Schlagwort-Archive: Tuning-Tipps

Was beim Turbolader zu beachten ist

Turbolader gelten gern als Synonym für effiziente Leistungssteigerung. Kein Wunder also, dass sie sich großer Beliebtheit erfreuen. Häufig sind Turbolader heute schon in Serienfahrzeugen verbaut. Allerdings bringen diese meist weniger Mehrleistung als nachträglich eingebaute Turbolader, die richtig konfiguriert werden. Mehr Power bringt mehr Fahrspaß, das ist klar. Wer einen Turbolader einbauen möchte oder das bereits getan hat, sollte bei all dem Fahrspaß nicht die Pflege des Turbos vergessen. Dieser Artikel gibt wichtige Tipps dazu, worauf beim Turbolader zu achten ist.


Turbolader der gleich in Auto eingebaut wird
Ein Turbolader verleiht dem Fahrzeug mehr Leistung und dem Fahrer mehr Fahrspaß! Bildquelle: Guitar Studio – 609342818 / Shutterstock.com

Schon beim Einbau eines Turboladers gibt es zahlreiche Kleinigkeiten zu beachten. Nur wer sich bestens mit Autos auskennt, sollte selbst Hand anlegen. Auf der sicheren Seite ist, wer bei einer Fachwerkstatt wie Caroobi den Turbolader wechseln lässt. In einer Fachwerkstatt wird sicher der zum Motor passende Turbolader eingebaut, außerdem haben die Experten oft noch gute Tipps zum Umgang mit dem Turbolader.

Korrekter Einbau eines Turboladers

Der Einbau eines Turboladers ist nicht leicht und wird bestenfalls von Profis durchgeführt. Wer es sich selbst zutraut den Turbolader einzubauen, weil er Erfahrung in diesem Bereich hat, sollte einige wichtige Dinge beachten:

  • Beim Einbau eines Turboladers muss die Kompatibilität mit dem Motor des Fahrzeugs beachtet werden. Am besten kauft man den Turbolader beim Autohändler des Vertrauens.
  • Vor dem Einbau ist ein Ölwechsel nötig, außerdem sollten auch der Ölfilter und der Luftfilter ausgetauscht werden.
  • Während des Einbaus des Turboladers müssen die Schutzklappen von Ölanschlüssen, Luftanschlüssen und Abgasanschlüssen entfernt sein.
  • Die Ölleitungen des Fahrzeugs müssen erneuert werden.
  • Es ist wichtig, auf die vom Hersteller angegebenen Drehmomente zu achten.

Nachdem der Turbolader erfolgreich eingebaut wurde, sollte das Auto nicht sofort gestartet werden. Stattdessen den Zündschlüssel vier bis fünf Mal drehen und den Start jedes Mal wieder abbrechen. Auf diese Weise wird genügend Öldruck im System aufgebaut. Zudem sollte der Motor nach dem ersten Start mit neuem Turbolader erst etwa vier Minuten nach Start mit Drehzahl belastet werden.

Mit Turbolader richtig fahren – so geht’s

Verfügt ein Auto standardmäßig über einen Turbolader oder wurde nachträglich mit einem ausgestattet, muss dies bei der Fahrweise beachtet werden. Werden Fahrzeuge mit Turbolader nicht richtig gefahren, kann es schnell zu Beschädigungen kommen. In so einem Fall endet der Fahrspaß in einem teuren Vergnügen. Um unnötige Kosten zu verhindern, sollte beim Fahren eines Autos mit Turbolader Folgendes beachtet werden:

