen zu können, wird folgerichtig die Entscheidung getroffen, den Firmensitz – im Anschluss an einen „Zwischenstopp“ im katalanischen Barcelona – nach Marbella zu verlegen. Unweit von dort steht der Circuito Ascari zur Verfügung, der auch bei deutschen Rennteams sehr beliebt ist.

Loma GT1 Superlight mit konkavem Design

LOMA-Mercedes-GT8Das Objekt der Begierde ist im vorliegenden Fall kein Geringerer als ein Mercedes-AMG GT S. Ihm hat die Firma Chrometec aus Kleinrinderfeld eine Rad-Reifen-Kombination der besonderen Art verpasst: Exklusive Loma-Alufelgen vom konkav designten Typ Loma GT1 Superlight in den Größen 9.0J x 20“ und 11.0J x 21“ mit Piano-schwarzem Außenbett und Stern in Dark Titanium, sichtbarer Verschraubung und – wegen der Gasfüllung, bei der das Nachfüllen nicht notwendig sein soll – unsichtbaren Ventilen sind mit adäquater Bereifung in 265/30ZR20 (94Y) XL bzw. 305/25ZR21 (98Y) XL bezogen. Ebenfalls ist ein 30-mm-Tieferlegungssatz verbaut, der das Fahrzeug optisch tieferlegt. Und schließlich noch der Hinweis, dass für den GT S in Kürze sowohl eine brachial laute Klappenauspuffanlage als auch ein Satz Carbonteile für Außenspiegel und Interieur erhältlich sein werden.

Luxusfelgen nach Maßanfertigung

LOMA-Mercedes-GT2Nicht ohne Stolz weist Loma darauf hin, der einzige Schmiedefelgen-Hersteller in Europa zu sein, der Luxusfelgen nach Maß anfertigt. Für die geneigte Kundschaft bedeutet eine Bestellung über derartige Felgen mit Sicherheit erheblich weniger „Kopfschmerzen“, als eine Blind-Überweisung in die USA, ohne die Ware gesehen zu haben. Sämtliche Loma-Schmiederäder für die exklusivere Fahrzeugklasse werden nach der Philosophie hergestellt, dass nur hundertprozentige Zuverlässigkeit und Qualität zum Erfolg führen kann, und haben selbstverständlich den Segen des TÜVs. Andererseits können Festigkeitsgutachten von z. B. 740 kg pro Felge jederzeit erhöht oder verringert werden, wenn das gewünscht wird.

Der unangefochten gute Ruf von Loma-Produkten hat neben zwei direkten Anlaufstellen in den USA (New York City und Los Angeles) auch zu einer sehr effizienten Kooperation mit dem Porsche-Sportwagen-Zentrum im spanischen Marbella sowie dem Mercedes-AMG-Zentrum BELTRAN in Barcelona geführt.

Mini Cooper mit Jetantrieb im Video: Dieser Brite hat sich selbst platt gemacht

Es gibt vergleichsweise normale Tuning-Fahrzeuge, die dank OEM-Look weniger auffällig sind. Es gibt aber auch ziemlich heftige Boliden, die bereits optisch etwas besonderes und einzigartiges sind. In jedem Falle auffällig und einzigartig ist der Mini Cooper von Andrew Pleszko, denn im Heck des Kleinwagens befindet sich ein Rolls Royce Viper-Turbojetantrieb!


Auf dem Snetterton Motor Racing Circuit, einer ehemaligen Flughafen-Landebahn und heutigen Motorsport-Rennstrecke, sollte der jetangetriebene Mini Cooper einen kleinen Demo-Run absolvieren. Doch alle beteiligten Mechaniker und Zuschauer staunten nicht schlecht, als es plötzlich zum Crash kam: Wie im Video zu sehen, verlor der Fahrer die Kontrolle über den Mini und raste geradewegs durch die Schutz- bzw. Leitplanke. Offenbar wollte Andrew Pleszko die Strecke erst einmal gemächlich befahren, um schließlich zu wenden und die Vorführung auf der Start-Ziel-Geraden erst dann zu beginnen. Warum das Fahrzeug plötzlich nicht mehr zu kontrollieren war, soll wohl auf einen Fehler zwischen Fahrer und Auto zurückzuführen sein. Genaueres ist noch nicht bekannt.

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Der Fahrer konnte das Unglück soweit unbeschadet überstehen: Lediglich ein paar wenige Untersuchungen und Vorsorgetests musste Pleszko über sich ergehen lassen, womit er das Krankenhaus glücklicherweise schnell wieder verlassen konnte. Dennoch: Das Fahrzeug wurde für derartige Frontal-Crashs in einem solchen Winkel nicht entwickelt. Die Sicherheitssysteme im Auto, etwa von der FIA zertifizierte Rennsitze oder Gurte und insbesondere die Leitplanken auf der Strecke sollen ihr Übriges getan haben und sind nicht daran unbeteiligt, dass der Crash derart glimpflich ausgegangen ist. Im Übrigen gibt es auf der Seite des britischen Mini-Teams noch einen klassischen Mini, der allerdings über einen Hubschrauberantrieb verfügt.