  • Motor warmlaufen lassen: Bevor es richtig losgeht, sollte der Motor sich warmlaufen. Das passiert am besten nicht im Stand. Fahrten in einem Drehzahlbereich zwischen 1000 und 2500 Umdrehungen sind ideal für die ersten Kilometer. Der Motor muss sich nicht nur warmlaufen, sondern auch wieder auskühlen. Das gilt vor allem nach hohen Belastungen wie Fahrten auf der Autobahn. In einem solchen Fall sollte der Motor nicht direkt ausgeschalten werden. Eine Wartezeit von etwa einer halben Minute sollte ausreichen, damit die aufgestaute Wärme entweichen kann.
  • Turbolader immer gut schmieren: Bei Fahrzeugen mit Turbolader ist ein regelmäßiger Ölwechsel unerlässlich. Bei der Wahl des Öls sind die Angaben des Herstellers zwingend zu beachten, denn Motor und Turbolader teilen sich einen Ölkreislauf. Außerdem ist es sinnvoll, in einem Auto mit Turbolader immer etwa einen Liter Nachfüll-Öl als Reserve dabei zu haben.

Erste Defekte des Turboladers machen sich über blauen Rauch aus dem Auspuff oder erhöhten Ölverbrauch bemerkbar. In solch einem Fall sollte man unbedingt schnellstmöglich in die Werkstatt fahren, um weitere Schäden zu vermeiden.

Fahrspaß mit Turbolader

Ein Turbolader sorgt effizient für mehr Fahrspaß. Damit dieser möglichst lange erhalten bleibt, muss der Turbo optimal gepflegt und gefahren werden. Wer sich an obige Tipps und Tricks hält, der wird sich für lange Zeit an seinem Auto inklusive Turbolader erfreuen. Ein Turbolader bedeutet trotz erhöhter Leistung übrigens nicht zwangsläufig auch einen erhöhten Verbrauch. Im Gegenteil, der Verbrauch kann sogar sinken. In Kombination mit den richtigen Reifen und anderen Zusatzteilen, kann der Fahrspaß noch erhöht werden. Wir wünschen viel Fahrspaß!

Winterreifen richtig lagern

Die Tage werden länger und die ersten Vögel zwitschern fröhlich von den Bäumen – der Frühling hält Einzug. Für Autofahrer bedeutet dies, dass das geliebte Fahrzeug nun fit für den Sommer gemacht wird. Dazu gehört es selbstverständlich auch, die Reifen zu wechseln. Denn die nassen und matschigen Winterstraßen werden nun von einem heißen Asphalt und trockenen Untergründen abgelöst. Wer für sein Auto die Vorteile von Allwetterreifen nicht nutzt, der hat zu jeder Saison ein paar ungenutzte Reifen in der Garage. Damit die Winterreifen die Lagerung im Sommer gut überstehen, gibt es ein paar hilfreiche Tipps und Tricks zu beachten.


Hochwertige Winterreifen haben generell eine lange Lebensdauer aufzuweisen. In Kombination mit der richtigen Lagerung können Autofahrer daher das Beste aus den Reifen herausholen. Es ist entsprechend sinnvoll, die Reifen beim Fachhändler zu erwerben. Online Shops wie Tyre-Pool bieten dabei nicht nur eine umfangreiche Auswahl für Reifen, sondern auch spezifische Informationen zu Winterreifen. So gibt es auf der Webseite https://www.tyre-pool.de/winterreifen/ unter anderem Tipps für die richtige Wahl der Reifen und interessante Fakten zum Aufbau von Winterreifen nachzulesen. Diese Informationen helfen dabei zu verstehen, warum die korrekte Lagerung von Winterreifen die Lebensdauer positiv beeinflusst.

Die Vorteile der korrekten Lagerung von Winterreifen

Viele neigen dazu, die Reifen einfach in die Ecke der Garage zu stellen und dort zu vergessen. Das kann schnell dazu führen, dass die Räder an Leistung verlieren. Auf einer langen Sicht verkürzt dies nicht nur die Haltbarkeit der Reifen, sondern kann auch zu einem gefährlichen Sicherheitsrisiko führen. Es gibt eine Reihe von Aspekten, die für eine vorschriftsgemäße Reifenlagerung zu beachten sind:

  • Reifenzustand
  • Luftdruck
  • Räder kennzeichnen
  • Lagerort
  • Reifenpositionierung

Diese und weitere Punkte müssen für das Einlagern der Winterreifen beachtet werden. Generell sollten keine beschädigten Reifen die heißen Sommermonate in der Garage verbringen. Die Lauffläche und die Seitenwände müssen sorgfältig überprüft werden. Sind dort Beschädigungen zu sehen oder Fremdkörper vorhanden, ist es eventuell an der Zeit, den Reifen zu ersetzen – das Einlagern ist entsprechend unnötig. Stellt man frühzeitig fest, dass der Reifen nicht mehr brauchbar ist, verschafft man sich zusätzlich ausreichend Zeit, um diesen zu ersetzen. So erspart man sich den Ärger, zu Winterbeginn ohne einen kompletten Satz Reifen dazustehen.

Reifen, deren Profil unter der Mindesttiefe von 1,6 mm liegt, dürfen nicht im Straßenverkehr genutzt werden. Um die Profiltiefe exakt zu messen, bietet es sich an, einen speziellen Reifenprofil-Tiefenmesser zu verwenden. Ist dieser nicht Teil des eigenen Werkzeugkastens, können die Geräte in der Regel in einer Werkstatt und in speziellen Reifenshops kostenlos ausgeliehen werden, um das Profil vor Ort zu messen. Es ist auch möglich, das Profil mit einer 1-Euro-Münze zu messen.

Für die Lagerung von Kompletträdern müssen auch die Felgen begutachtet werden. Eine verbeulte Felge kann das Fahrverhalten der Reifen durchaus negativ beeinflussen. Ist eine Roststelle vorhanden, muss diese unbedingt vor dem Einlagern behandelt werden. Bleibt sie unbeachtet, kann sich der Rost weiter in die Felge fressen und einen größeren Schaden anrichten. Eine frühzeitige Behandlung kann Schlimmeres zumeist verhindern.

Der passende Reifendruck für die Lagerung

Autofahrern ist nicht immer bewusst, dass Reifen unentwegt an Luft verlieren – auch wenn sie ungenutzt in der Lagerung sind. Für jeden Reifen gibt es einen vom Hersteller empfohlenen Reifendruck. Für die Lagerung sollte dieser leicht erhöht werden. Dies verhindert, dass die Reifen zum Saisonbeginn einen extrem geringen Druck aufweisen.

Räder kennzeichnen und rotieren

Das Radprofil fährt sich nicht auf allen vier Rädern gleichmäßig ab. Daher ist es wichtig, die Räder achsenweise auszutauschen. Experten geben an, dass ein Austausch etwa alle 10.000 Kilometer vorgenommen werden sollte. Autofahrer, denen ein regelmäßiger Wechsel zu aufwendig ist, können den Austausch der Saisonreifen dazu nutzen, um diese zu rotieren.

Dafür einfach die Reifen vor der Lagerung kennzeichnen. Auf der Lauffläche kann die letzte Position mit einem Wachsstift oder mit Kreide aufgezeichnet werden. Eine passende Kennzeichnung wäre zum Beispiel HL für „hinten links“ oder VR für „vorne rechts“. Die Beschriftung kann in der nächsten Saison abgewaschen werden. Sie fährt sich allerdings auch nach wenigen Tagen von den Reifen ab.

Den passenden Lagerort wählen

Im Idealfall werden die Reifen an einem trockenen, kühlen und dunklen Ort aufbewahrt. Das schont vor allem die Materialien. Insbesondere eine direkte Sonneneinstrahlung kann zu Schäden führen. Die Reifen trocken schneller aus und werden brüchig. Verschmutzungen wie Öl, Fett oder Lösungsmittel können das Gummi ebenfalls angreifen. Ein sauberer Untergrund ist für die Lagerung entsprechend wichtig.

Winterreifen in der richtigen Position lagern

Abhängig davon, ob man Kompletträder oder Reifen ohne Felgen lagert, muss eine andere Position für die Lagerung gewählt werden. Reifen ohne Felgen sollte man am besten stehend einlagern. Um eine Verformung zu vermeiden, sollte man die Reifen alle vier bis sechs Wochen um 90° drehen. Wer Kompletträder ohne die Hilfe von einem Felgenbaum oder einer Wandhalterung lagert, sollte diese liegend übereinander stapeln. Es ist nicht notwendig, die Reifen während der Lagerzeit zu bewegen. Um eine Beschädigung der Felgen zu vermeiden, können Baumwolltücher zwischen die Reifen gelegt werden.

Hinweis: Selbst bei einer korrekten Lagerung und einem erstklassigen Fahrverhalten verlieren die Reifen im Laufe der Zeit ihre sicheren Brems- und Fahreigenschaften. Das Material verhärtet und ist weniger flexibel. Dies kann zu Bruchstellen führen. Im Ernstfall kann bereits eine leichte Überlastung während der Fahrt den Reifen ernsthaft beschädigen. Reifen sollten daher nach einer Nutzungsdauer von acht Jahren ausgetauscht werden, selbst wenn die Profiltiefe noch ausreichend ist.

Tuningcars optimal verkaufen

Besonderheiten beim Verkauf getunter Autos

Immer mehr Tuningcars fahren auf deutschen Straßen, denn Fahrzeughalter nutzen zunehmend die Möglichkeiten, die Leistung ihres Autos durch Umbauten oder ein Chip-Tuning zu steigern. Außerdem werden viele Fahrzeuge auch optisch umgestylt. Auffällige Lackierungen, Bodykits oder eine besonders breite Bereifung geben dem Serienfahrzeug einen individuellen Touch. Wenn das Tuningcar jedoch verkauft werden soll, stoßen die Autobesitzer oft auf unvorhergesehene Probleme. Online-Portale, die sich auf den Ankauf gebrauchter PKW spezialisiert haben, bieten eine kostenlose und sichere Möglichkeit, wenn man seinen Gebrauchtwagen verkaufen möchte.

Warum ist ein Tuningcar schwieriger zu verkaufen?

Der Besitzer eines Tuningcars hat in der Regel viel Zeit, Mühe und Geld in die Umrüstung seines Autos investiert und betrachtet das Tuning als wertsteigernd. Immerhin ist das Auto leistungsstärker und hat einen stylischen Look, der die Blicke auf sich zieht. Wenn es darum geht, einen Käufer zu finden, kann aber gerade das ein Hindernis sein. Je ausgefallener das Design des Fahrzeugs ist und je mehr technisch verändert wurde, desto kleiner wird die Gruppe potentieller Käufer. Ein extravaganter Geschmack wird nicht von vielen Kaufinteressenten geteilt. Die Suche nach einem Käufer, der einen akzeptablen Preis zahlt, ist deshalb oft nervenaufreibend und langwierig. Der Wiederverkaufswert hängt jedoch von der Nachfrage ab. Aus diesem Grund sollte der Tuning-Fan darauf achten, dass die Umbauten nicht zu auffällig sind, da ansonsten die Zahl potentieller Käufer relativ gering ist und der Wiederverkaufswert deshalb sinkt.

Wie kann der Wiederverkaufswert eines Tuningcars gesteigert werden?

Käufer betrachten getunte Fahrzeuge meist besonders kritisch. Der Wiederverkaufswert ist wesentlich höher, wenn das Tuning technisch einwandfrei durchgeführt wurde und alle Einbauteile mit amtlichen Prüfzeichen versehen sind. Im Anschluss daran sollten die Veränderungen genehmigt und ordnungsgemäß in die Fahrzeugpapiere eingetragen werden. Fehlen diese Genehmigungen, ist die Betriebserlaubnis nicht mehr gültig, wenn die Fahrzeugart verändert wurde oder nach dem Tuning veränderte Geräusch- sowie Abgaswerte gemessen werden. Ein wichtiger Punkt für Käufer ist die Reifen-Rad-Zusammenstellung. Diese sollte zum einen ebenfalls genehmigt werden und zum anderen muss sichergestellt sein, dass passende Ersatzreifen verfügbar sind. Vor dem Verkauf sollten also alle eventuell noch nicht vorhandenen Genehmigungen nachgeholt werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, das Tuning rückgängig zu machen. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn das Auto durch das Tuning optisch extrem verändert wurde und sich aus diesem Grund kein Käufer findet. Da diese Rückbaumaßnahmen jedoch sehr teuer werden können, sollte man den finanziellen Aufwand mit dem zu erwartenden Mehrerlös vergleichen.

Online-Portale bieten gute Verkaufsmöglichkeiten

Mit der Nutzung eines Online-Portals erspart sich der Tuning-Fan die geschilderten Probleme. Vor dem Verkauf erfolgt eine kostenlose Bewertung, bei der ein fairer Preis ermittelt wird. Ist dieser Preis akzeptabel, kann der Verkauf innerhalb eines Tages inklusive der sofortigen Bezahlung abgeschlossen werden, sodass für den Verkäufer die langwierige Suche nach einem Kaufinteressenten entfällt. Als zusätzlicher Service werden auch alle Abmeldeformalitäten übernommen, sodass der Verkauf reibungslos und rechtssicher abgewickelt wird. Die Dienstleistungen der Online-Portale sind TÜV-zertifiziert und bieten eine hervorragende Möglichkeit, auch extravagante Tuningcars sehr schnell zu einem guten Preis zu verkaufen.

Autotuning für den kleinen Geldbeutel

Autotuning für den kleinen Geldbeutel ist eine heikle, aber nicht unmögliche Sache. Es muss nicht immer der Rad-Reifen-Satz oder der Komplettumbau für mehrere tausend Euro sein, wie einige Tuning-Hersteller und Tuning-Anbieter unter Beweis stellen wollen. Wir haben einige Tuning-Tipps zusammengestellt, die den Geldbeutel schonen und Anfängern den Weg zur aufgemotzten Karre erleichtern.


1. Erste Erfahrungen mit Tuning

Das erste Auto ist für die meisten Fahrer auch das Auto, an das sie sich ein Leben lang erinnern werden. Mobilität bedeutet Freiheit, Eigenständigkeit und Ungebundenheit – kein Wunder also, dass das erste Fahrzeug gerade bei Auto- und Tuning-Begeisterten eine große Rolle spielt. Mit dem ersten Auto sammelt man nicht nur seine ersten Erfahrungen im Straßenverkehr, sondern auch mit Tuning und Co. Dabei solltest du dich nicht hauptsächlich an anderen orientieren, sondern dein eigenes Ding durchziehen. Geschmack bleibt Geschmack – was dir gefällt, muss nicht zwangsweise auch anderen gefallen. Deshalb solltest du dir Zeit bei der Auswahl deines Tuning-Zubehörs lassen und dich über Preis, Qualität und Sicherheitsaspekte genau informieren.

2. ABE und Co. – es darf nicht nur schön aussehen!

IMG_5029In der Tuning-Welt gibt es die verrücktesten Dinge. Doch beim Kauf deines Zubehörs solltest du an erster Stelle darauf Acht geben, dass dein Tuning-Teil mit einer ABE – also einer Allgemeinen Betriebserlaubnis – ausgeliefert wird. Nur so kannst du sicher gehen, dass die Betriebserlaubnis des Autos auch nach Montage des Tuning-Zubehörs erhalten bleibt. Außerdem solltest du eine Kopie der ABE immer auch im Auto mit dir führen, damit du sie der Polizei bei einer Verkehrskontrolle vorlegen kannst. Neben der allgemeinen Betriebserlaubnis besteht bei Nutzung von Tuning-Zubehör auch die Möglichkeit einer Änderungsabnahme durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen. Eine solche Einzelabnahme ist jedoch extrem teuer und lohnt sich deshalb für Tuning-Einsteiger nicht. Was passiert, wenn ich Tuning-Teile ohne ABE montiere? Montierst du Tuning-Teile ohne ABE, kann die Betriebserlaubnis bzw. Fahrzeugzulassung deines Fahrzeugs erlöschen. Das gilt auch für deine Fahrzeugversicherung. Werden Polizisten während einer Verkehrskontrolle auf ein nicht eingetragenes Bauteil oder ein Bauteil ohne ABE aufmerksam, dürfen sie dein Fahrzeug sicherstellen. Die Kosten, um die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs zu zu erteilen und das Fahrzeug wieder zurück zu bekommen, können ins Unermessliche steigen. Deshalb solltest du dir niemals nicht zugelassene Tuning-Teile kaufen oder gar montieren.

3. Günstiges Tuning-Zubehör – wo kaufen?

Günstiges Tuning-Zubehör gibt es wie Sand am Meer. Doch lass dich bei der Wahl der Komponenten nicht täuschen: Gerade bei Anbauteilen wie Felgen, Reifen, Fahrwerk, Bremsen oder Beleuchtung müssen nicht nur die gesetzlichen, sondern auch die verkehrstechnischen Anforderungen stets gewährleistet werden. Wir empfehlen dir den Blick und Vergleich auf Auto-Tuning-Foren oder in anderen Internet-Portalen. Erfahrene Tuner können dir dort bei der Wahl der richtigen Tuning-Komponenten behilflich sein. Abseits davon bieten Tuning-Messen wie die Tuning World Bodensee oder die Essen Motor Show die Möglichkeit, dich mit Gleichgesinnten auszutauschen und mit dem Händler bzw. Verkäufer direkt in Kontakt zu treten. Reduzierte Messepreise schonen außerdem den Geldbeutel.

4. Selber tunen oder tunen lassen?

IMG_8747Kleine Tuning-Maßnahmen kannst du getrost auch selber durchführen. Je nach Fahrzeugmodell und Geschick kannst du selbst Beleuchtung (Lampen und Scheinwerfer), Sportluftfilter und sogar Tuning-Zündkerzen selber wechseln. Doch Achtung: Wenn du besonders ungeschickt bist und zwei linke Hände hast, solltest du dir unbedingt bei solchen Maßnahmen helfen lassen. Denn nicht nur das Tuning-Teil an sich, sondern auch der Einbau muss qualitativ angemessen sein. Kommst du nicht weiter und hast du etwas kaputt gemacht (z.B. Befestigungspunkte), solltest du dir unbedingt einen Rat bei erfahrenden Tunern oder bei der nächstgelegenen KFZ-Werkstatt holen. Pfusch beim Schrauben will nun wirklich niemand sehen, weshalb du dich nicht nur nach einer ABE für das Tuning-Teil, sondern auch nach dem richtigen und ordnungsgemäßen Einbau unbedingt erkundigen solltest.

5. Welches Tuning lohnt sich als Anfänger besonders?

IMG_5116-2Als Anfänger lohnen sich nicht alle Tuning-Maßnahmen, denn das erste Auto ist nicht unbedingt von vornherein das beste und schönste. Dennoch kannst du dem Wagen deiner Träume etwas näher kommen, wenn du zum Beispiel Felgen und Räder wechselst. Vorteil: Verkaufst du dein erstes Auto wieder, kannst du die alten Räder wieder montieren und bekommst einen Teil für deine Tuning-Felgen wieder. Auch durch eine Folierung kannst du deinem Auto ein extrem individuelles Design verpassen. Das sieht nicht nur cool aus, sondern schon auch den Lack. Mit einer bisschen Übung kannst du einige Teile und Flächen deines Autos sogar selbst folieren. Ansonsten sind Tuning-Maßnahmen im Innenraum – Multimedia- und Entertainment-Anlagen, Sitzbezüge, Schaltknauf und Handbremse – aufgrund der großen Auswahl und der vergleichsweise geringen Kosten sehr beliebt.